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Grußwort des Prior Marschall Cohortis Regiae zum Michaelsfest 2016


Meine Herren Kameraden,
sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Interessierte,

sehr lange haben Sie nichts Offizielles mehr von mir gehört. Das lag aber nicht daran, dass nichts zu sagen gewesen wäre, es war nur immer der falsche Zeitpunkt. Zum vergangenen Weihnachtsfest oder zum Osterfest habe ich ganz bewusst geschwiegen, einfach aus dem Grund, weil zu viele gerade das Wort ergriffen hatten und dann das Geplapper groß war, und jeder meinte, die Wahrheit und die Weisheit für sich gepachtet zu haben.
Das letzte Jahr endete unter dem erschütternden Eindruck der Terroranschläge in Frankreich. In diesem Jahr sind solche Anschläge zunehmend auch in Deutschland beobachtet und zur Kenntnis genommen worden. Diese schrecklichen Ereignisse gerade in unserem Land würden mit Entsetzen, mit Wut und mit grenzenlosem Hass heiß diskutiert – da wäre jedes Mal ein Grußwort zum Weihnachtsfest oder zum Osterfest fehl am Platz gewesen, hauptsächlich auch deswegen, weil die Gefahr bestanden hätte, dass es an Objektivität sowohl von Seiten des Senders (also von mir) als auch von Seiten des Empfängers (also von Ihnen als Leser) gemangelt hätte.

Doch heute feiern wir das Fest des heiligen Erzengels Michael, einst der Patron des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation (seit der siegreichen Schlacht auf dem Lechfeld am 10. August 955) und damit eigentlich der Patron Europas, und natürlich der Patron Deutschlands (daher der berühmte „deutsche Michel“) und der Patron der Königlichen Garde Cohors Regia. Der heutige Tag ist unser Patrozinium, und da ist es nur Recht und billig, zwar ein paar ernste Töne anzuschlagen, dennoch aber meine Freude über diesen unseren Feiertag nicht zu verhehlen. Denn kann man sich einen größeren, mächtigeren Patron (von der Jungfrau und Gottesmutter einmal abgesehen) denken als den heiligen Erzengel Michael?

Was mich nun wirklich einmal interessieren würde ist, wie viele der Deutschen von Michael als Patron ihrer Nation WISSEN? Wer kennt ihn denn (noch)? Wer (von den der Tradition der Kirche Zugeneigten Katholiken abgesehen) ruft IHN, den „Fürsten der himmlischen Heerscharen“ um Hilfe? Brauchen wir denn überhaupt irgendeine Hilfe? Sind wir, also ist Deutschland in Gefahr?

Man kann ohne Übertreibung sagen, dass wir – jeder Einzelne von uns und die Nation im Ganzen – von so vielen Gefahren umzingelt sind wie es noch nie in der Geschichte der Fall war, und das Gefährlichste ist, dass wir den Feind, die Gefahr, die Bedrohung weder sehen, (er)kennen, greifen können. Gefahren drohen uns von allen Seiten. Doch dieses Mal noch nicht einmal von benachbarten Völkern, sondern von allen, die vorgeben, unsere Freunde zu sein, und die uns vor heucheln, nur das Beste für uns zu wollen, Das fängt bei den Medien an, die sich vollkommen zu Recht den Titel „Lügenpresse“ für sich eingeheimst haben, dann das Internet und das unsägliche Berieselungsprogramm des Fernsehens. Selbst die Schule ist für unsere Kinder mittlerweile ein großer Gefahrenherd geworden – sowohl geistig als auch körperlich und moralisch.

Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass wir in einer Zeit größten Unfriedens leben. Damit ist noch nicht einmal der politische Unfrieden in unserem Land, also die Rechte oder die Linke Gewalt, gemeint. Wir haben in den letzten Jahren und Monaten beobachtet, dass sich unsere eigenen (westlichen) Politiker darauf geeinigt haben, Russland massivst zu bedrohen und Europa zu einem neuen Kriegsschauplatz zu machen. Doch IST Putin „die größte Bedrohung für die Welt“? Darüber scheiden sich die Geister … Er gibt sich kumpelhaft, verständnisvoll, ja sogar gottesfürchtig. Doch dürfen wir nie vergessen, dass Vladimir Putin einst Spion bzw. KGB-Offizier in (Ost-)Deutschland war und zuletzt dann noch KGB-Chef. Hat er denn wirklich seine kommunistische Vergangenheit abgelegt oder ist er der Wolf im Schafspelz? Ist Putin tatsächlich unsere größte Bedrohung?

So mancher wird sich noch an die Zeit des Kalten Krieges erinnern, in der vor allem Deutschland größte Furcht hatte, dass Russland bzw. der Warschauer Pakt – das östliche Pendant zur NATO – (West-)Deutschland überrollen und damit den 3. Weltkrieg vom Zaun brechen würde. Der Kalte Krieg ist längst Geschichte, doch die Furcht vor dem böse Russen ist plötzlich wieder präsent. Jeder vernünftig denkende Mensch würde nie auf den Gedanken kommen, dass russische Panzer tatsächlich eines Tages durch das Brandenburger Tor rollen würden, um seinen militärischen Einflussbereich im Westen zu vergrößern. Doch nun beobachten wir, dass die NATO in den Osten eingedrungen ist, um Russland (mehr oder weniger) einzukesseln. Die Aggression liegt ganz klar auf der Seite der westlichen „Verteidigungs“-Gemeinschaft, in ganz Europa, vor allem aber in Deutschland sind Kriegsmaterialien in Bewegung und die Luft riecht schwer nach Krieg …

Während es zum Thema „Krieg mit Russland“ überraschenderweise recht ruhig geworden ist, können die Medien – so gerne sie auch würden - eine Tatsache nicht verschweigen und unter den Teppich kehren: Russland ist die einzige Macht der Welt, die dem internationalen islamistischen Terrorismus, vor allem dem sogenannten „Islamischen Staat“ (IS bzw. Daesch) die Stirn bietet, während die westliche Wertegemeinschaft nur SAGT, es würde die Terroristen bekämpfen, tatsächlich aber – rein „zufällig“ und „vollkommen unbeabsichtigt“ die Terroristen unterstützt, sowohl in den Kampfhandlungen in Syrien, wie auch finanziell und materiell.

Der islamistische Terrorismus – und das habe ich schon vor Jahren gesagt - kommt der „Elite“ sehr gelegen – er ist „ein Geschenk des Himmels“. Der islamistische Terrorismus entstand doch erst, als die U.S.A. und ihre „Gefolgschaft“ versuchte, Nordafrika und den Nahen sowie den Mittleren Osten zu „demokratisieren“. Interessant ist, dass die reichsten Länder der Welt, Saudi Arabien und Qatar, von dem weltweiten Unglück absolut verschont bleiben. Scheinbar haben sie damit rein gar nichts zu tun, doch weiß mittlerweile jeder, der das Geschehen seit einigen Jahren aufmerksam verfolgt, dass in Saudi Arabien das Hauptkommando des „wir-islamisieren-Europa-Rates“ sitzt. In Riad wird die Strategie geplant, und in Washington wird die Vorgehensweise strategisch umgesetzt. Dafür lässt sich Saudi Arabien das sehr viel kosten.

Und plötzlich machen Millionen Flüchtlinge auf den Weg …

Um Ihnen allen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, die nun Fremdenfeindliches oder gar Rassistisches vermuten, erkläre ich vorweg Folgendes: Als Christen haben wir die verdammte Pflicht, jedem, absolut JEDEM, der an unserer Tür klopft, weil er in seinem Herkunftsland aufgrund seines Glaubens, seiner politischen, seiner sexuellen Ausrichtung verfolgt wird, jedem, der den Kriegswirren in seinem Herkunftsland entfliehen muss, um seine Frau und seine Kinder in Sicherheit zu bringen, ein Asyl zu gewähren. Doch können wir die Bedenken sehr vieler unserer Landsleute sehr gut nachvollziehen, die den Begriff „Flüchtling“ oder den Begriff „Asylsuchende“ in Frage stellen. Denn viele der an unserer Tür Anklopfende kommen aus Länder, in denen ihnen KEINE Gefahr droht, wie zum Beispiel Marokko, Algerien, Libyen, … Das zweite Argument der Gegner ist, dass Hunderttausende junger, kräftiger „Flüchtlinge“ (vor allem Nordafrikaner) einzureisen versuchen, die Frauen und Kinder zuhause lassen und nur sich selbst in Sicherheit bringen, und die auch zugeben, dass sie nur fliehen, um nicht zum Kriegs- bzw. Wehrdienst heran gezogen zu werden. Als drittes verstehen wir all jene, die nicht die Einwanderung der Asylsuchenden bekämpfen, sondern die die ILLEGALE Einwanderung aufs Heftigste kritisieren. Wir verstehen all jene, die die „Politik der offenen Grenzen“ nicht nachvollziehen können, denn es ist das Natürlichste der Welt, dass – wenn schon jeder seine Wohnung oder sein Hausgrundstück schützen will – auch ein Volk seine Landesgrenzen geschützt wissen will. Dafür (u.a.) zahlen wir Steuern, damit Politiker, Polizei, Bundeswehr, Bundesgrenzschutz ihr Möglichstes tut, um unsere Sicherheit zu gewährleisten. Illegal ist nun einmal illegal und darf von daher auch nicht von der Politik gefördert werden, weil sich die Politik damit strafbar macht.

Als Viertes hören/lesen wir zunehmend die Kritik, dass Menschen, denen das Asyl – aus welchen Gründen auch immer – NICHT gewährt werden kann, oder dass Menschen, die in unserem Land strafbar geworden sind und die deutlich zeigen, dass sie absolut nicht daran denken, sich unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung unterzuordnen, nicht sofort wieder abgeschoben werden. Hunderttausende sind von daher illegal in unserem Land – so wird argumentiert – und das kostet dem Steuerzahler viel Geld, was dann an anderer Stelle eingespart werden muss (wie zum Beispiel am Schulwesen, wie gerade die letzten Tage bekannt wurde).

Wir sind ein reiches – oder zumindest einmal wohlhabendes Land, und – wie eingangs erwähnt – wir haben die Christen-Pflicht, jedem, der um Asyl ersucht, unsere Tür und unser Herz zu öffnen. Doch wird jeder vernünftig denkende Mensch nachvollziehen können, dass wir sauer werden, wenn wir erfahren, dass wir ausgenutzt werden, dass wir nur ein Spielball in einem perfiden Spiel der „Weltelite“ sind, die in irgendeinem New Yorker Büro über einer Weltkarte sitzen und mit kleinen Figürchen die Völker „verschieben“ … „Umvolkung“ genannt. Wir werden ungehalten, wenn wir als Wähler, als die Instanz, von dem alle demokratische Gewalt ausgeht, von den Gewählten verspottet, beleidigt und gedemütigt werden. Wir werden ungehalten, wenn auf Landes- und Europaebene die Politiker unverhohlen sagen, dass man ALLEM trauen kann, nur nicht dem Volk bzw. den europäischen Völkern. Und am meisten ungehalten werden wir – und das werden Sie sicherlich verstehen, wenn wir von Seiten der Grünen immer und wieder zu hören bekommen, dass es ihnen nicht schnell genug geht mit der Abschaffung des deutschen Volkes, und dass sie die „Umvolkung“ mit großer Freude begrüßen.

„Umvolkung“ ist aber nichts Neues, das gab es schon einmal vor gut 300 Jahren, als der ganze kriminelle Abschaum Englands nach Australien verschippert wurde. Das gleiche beobachten wir auch nun, im 21. Jahrhundert. Das haben politisch Verantwortliche verschiedener nordafrikanischer Länder schon vor einigen Jahren freudestrahlend zugegeben, dass sie den „kriminellen Abschaum“ los werden. Und hier liegt genau das Problem, mit dem sich die meisten unserer Landsleute konfrontiert sehen: Die rasante Zunahme der Gewalt in unseren Straßen. Nicht nur Frau Dr. Angela Merkel, alle Regierungschefs der westlichen Welt, und anfangs dieser Woche auch der neue (muslimische) Bürgermeister der multikulturellen Großstadt London, sagen uns, dass wir uns damit abzufinden hätten, dass die Gewalt (gegen unser Eigentum und gegen unser Leben) an der Tagesordnung ist.

Doch welcher Regierungschef kann des nachts gut schlafen, wenn er dem ihm anvertrauten Volk frech ins Gesicht sagt, dass der Preis für die massenhafte (legale und illegale) Einwanderung, zu dem das Volk nie befragt und dementsprechend nie seine Zustimmung gegeben hat, die Zunahme der Gewalt, ja sogar die tagtägliche Gefahr des islamistischen Terrorismus ist? Kann man es überhaupt fassen, dass ein Regierungschef, der vor dem Deutschen Bundestag (und damit vor dem gesamten Deutschen Volk) einen Eid abgelegt hat, dass er jeden Schaden von eben diesem Volk abwenden will, diesem Volk dann sagt: „Ihr habt es hinzunehmen! Wir schaffen das!“

Das Schlagwort „Wir schaffen“ dass hat sich die „deutsche katholische Kirche“ [nicht römisch-katholische Kirche!] mittlerweile auch zu eigen gemacht und damit den Unmut vieler Katholiken auf sich gezogen. Nicht wegen der Asyldebatte als solcher, sondern wegen dem Schweigen der (deutschen) Kirche zu der (weltweit und deutschlandweit) zunehmenden Christenverfolgung. Menschen, die ihr Heimatland haben verlassen müssen, die sogar ihr Hab und Gut, ihre Familie und Freunde zurück haben lassen müssen, nur weil sie Christen sind, die einen langen und schweren Weg auf sich gemacht und - gottlob – heil hier in unserem Land angekommen sind, werden hier wieder verfolgt, und die Kirche sieht keinen Anlass, ihnen zu helfen. Die Kirche kann (oder will) niemandem helfen, noch nicht einmal den Ungeborenen und den Alten und Kranken, die durch die Euthanasie „entsorgt“ werden. Hat sich die Kirche zum Förderer der Kultur des Todes gemacht?

Immer wieder stellen wir uns die Frage nach dem Warum. Warum werden Christen zu Hunderttausenden verfolgt und getötet? Wer hat etwas davon? Wer vor 2000 Jahren den römischen Göttern nicht huldigen wollte, sondern sie verschmähte und Christus Jesus an deren Stelle setzte, der wurde seinerzeit verfolgt und erlitt den Martertod. Ein Martyrium müssen auch Tausende HEUTE erleiden, weil radikale, fundamentalistische Moslems die christliche Religionsausübung nicht dulden dürfen. Das ist EINE Erklärung. Doch es sind nicht nur Moslems, die die Christen verfolgen. Das Christentum ist zur weltweit größten – und eigentlich sogar einzig verfolgten Religionsgemeinschaft geworden. Und das ist nicht unbeabsichtigt. Denn um eine „Neue Weltordnung“ zu schaffen, muss DER, der alle Ordnung in Seinen Händen hält, aus dem Weg geräumt werden: Gott, der Dreifach Eine. Wer nämlich Gott gehorcht, seine Gesetze und Anordnungen befolgt, der KANN nicht anders, als alles, was von der „Neuen Weltordnung“ als moderne „Glaubenssätze“ und „Menschenrechte“ deklariert wird (Abtreibung, Euthanasie, gleichgeschlechtliche „Ehe“, Gendertheorie, …) vehement zu opponieren. Entweder bin ich FÜR Gott (und Seine natürliche und göttliche) Ordnung, oder ich bin GEGEN jede natürliche und göttliche Ordnung. Ein Dazwischen ist reinster Synkretismus und genauso falsch, verlogen und bekämpfenswert wie mein ärgster Feind. Und für MICH hat sich seit einer geraumen Zeit der Eindruck entwickelt, als habe sich die katholische Kirche in Deutschland – dem Herrn sei's geklagt – für die falsche Seite entschieden …

Bevor nun jedoch der Eindruck entstanden sein sollte, ich hätte etwas gegen den Islam oder die Moslems als solches, der hat Unrecht. Ich habe etwas gegen die Politik dieses unseres Landes, die die Direktiven der „Elite“ umsetzt. Dass ich persönlich nichts gegen die Moslems habe, zeigte sich schon vor nunmehr fast 40 Jahren, als – bedingt durch die (wiederum vom Westen unterstützte) Revolution im Iran bzw. in Persien – der Schah vom Thron gestürzt, Er des Landes fliehen musste, ein islamischer „Gottesstaat“ gegründet, und Hunderttausende Perser nach Europa geflüchtet sind. Welch eine Bereicherung war das für unser Land! Es waren seinerzeit auch richtige „Flüchtlinge“ und keine Invasoren, die nichts anderes im Sinne haben als die Islamisierung des Abendlandes. Ganz davon abgesehen möchte ich auch nicht vergessen zu erwähnen – und das möchte ich im Hinblick auf den bevorstehenden 100. Jahrestag der Thronbesteigung Seiner Kaiserlichen und Königlichen Majestät, des seligen Kaisers und Apostolischen Königs Karl I. (IV.) von Österreich-Ungarn bemerken, standen im Ersten Weltkrieg bosnische (islamische) Truppen treu zur Seite, wofür wir ihnen nicht genug danken können.

Es sind viele Punkte, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, die angesprochen und  sehr viele, die noch lange nicht angesprochen worden sind. Es geht als Angehörige der Königlichen Garde Cohors Regia nicht spurlos an uns vorüber. Es sind Fragen, die uns tagtäglich beschäftigen, weil die Existenz Vieler in Gefahr ist. Die Königliche Garde Cohors Regia steht für christliche (ritterliche) Prinzipien ein, und das bedeutet, dass wir einem ritterlichen, soldatischen Codex folgen, welcher u.a. beinhaltet, dass wir allen, vor allem den Verfolgten, unsere Hilfe und unseren Schutz anbieten. Wir unterstützen die Hilfe für ALLE Asylsuchende, gleich welcher Herkunft, welcher, Hautfarbe, welcher Religion oder welche Sexuelle Orientierung. Doch wir verurteilen die vollkommen sinnlose und unnatürliche Öffnung aller Grenzen und die illegale und unkontrollierte Einwanderung. Wir verurteilen und bekämpfen die Kultur des Todes, weil es ein Frevel gegenüber Gott ist. Das Leben (von der Empfängnis im Mutterleib bis hin zum Tode) ist unter allen Umständen zu schützen. Wir verurteilen die Zunehmende Gefahr der Verfolgung der Christen in unserem Land wie in jedem anderen Land dieser Erde; Religionsfreiheit muss auch für die Christen gelten. Wir verachten die (verwirrenden) Zustände des Vatikan, doch das schmälert nicht unsere bedingungslose Treue zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche (das ist KEIN Widerspruch!). Wir verurteilen den Hass (vor allem vonseiten vieler der politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen in unserem Land) auf unser Land, unsere Nation und unsere Geschichte. Wir treten ein für die Erhaltung aller guten deutschen Tugenden, unserer Werte und Traditionen, von den Gipfelkreuzen angefangen bis hin zum Oktoberfest. Wir sind glühende Unterstützer des monarchistischen Gedankenguts und fordern auch die (christliche) Monarchie als Staatsform. Im Gegensatz zur Republik ist die Monarchie die einzige Wahl, um unserer Nation wieder mehr Stolz, mehr Zuversicht und mehr Würde zu verleihen.

Dass der Erzengel Michael in diesem ganzen Zusammenhang unser oberster Schutzpatron ist, bedeutet auch, dass wir für unseren Herrn und Gott, für die Kirche für die Tradition bedingungslos eintreten. Damit kann man diese Garde auch als eine Art Fremdenlegion betrachten, die nicht nur aus Mitgliedern aus aller Herren Ländern besteht, sondern die auch dort zum Einsatz kommt, wo Menschen sich nicht helfen, wo sie sich nicht (mehr) wehren können.

FEINDE gibt es mehr als genug, ja sie sind sogar mitten unter uns. Und unser Dasein besteht aus einem immerwährenden Kampf. Dieser Kampf ist vielfältig. Der eine kämpft gegen den inneren Schweinehund, der andere gegen die Pfunde. Der andere wiederum gegen die vielen Versuchungen, wieder ein anderer gegen seine eigene Trägheit, seine Feigheit … ja sogar gegen seine Unwissenheit und Unbeholfenheit.

„Steh' uns bei im Kampfe“, rufen wir immer wieder zu Sankt Michael, „gegen die Bosheiten und Nachstellungen“, gegen Lug und Trug, gegen Ungerechtigkeit, gegen die UN-Ordnung, …. gegen alles, was unserem Herrn und Gott zuwider ist. Als Soldaten, als Kämpfer, als Ritter MÜSSEN wir uns entscheiden, für welche Seite wir unsere Energie aufopfern: Für die Legion des Lichtes oder für die Seite der Dunkelheit.

Schön wäre es, wenn wir den Papst auf unserer Seite hätten, aber er ist zu sehr beschäftigt, der Welt nach dem Munde zu reden. Der Bischof von Rom ist zu sehr beschäftigt, Zwietracht zu säen und seine ihm anvertraute Herde zu zerstreuen, anstatt sie um sich zu sammeln und zu hüten uns sicher ans Ziel zu führen. Ihm scheint „Friede, Freude, Eierkuchen“ wichtiger als das Übel, das wie Unkraut sehr hartnäckig ist, mit der Wurzel auszureißen, und damit auch den Unmut der Welt auf sich zu ziehen. Doch er redet wie ein Wasserfall, ohne Punkt und Komma, und keiner hat so richtig verstanden, was er denn nun wirklich gesagt hat.Möge Franz(iskus) nach seiner Façon selig werden … und beten wir für ihn.

Wir bleiben der Kirche dennoch treu – wir können und wollen nicht anders. Wir harren des prophezeiten katholischen Kaisers, den noch niemand kennt, der aber – aus Frankreich kommend - das Schicksal Europas in die Hand nehmen und die Ordnung wieder herstellen wird. Wir werden uns ihm anschließen, wer immer es auch sein mag und wie immer seine Befehle auch lauten mögen. Wir vertrauen felsenfest auf Gottes Vorsehung und sind sicher, dass wir keinem Scharlatan, keinem falschen Propheten erliegen werden. Wir vertrauen auf den Beistand und den Schutz des obersten Heeresführes der himmlischen Armeen und freuen uns schon wie kleine Kinder auf all das, was unser Herr und Gott in Seiner unendlichen Güte und Weisheit für uns vorherbestimmt hat, und wir danken Ihm jeden Tag aufs Neue, dass wir Ihm folgen, dass wir Ihm gehorchen, dass wir Ihm vertrauen dürfen. Das bedeutet aber auch, dass WIR, also jeder Einzelne von uns, IHM, dem Dreifach Einen, jeden Tag aufs Neue beweisen müssen, dass auch ER uns (!) vertrauen darf – denn wir gehören IHM – bedingungslos.

Rufen wir ihn, unseren obersten Schutzpatron, den Erzengel Michael, und den Heiligen Geist jederzeit um seine Führung an, dass wir das Licht von der Dunkelheit, das Gute vom Bösen, die Lüge von der Wahrheit, und die Gerechtigkeit von der Ungerechtigkeit zu unterscheiden verstehen. Vertrauen wir uns seiner Führung an. Seien wir allzeit mutige, edle, treue Ritter, und fürchten wir uns als Soldaten niemals vor dem Feinde, denn ER, Sankt Michael, das Urbild der Treue, des Edelmutes und der Ganzhingabe unter den Willen Gottes, steht uns bei und das ist so sicher wie das „Amen“ in der Kirche.

Invicta manus Domini Jesu Christi,

Thomas Kroton
Prior Marschall Cohortis Regiae

PRESTO SUM!!!


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Grußwort zum Fest Sankt Georg, 23. April 2015



Meine Herren Kameraden,

Meine Herren Kameraden,
liebe Freunde, sehr verehrte Interessenten der Königlichen Garde Cohors Regia, 

es ist das zweite Mal, dass ich ein Grußwort zu Sankt Georg versende. Der Festtag zu Sankt Georg fällt zeitlich meistens recht nahe an Ostern, so dass ich mir meistens erlaube, zum Fest der freudenreichen Auferstehung einige Gedanken mit Ihnen allen zu teilen, und dann erst an Sankt Michael (29. September) wieder. Man muss – das ist meine bescheidene Meinung - nicht ZU häufig das Wort ergreifen, dafür etwas seltener – und dafür (hoffentlich) mit mehr Gehalt. Wer ZU oft das Wort ergreift, der läuft Gefahr,  sich ständig zu wiederholen, ständig um den heißen Brei  zu reden, und der läuft Gefahr, dass man ihm irgendwann nicht mehr zu hört …

Doch was kann, soll, muss oder darf man denn zum Fest Sankt Georg sagen bzw. schreiben? Wer IST denn überhaupt Sankt Georg und was haben wir im 21. Jahrhundert mit ihm zu tun? Ein Blick in das Ökumenische Heiligenlexikon bestätigt uns nur, dass es nicht nur eine, sondern VIELE Legenden gibt, die sich um diese Gestalt aus dem 3. Jahrhundert ranken – warum auch nicht? Die bekannteste Legende ist diejenige, in der der mutige, stolze Ritter die Jungfrau, die dem Drachen zum Opfer dargebracht werden soll, nicht nur errettet, sondern sich dem Untier, dem Bösen stellt und das Tier heldenhaft erlegt. Und genau so kennen und verehren wir Georg: Der Ritter, der furchtlos und treu dem Bösen, der der Ungerechtigkeit den Kampf ansagt und der dem Drachen seine Lanze in den Rachen stößt.

Ich habe den Eindruck – und schön wäre es wenn ich mich irre – dass Sankt Georg in Deutschland eigentlich gar keine Bedeutung (mehr) hat.  Im monarchistischen England ist er Nationalheiliger, und auch das Wappen des zaristischen Russland schmückt er. Und Georgien ist nach diesem Heiligen benannt. Doch in Deutschland? Mir ist jetzt nicht bekannt, dass Sankt Georg groß gefeiert wird. Selbst für Michael, den Fürsten der himmlischen Heerscharen und Nationalheiligen Deutschlands, interessiert sich kaum noch jemand , so wie kaum noch einer weiß, wer Sankt Bonifatius, der Apostel der Deutschen, ist …

Die Heiligenverehrung ist – so sehen es die Protestanten und die Atheisten – eine katholische (und orthodoxe) „Unart“. Dauernd beten sie zu den Heiligen, von denen noch nicht einmal gewiss ist, dass es sie tatsächlich jemals gegeben hat. Es wird sogar behauptet, wir würden die Heiligen ANBETEN, an erster Stelle die Gottesmutter. Doch wissen wir es besser: Die Heiligen hat es tatsächlich allesamt gegeben. Die ersten waren die Märtyrer, die durch ihren heldenhaften Tod die Königsherrschaft Christi und der Herrlichkeit Gottes bezeugten und verkündeten, angefangen vom Protomärtyrer Stephanus und den Aposteln (außer Johannes, dem Lieblingsjünger Jesu, der im hohen Alter auf Patmos verstarb) bis hin zu den Märtyrern am Ende der Zeiten (die vielleicht schon begonnen haben).  Wir beten die Heiligen nicht AN, sondern wir beten ZU den Heiligen, wir benutzen sie (vor allem die allzeit reine Jungfrau und Gottesmutter Maria) als Fürsprecher bei Gott. IN der Verehrung der Heiligen verehren wir vor allem DEN, den jeder einzelne Heilige repräsentiert: Gott selbst. Es ist Gott selbst, der in den Heiligen und durch die Heiligen handelt. Jedes Wunder, das wir den Heiligen zuschreiben, für das wir die Heiligen (mehr oder weniger) inständig gebeten haben, bewirkt Gott. Ohne den Dreifaltig Einen, ohne Seine Liebe, Seine Güte, Seine Barmherzigkeit und Gnade wäre jedes Bitten und Betteln, jedes Beten sinn- , zweck- und hoffnungslos.

Hinzu kommt, dass wir in den unzählig vielen Heiligen Vorbilder sehen. Als Christen sind wir berufen, heilig zu werden. Wir sind unser ganzes Leben – wie lange oder wie kurz es auch sein mag – auf der Reise, deren Endziel das Himmelreich ist. Und dahin kommt man nur, wenn man ein so gut es geht HEILIGMÄSSIGES Leben führt. Und dann sind da die Heiligen, die uns am besten zeigen können, wie man das am besten macht. Es gibt unendlich viele Heilige, da findet man garantiert eine(n), der/die einem nicht nur sympathisch ist, sondern mit dem/der man sich am ehesten identifizieren kann.

Die Königliche Garde Cohors Regia hat gleich 5 Heilige als Patrone. An erster Stelle – wie kann es auch anders sein – steht Michael, der große Engelsfürst Michael. Er ist derjenige, der schon am Anfang war, als ein großer Teil der Engel abgefallen war, und er wird auch sein, wenn das Endgericht stattfinden wird. Er wird an der Seite Christi sein, wenn Er in Herrlichkeit wiederkommen wird – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dann ist da der Heilige Benedikt, der Abtvater, Vater des abendländischen Mönchtums und Patron des gesamten Abendlandes. Den letzten drei Heiligen ist das Martialische, das Militärische gemeinsam. Die Heilige Jungfrau von Orleans (Je[h]anne d’Arc), der Heilige König und Kreuzritter Ludwig IX. von Frankreich und der Heilige Georg. Drei Heilige in Ritterrüstungen.

Und nun komme ich wieder zum 21. Jahrhundert: Was können wir 1. mit Heiligen noch anfangen, und was 2. mit Gestalten in Ritterrüstungen? Vielleicht stelle ich mal die Frage ETWAS anders: Was können wir im 21. Jahrhundert mit „Heiligen“ anfangen, wenn uns offensichtlich der Sinn für DAS HEILIGE abhanden gekommen ist? Was IST uns „modernen, aufgeklärten“ Menschen im 21. Jahrhundert denn überhaupt noch „heilig“? Wenn uns das Heiligste, nein, das ALLERHEILIGSTE nicht mehr heilig ist, wie können wir denn noch einen Zugang zu den Heiligen finden?

Der Glaubensverlust im Abendland fängt mit dem ENT-heiligen, der Ent- oder De-Sakralisierung des Allerheiligsten an. Wo Christus nicht mehr HERR ist, wo er nicht mehr König der Könige ist, sondern nur noch „Freund“, „Bruder“, „Kumpel“, „Kamerad“, … da MUSS ich irgendwann den Respekt vor der hohen Würde des Gottessohnes verlieren. Und wenn der Respekt vor der hohen Würde des lebendigen Gottes verloren gegangen ist, dann habe ich auch keinen Sinn mehr für das heilige Messopfer und das Allerheiligste Altarsakrament. Das ist eines der Gründe, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, warum sich die Königliche Garde Cohors Regia leidenschaftlich für die Messe „in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus“ (also im überlieferten, tridentinischen Ritus) einsetzt. Wir setzen uns für den knieenden Kommunionempfang auf die Zunge ein und fordern ein Ende der unseligen Handkommunion. Viele einstige Befürworter der Handkommunion (darunter vor allem Julius Kardinal Döpfner von München) haben diese ihre Entscheidung bereut und rückgängig gemacht. Dennoch ist es Standard geworden, den leibhaftigen, lebendigen Gott, der sich in dieser unscheinbaren Brotsgestalt (der Hostie) verbirgt, in die Hand zu nehmen, als wäre es ein Plätzchen …

Dem Glaubensverfall des Abendlandes KANN und WIRD nicht begegnet werden können, wenn dem Heiligsten, das wir haben, nicht der ihm gebührende Platz eingeräumt wird und ihm die angemessene Ehrfurcht dargebracht wird. Wir müssen wieder lernen, uns vor dem Heiligen – wie seinerzeit Moses vor dem Brennenden Dornbusch – in den Staub zu werfen, und Ihm zu bekennen, dass wir eigentlich nicht würdig sind, dass sich Gott überhaupt mit uns befasst, dass Er sich herablässt, uns (wahrhaft, wirklich und wesentlich) zu begegnen.

Gott Ist groß. Gott ist allmächtig. Gott ist allheilig.

Gott ist GOTT, ob nun im Brennenden Dornbusch, im Allerheiligsten Altarsakrament oder im Heiligen, den wir verehren und den wir sozusagen als Mittelsperson nutzen dürfen, um etwas bei Gott an Seinem Throne zu erbitten. Gott hat uns erschaffen, DAMIT wir Seine Größe und Seine Herrlichkeit erkennen und AN-erkennen. Er hat uns erschaffen, DAMIT wir Ihn als das Höchste und Heiligste erkennen, anbeten und verherrlichen. Und dabei ist es vollkommen gleichgültig, wie unsere eigene Gemütsverfassung ist: himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. IMMER ist und bleibt Gott GOTT, Er BLEIBT der Verehrungswürdigste, ob wir glücklich sind, oder ob wir gerade enttäuscht und/oder sauer auf Ihn und die ganze Welt sind. Es gibt nicht nur die 150 Psalmen, von denen garantiert die eine oder andere dabei ist, die genau das ausdrückt, was wir gerade empfinden, es gibt das Alte und das Neue Testament, in denen wir die ungefähre Richtung erkennen können, wo und wie die Reiseroute verlaufen soll. UND es gibt die vielen, vielen Heiligen, von denen so gut wie jeder einzelne uns SEINEN Weg der Gottesfurcht und Gottesverehrung zeigen kann.

In den 5 Jahren, in denen es die Königliche Garde Cohors Regia gibt, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, bin ich immer mehr zu der Überzeugung gelangt, dass wir uns NOCH so viel Mühe geben können, dass wir NOCH so laut protestieren können, dass wir NOCH so engagiert gegen die Islamisierung des Abendlandes auftreten können … es wird ALLES keinen Erfolg haben, wenn 1. das Abendland nicht wieder christlich wird, und wenn 2. Christus nicht wieder als der Christus-König und als wahrer Gott verkündet und verehrt wird. Hier sind in erster Linie die Bischöfe in der Pflicht. Die Verweltlichung der Kirche muss ein Ende haben und Christus wieder auf den Königs-Thron gesetzt werden. Die Kirche muss aufhören, eine Wellness-Religion zu verkünden, in der „ALLE in den Himmel kommen“, und wieder zu der „Gemeinschaft der Heiligen“ werden, zu der sie berufen ist. Die Kirche war NIE eine „Friede-Freude-Eierkuchen“-Gemeinschaft, sondern eine Institution, die das Wort Gottes wahrheitsgetreu verkündet.  Und nur EINES dieser Worte ist: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“

Wer also WIRKLICH in den Himmel kommen will – und das wollen wir ja alle (sofern wir keine Atheisten sind) – dann erfordert es die bedingungslose Entscheidung für Christus. Und dieser Christus Jesus ist nicht der Eine unter vielen Alternativen. Er ist ER, Er ist der „Ich bin!“, Er ist GOTT, Er ist der einzige, ich betone: EINZIGE Weg in den Himmel. Und die Entscheidung für Christus geht einher mit der Entscheidung zur Kirche, zu der EINEN, der EINZIGEN Kirche, die Christus selbst gegründet hat. Wer sich dieser einen Kirche nicht (wieder) anschließen möchte, der entscheidet sich offenbar und mutwillig für den Irrweg. So einfach ist das und so wurde es immer gelehrt.

Gott ist nicht Mensch geworden, um uns zu predigen, den Weg einzuschlagen, der am bequemsten und am gemütlichsten ist. Christus ist uns im Leiden voran gegangen. Er bürdet uns sogar SEIN schweres Kreuz auf, unter dem Er selbst drei Mal zusammen gebrochen ist, während Er auf dem Weg zum Golgotha war. Auch die Heiligen, die riesige, unüberschaubare Schar der Heiligen, haben auf ihrem eigenen Weg zur Heiligkeit gelitten, die meisten sind sogar für ihren Glauben auf grausame, qualvolle Weise gestorben. Auch Sankt Georg soll das Martyrium erlitten haben …

Und da gibt es die Heiligen des 21. Jahrhunderts …

WÄRE der Glaube eine „Fühl-Dich-pudelwohl-Religion“, wäre Gott ein Gott unter vielen, dann gäbe es keine Heiligen, dann gäbe es nicht die Vielen, die in diesen unseren Tagen ihr Blut FÜR CHRISTUS vergössen. Wäre Gott nicht so groß und erhaben, wären die Worte Christi nicht die Wahrheit, dann bräuchten die verfolgten Christen des Nahen/Mittleren Ostens und Nordafrikas nur zu sagen: „Ist doch egal, welchem Gott ich folge, ob ich nun den einen Gott oder den anderen Allah nenne, ist doch eh‘ der/das Gleiche.“ Doch es sind SIE, die Märtyrer des 21. Jahrhunderts, die uns zeigen, dass es eben NICHT so ist. Der Eine, der Dreifach Eine, ist der EINZIGE, der wahre Gott, während der andere, den sie „Allah“ nennen, eben NICHT Gott ist, weil diesem die Güte, die Liebe, die Barmherzigkeit fehlt. Er KANN also kein Gott sein, sondern die abstruse Erfindung eines sogenannten „Propheten“, dem uns aus seiner Biographie die reinste Gottlosigkeit heraus springt.

Es ist aber dieser falsche Gott, es ist diese falsche, gottlose Ideologie „Islam“, die in Europa, im heiligen Abendland, das Ruder zu übernehmen sich anschickt. Es ist diese gottlose Ideologie, die schleichend zur Leit-Kultur in Europa zu werden droht. Immer wieder hat der Islam in seiner 1400-jährigen Geschichte versucht, Europa zu beherrschen. Zeitweise ist es ihnen gelungen, bis dass die besetzten Gebiete zurück erobert wurden (Re-conquista). Und nach 1683 hatten wir auch wieder Ruhe, weil die Moslems eingesehen hatten, dass der Zusammenhalt der christlichen Mächte zu groß war. Ein Posaunenruf genügte, und die Fürsten des Abendlandes verteidigten das Abendland. Damals waren sie sich einig – und das müssen wir auch heute noch sein: Der Islam hat in Europa NICHTS zu suchen. Der Islam und Europa sich einfach nicht kompatibel. Europa IST christlich, und das Christentum steht für die Gottes- und Nächsten- und Feindesliebe. Der Islam steht schlicht und ergreifend für Hass und Tod.

So kommt es nicht von ungefähr, dass der Islam (und damit ist die Türkei gemeint) offen und unverhohlen dem in Rom residierenden Papst mit Mord droht, nur weil dieser das Morgen sich zum 100. Male jährende Massaker an den Armeniern als das bezeichnete, was es war bzw. ist: Als Genozid, als Völkermord. Was muss in den Köpfen von Politikern vorgehen, die einem anderen Staatsoberhaupt offen mit Mord drohen. Und was ist das für eine Gemeinschaft der Nationen (UN), die eine solche Drohung erst gar nicht zur Kenntnis nimmt und dementsprechend nicht angemessen reagiert. Aber mit Reaktionen auf offensichtliches Unrecht sehen sich die Vereinten Nationen ohnehin nicht so richtig motiviert. Aber wie viele Christen müssen denn NOCH abgeschlachtet werden, wie viele der Jahrtausende alten Welt-Kulturgüter müssen denn NOCH in die Luft fliegen (es sollen sogar die ägyptischen Pyramiden demnächst dran glauben), wie viele Frauen und Kinder müssen denn NOCH entführt und versklavt werden, bis dass sich die Vereinten Nationen zu angemessenen Reaktionen aufzuraffen in der Lage sieht? Oder ist vielleicht DOCH etwas Wahres dran, dass die verschiedenen Terrororganisationen eine Erfindung bzw. Kreation der Vereinten Nationen sind, um an der DE-Population vor allem Afrikas zu arbeiten? Sind die seinerzeit plötzlich und unerwartet auftretenden Todeskrankheiten (AIDS, Ebola, Vogelgrippe, Rinderwahn, Schweinegrippe) vielleicht DOCH nur in bestimmten Laboratorien hergestellten Krankheiten, um der „Bevölkerungsexplosion“ entgegenzuwirken?

Es sind so Fragen, die einem in den Sinn kommen, wenn man sich Gedanken macht. Es sind so Fragen die einem kommen, wenn man beobachtet, dass die Islamisierung Europas von den uns selbst gewählten Politikern forciert wird. Wir wählen uns unseren Untergang selbst – in Form eines kleinen Kreuzchens in der Wahlkabine. Das Interessante dabei ist, dass es vollkommen gleichgültig ist, in welchem Land wir wohnen und WAS wir wählen, das Ergebnis wird das gleiche sein, weil die Politik mittlerweile bei allen die gleiche ist – ALS SEI ALLES ABGESPROCHEN. Sie ALLE sind sich einig, sei es Flüchtlings- bzw. Integrationspolitik, Klimapolitik, Wirtschaftspolitik und Bildungspolitik. Es ist in jedem der Länder der „freien Welt“ das Gleiche. Und das Gemeinsame an allen diesen Ländern ist: Die Kultur des Todes. Ist also die „Kultur des Todes“, ist z.B. auch die „Religionsfreiheit“ (die eigentlich nur eine ENT-Göttlichung, eine Ent-Christlichung, eine Ent-Heiligung alles Heiligen ist), eine abgesprochene, abgekartete Sache?

Der Gedanke, meine Herren, liebe Freunde, MUSS einem kommen, Sie mögen mir bitte verzeihen. Sie mögen  mir bitte auch verzeihen, wenn ich mir die Frage stelle, wie es denn bei ALL dem Unglück, dem sich die Christen im Nahen/Mittleren Osten und in (Nord-)Afrika ausgesetzt sehen, fast ausschließlich junge, kräftige, männliche MOSLEMS aus diesen Ländern fliehen müssen, und zwar hunderttausend- nein Millionenfach? Wir schauen quietschvergnügt der Invasion zu, die die Islamisierung Europas durch unser (passives) Zutun an der Wahlurne längst in Angriff genommen hat. Auch wenn wir dachten, dass „Wien 1683“ anscheinend schon längst vorüber sei, so müssen wir uns im Klaren sein, dass „der Geschichte zweiter Teil“ jetzt erst begonnen hat – heimlich still und leise.

Erst wurde Christus vom Thron gekippt, dann Europa systematisch entchristianisiert und dem Tode geweiht, es wurde gegenüber solchen Einflüssen wie der Islamisierungs-Invasion handlungsunfähig gemacht. Anders KANN ich es beim besten Willen nicht auf einen Nenner bringen. Das hat auch alles mit „Fremdenfeindlichkeit“, mit „Rassismus“ oder wie die Schlagwörter heutzutage heißen, nichts zu tun, sondern mit Wachsamkeit und Vernunft. „Brüder, seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne; dem widerstehet, fest im Glauben, da ihr wisset, dass eure Brüder in der Welt die gleichen Leiden erdulden.“ Dieser Passus aus dem 1. Petrusbrief  lasen oder hörten  - eigentlich sogar bis zum heutigen Tage - alle Geistlichen und alle, die jede einzelne Nacht des Jahres das kirchliche Gebet zur Nacht (die Komplet) bet(et)en.  An jedem Abend zur Wachsamkeit aufgerufen zu werden MACHT auch wachsam. Wir müssen der Dauerberieselung durch die Medien und die Kommunikationsmedien versuchen zu entkommen, denn sie hindern uns an der Wachsamkeit. Wachsamkeit bedeutet aber vor allem, in den Tagesmeldungen zwischen den Zeilen zu lesen und nicht alles für bare Münze nehmen. Wir sind zur Vorsicht aufgerufen, als Christen und ganz besonders als christliche Soldaten und Ritter. Wir sind zur Wachsamkeit und zur Vorsicht aufgerufen, nicht nur um uns selbst und den uns Anbefohlenen zu beschützen, sondern AUCH, um uns unseres Königs würdig zu erweisen, denn in erster Linie gilt es, SEIN Reich zu beschützen und zu verteidigen – mit Sant Michael als Heerführer und Sankt Johanna, Sankt Ludwig und Sankt Georg an unserer Seite wissend. SEIN REICH jedoch – das wissen wir – „ist nicht von dieser Welt“, es ist das Reich, das auf uns wartet. Es ist das Reich, in dem schon die vielen Heiligen unserer harren. Es ist aber auch DAS Reich, das genau das ist, das verkündet werden sollte, nicht das diesseitige. Nicht diese Welt ist unsere Heimat, sondern jenes, das uns von Anfang an verheißen ist.

Und es sind die Heiligen, jeder einzelne von ihnen, die uns immer wieder daran erinnern, dass wir nicht alles daran setzen sollen, es uns in DIESER Welt bequem zu machen, sondern dass wir uns – auf die Vorsehung vertrauend – auf die andere Welt vorbereiten müssen. Wer auf des Berges Gipfel die herrliche Ritterburg bestaunen will, der muss sich erst einmal auf einen steilen, beschwerlichen Weg einstellen. Doch wer dereinst mal den Thron Gottes erreichen will, dessen Weg ist noch weitaus beschwerlicher. Wir SIND noch keine Heiligen, aber wir wollen es einmal werden. Und dazu helfen uns die Heiligen, ja genau DIE Heiligen, die Hohn und Spott, die Verleumdung und Unrecht, die Hass und Missachtung, die sogar den Tod über sich mit Freuden haben ergehen lassen, weil sie dann ENDLICH dieses „Tal der Tränen“, dieses „Jammertal“ verlassen durften, um endlich Heim zu kommen, wo der himmlische Vater auf uns wartet.

Und zum Schluss, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, fällt mir zum für eine militärische/ritterliche Organisation wie die Königliche Garde Cohors Regia recht ungewöhnlichen Thema „Heiliger sein/werden“ ein Gedanke vom letzten katholischen Kaiserpaar der Welt ein, welches sich am 21. Oktober 1911, an dem Tage ihrer Hochzeit,  gegenseitig geschworen hat, sich gegenseitig "in den Himmel [zu] helfen". ER, Kaiser und König Karl von Österreich-Ungarn, IST bereits 2004 zur Ehre der Altäre erhoben worden, und Kaiserin und Königin Zitas Seligsprechungsverfahren ist im Gange. Wir wissen nicht, wer IHRE Vorbilder waren auf dem Weg zur Heiligkeit, wir wissen aber, dass das Kaiser- und Königspaar große Vorbilder sind für jeden Regierenden, für alle Eheleute, für alle Eltern, große Vorbilder für katholische Männer und Frauen.

Ihnen allen wünsche ich noch eine frohe und gesegnete Osterzeit, und ich wünsche Ihnen allen – vor allem aber allen, die Georg, Jürgen, Jörg, … heißen – einen schönen und gesegneten Georgi-Tag. Seien wir, seinem Beispiel folgend, treu, ritterlich, aufrichtig und mutig. Möge ER uns helfen, die ritterlichen (= christlichen) Tugenden als Teil unseres Seins, unserer Identität zu machen. Stellen wir uns dem Untier. Stehen wir auf und ergreifen beherzt unsere Waffe. Es steht viel auf dem Spiel: nicht nur UNSERE Zukunft, sondern vor allem die Zukunft der letzten wenigen Kinder, denen wir es noch gestatten, das Licht der Welt zu erblicken.

IHM aber, dem Heiligen mit den vielen Legenden, bleibt mir nur, ihm die Königliche Garde Cohors Regia anzubefehlen und unter seinen Schutz zu stellen. Möge Sankt Georg unser Schützer, unser Kampfgenosse und unser treuer Fürsprecher am Throne des Dreifach Einen sein.

 

INVICTA MANUS DOMINI JESU CHRISTI!

 

Thomas Kroton

Prior Marschall Cohortis Regiae

 

PRESTO SUM !!!


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Grußbotschaft zum Fest Sankt. Ludwigs IX., König von Frankreich, 25. August 2014


Meine Herren Kameraden,

verehrte Damen, meine Herren,
liebe Freunde und Interessenten der Königlichen Garde Cohors Regia,

wir feiern heute den Gedenktag unseres Patrons des Heiligen König Ludwig IX. von Frankreich, dessen 800. Geburtstag wir bereits am 25. April dieses Jahres gedacht haben. Von all den Dingen, die wir von diesem heiligen Kapetinger-König wissen, wissen wir vor allem, dass er die Gefahr, die in seiner Zeit geherrscht hatte, erkannt und am Kreuzzug teilgenommen hatte – was ihm auch seine tödliche Krankheit in Tunis (Nordafrika), an der er erlegen ist, eingebracht hatte.

Es war eigentlich mein Vorhaben, ein Grußwort am Fest des Heiligen Erzengels Michael (also in 5 Wochen) zu schreiben, doch sehen wir uns momentan – schauen wir uns die vielen Beiträge der Medien und des weltweiten Datennetzes an - umringt von Feuersbrünsten, und weit und breit keine Rettungskräfte zu sehen. Wir sehen – wohin wir auch blicken - die Brandstifter am Werk, doch wir werden daran gehindert, diesen Schergen das Handwerk zu legen. Eigentlich kann man behaupten, dass wir selbst den Pyromanen das Zündholz in die Hand gelegt haben …

Lassen Sie es mich gleich auf den Punkt bringen: Unruhe, Unfriede, wohin wir auch schauen, und Politik und Medien gehen eine unheilige Allianz ein, uns zu belügen, zu betrügen, uns zu schröpfen, uns zu hintergehen, uns systematisch für dumm zu verkaufen und uns zu guter Letzt als Gemeinwesen, als Volk, als Nation abzuschaffen.

Wie anders soll man das analysieren, was uns unsere Regierung an Unsinn präsentiert? Da haben wir eine Bundesverteidigungsministerin, die die Bundeswehr - also den traurigen Rest, den wir noch haben - zu einer rosa Bundes-Kuschel-Wohlfühl-Gemeinschaft umgestalten will. Dann haben wir eine Familienministerin, die die traditionelle Familie als Relikt vergangener Jahrhunderte, als Anachronismus, als Stolperstein einer „fortschrittlichen“, gut gegenderten Gesellschaft darstellt, und die den Frauen einredet, sie seien als Mütter nichts (mehr) wert. Dem Bildungsminister haben wir es zu verdanken, dass unsere Kinder nicht mehr richtig lesen und schreiben können, dafür in Sachen Frühsexualität und Genderideologie bestens ausgerüstet sind. Zu allem Übel haben wir eine Bundeskanzlerin, die als Lakai der U.S.A. und der €U die Drecksarbeit machen muss, indem sie Osteuropa in einen Krieg, den niemand will, hinein zieht.

Doch weitaus besorgniserregender als das alles – und das ist auch der Grund für dieses Schreiben am Fest des Heiligen Königs, Soldaten und Kreuzritters Ludwig IX., meine Herren Kameraden, liebe Freunde – ist, dass sich der Islamismus in Deutschland, nein im ganzen Abendland, zu einer höchst dramatischen Gefahr entwickelt hat, so gefährlich wie seit 1683 nicht mehr.
Wir haben es mit einer von der westlichen, sogenannten „freien Welt“ koordinierten Invasion des Islamismus zu tun. Die Schwäche des Christentums ausnutzend und unter dem Deckmantel „Religionsfreiheit“ alle christlichen Werte aushebelnd, beobachten wir die von den Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft, Kultur und sogar der Kirche forcierende Islamisierung unserer Gesellschaft. Wir hören nur von Forderungen über Forderungen, und es wird ihnen gegeben.

Doch ein unvoreingenommener Blick zurück in die Geschichte beweist, dass es nicht gut gehen KANN, und nicht gut gehen WIRD. Der Islam ist NICHT Teil dieser Gesellschaft und war es auch nie. Seit der Islam existiert, war er immer darauf bedacht zu erobern und zu  unterwerfen. Fast 500 Jahre hatte er – vom mittleren Osten aus – versucht, das Heilige Land der Christenheit zu entreißen und später in Europa einzudringen. 500 Jahre hatte es gedauert, bis der Papst (Urban II.) zum Heiligen Kreuzzug aufrief. Es ging um  die Sicherheit der gesamten Christenheit! Es ging um die Verteidigung der Christen wie des gesamten heiligen Landes und der Länder Nordafrikas! Es ging darum, den anhaltenden Aggressionen des Islam Einhalt zu gebieten!

Die Kreuzzüge waren Notwehr, und sie trugen zum Ruhme der Kirche, der Christenheit und zur größeren Ehre Gottes bei – und NIEMAND, auch nicht der Bischof von Rom, darf auf die Idee kommen, sich jemals dafür öffentlich zu entschuldigen! Denn das wäre genauso unsinnig, wie sich für die Vertreibung der Moslems 1529 und 1683 aus Wien zu entschuldigen. Das Christentum hat das Recht – und irgendwann auch die heilige Pflicht! – sich zu verteidigen. Wir KÖNNEN geduldig zuschauen, wie uns Schmach und Ungemach geschieht, wir KÖNNEN ein oder zwei Mal die andere Wange hin halten, wir KÖNNEN vergeben und Gott – dem Beispiel Christi folgend - bitten, ihnen zu vergeben, „denn sie wissen nicht, was sie tun“.

Doch den Christen geschieht schreiendes Unrecht. Zu Hunderttausenden, ja zu Millionen werden sie verfolgt, gedemütigt, vergewaltigt, versklavt, verstümmelt, verbrannt und enthauptet … Frauen und junge Mädchen sind Freiwild. Kirchen und religiöse Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, …) werden mutwillig zerstört.

Der Islam als solches ist alles andere als friedliebend. Der Islam hat mit Frieden nicht das Geringste zu tun. Der Islam als solches ist des Teufels – auch wenn wir in unserem Freundes- und Bekanntenkreis Moslems zuhauf haben. Diese Freunde – es sind meist die freundlichsten, gastfreundlichsten, aufmerksamsten, hilfsbereitesten, offenherzigsten Mitmenschen -, diese Moslems haben mit DEM Islam als solches nichts gemein. Denn schon alleine die Tatsache, dass diese Moslems UNS Christen als Freunde haben, macht sie in den Augen und nach der Lehre DES Islams als solches selbst zu Ungläubigen, zu Abtrünnigen sozusagen. Sie dürften sich in den Augen des Islam gar nicht in unserer (christlichen) Gesellschaft integrieren, geschweige denn assimilieren; nach der Lehre DES Islam wären sie des Todes …

Meine Herren Kameraden, liebe Freunde, befassen Sie sich mit der Geschichte, LERNEN Sie aus der Geschichte. Geschichte ist nicht dazu da, im Bücherschrank zu verstauben, Geschichte ist dazu da – und das sollten alle Verantwortlichen der Gesellschaft und der Kirche wissen – uns vor zukünftigen schweren Fehlern zu bewahren.

Es sind Viele, die die Geschichte gut kennen. Es sind VIELE, die die Gefahr erkennen, aber er sind nur wenige, die die Gefahr beim Namen nennen. Interessanterweise kommt der Name Seiner Heiligkeit Papst Benedikts XVI.  in den letzten Tagen häufiger ins Gespräch, dessen „Regensburger Rede“ vor 8 Jahren viel Aufsehen und viel Geschrei hervorgerufen hatte. Diese Rede wird nun als prophetisch gelobt – nicht von der Allgemeinheit, sondern von Wenigen, die WISSEN!

„Zeig mir doch,“ so sprach Kaiser Manuel II. Palaiologos in der Rede Papst Benedikts, „was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“
Das Schwert ist das Symbol des Islam, während das Symbol der Christenheit das Erniedrigenste ist, was man sich vorstellen kann: Das Kreuz, an dem sich der Gottessohn für die Sünden der Menschheit selbst hingegeben hat.

Der Islam wütet durch nahezu sämtliche Regionen, die er religiös bestimmt: Massaker, Terror gegen Andersgläubige, Entführung von Mädchen, Erniedrigung von Frauen, Vernichtung von Kulturgut, Versklavung von Arbeitern, … Die Liste ist endlos. Genauso lang ist die Liste der Namen der terroristischen Vereinigungen, die diese grausamen Verbrechen im Namen des Islam, im Namen des „Allah“, den die postvatikanische Kirche mit unserem dreifach einen Gott gleichzusetzen versucht, im Namen seines „Propheten“, der selbst ein menschenverachtender, pädophiler, unehrenhafter Verbrecher war, verübt.

Dieser Islam breitet sich nun ungehindert aus, in ganz Europa. Dieser Islam ist – mitten im heiligen Abendland! – auf dem Eroberungsfeldzug. Es ist dieser Islam, der lediglich das tut, was ihm der Koran gebietet: die „Ungläubigen“ (Juden und Christen) zu unterwerfen, nötigenfalls mit dem Schwert zum „rechten Glauben“ zu führen, ihre Frauen (gleich welchen Alters) zu nehmen und ihnen alles zu nehmen. „Ungläubige“ sind schlimmer als Hunde und Schweine …
Wer zum „Dialog“ mit einer solchen „Religion“, einer solchen menschenverachtenden, ja verbrecherischen Ideologie aufruft, dem ist nicht mehr zu helfen! Das müssen wir leider, nachdem wir das Treiben in Europa nunmehr ein Jahrzehnt aufmerksam verfolgt haben, klar und deutlich sagen.

Und doch sind sie mittlereile mitten unter uns und können vollkommen ungehindert ihre Ideologie verbreiten! Sie können sich (vor allem in den skandinavischen und britischen Ländern) Frauen in Massenvergewaltigungen vorknöpfen. Sie können ungehindert in den Moscheen, auf Kundgebungen, in den „sozialen Netzwerken“ zum Mord und zur Unterwerfung der Christen aufrufen. Sie können ungestraft unsere Kirchen schänden entsakralisieren und anzünden … WEIL sie von den von uns selbst gewählten Politikern hereingelassen wurden, weil sie von den Verantwortlichen unserer Gesellschaft hofiert und geradezu  animiert werden, sich unser Land unter den Nagel zu reißen und unsere christliche Kultur zu zerstören. Und wer protestiert, wird mit der Nazikeule verdroschen, als Rassist beschimpft. Doch hier machen sie es sich ZU einfach, liebe Freunde, den diejenigen, die heute die Islamisten hofieren, werden die ersten sein, deren Köpfe rollen werden, denn EIN MAL Verräter (am eigenen Volk) – IMMER Verräter!

Es sind diese Verräter aber, die es aber zu verantworten haben, dass diese terroristischen Islamisten erst auf den Plan kamen! Überall dort, wo der „Freie Westen“ seine „Demokratisierungsvorhaben“ in die Tat umzusetzen versuchte, stürzten die Machthaber, die in den gleichgeschalteten Medien als Despoten, als Diktatoren und antidemokratische Machthaber hingestellt und von den „Demokratisierern“ entmachtet und getötet wurden, entstanden plötzlich terroristische Organisationen, seien sie Al Qaida, Boko Haram, Muslimbruderschaft, „Islamischer Staat“ (IS), …. Und wir erfahren, dass der „Freie Westen“ diese Organisationen nicht nur nicht zu bekämpfen bereit ist, ja dass er sogar diese Terroristen mit sehr viel Geld und sehr viel Waffen unterstützt. Nur in Syrien, bei dem „Diktator“ Assad, beißen sie sich bisher die Zähne aus …

Was aber ist das Ziel der „Freien“, der westlichen Welt? Warum bringen sie so viel Unheil über die Menschheit? Warum lassen sie es zu, dass Millionen Christen auf der Flucht sind? Warum lassen sie es zu, dass die Christen, die seit den Zeiten der Urchristen im Mittleren Osten (Israel, Syrien, Jordanien, Libanon, …) beheimatet sind, alles aufgeben müssen, und dennoch keine Sicherheit von der Weltgemeinschaft zugesichert bekommen? Warum schreit niemand auf, wenn Mädchen entführt und verkauft, wenn Männer, Frauen und Kinder abgeschlachtet werden?

Vielleicht gehört es zu irgendeinem Plan? Denn mit Vernunft hat das alles nichts zu tun!

Was mich betrifft, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, so habe ich genug! Die rote Linie ist überschritten worden. Und wenn selbst der Bischof von Rom ein militärisches Eingreifen gegen die IS im Irak und in Syrien befürwortet, dann ist das ein Zeichen, dass der Zeiger der Uhr stark auf die Zwölf zu geht. Wir dulden einfach keine radikalen Islamisten in unserem Land! Wir WOLLEN keinen Bürgerkrieg in unserem Land, welcher jedoch unweigerlich auf uns alle zukommen wird.
Wenn ein deutscher Staatsbürger als „Rebell“ nach Syrien in den Krieg zieht, dann hat er jede staatsbürgerlichen Rechte verwirkt und muss ausgebürgert werden, und darf nie wieder die Grenzen unseres Landes überqueren! Wer in unserem Land (bzw. im heiligen Abendland) die Fahne der IS hisst, soll sofort unter Arrest gestellt und des Landes verwiesen werden. (Denn während Symbole des „3. Reiches“ strengstens verboten sind und harte Strafen nach sich ziehen, sehen unsere Politiker und Juristen keine Handhabe, diesen terroristischen Symbolen und ihrer dahinter stehenden Ideologie Einhalt zu gebieten.)
Ich fordere ein ENDE jeden Dialogs mit dem Islam. Ich fordere die Politiker und alle in der Gesellschaft Verantwortlichen auf, die christlichen Wurzeln Europas wieder zu entdecken und jeden Schaden (auch der, den der Islam auf welche Weise auch immer unserer Nation zufügt) von uns abzuwenden. Ich fordere alle in der Gesellschaft Verantwortlichen auf, den wahren Islam als das hinzustellen, als das er sich im Laufe seiner mehr als 1400-jährigen Geschichte gezeigt hat: Als ständige Gefahr für das Christentum und das gesamte Abendland!

Die Königliche Garde Cohors Regia zeigt sich jedenfalls solidarisch mit allen verfolgten Christen weltweit! Unser Gebet gilt allen Märtyrern. Unser Gedanke gilt am heutigen Festtag dem heiligen König, Soldaten und Kreuzritter Ludwig IX. von Frankreich, der ein Sinnbild ist für einen milden, gütigen, friedliebenden, gerechten Herrscher, der es gerade aufgrund seiner Tugendhaftigkeit gelegen sah, das Kreuz Christi auf sich zu nehmen, das Schwert in die Hand zu nehmen und ins Heilige Land zu ziehen, denn – wie Papst Urban II. beim Aufruf des ersten Kreuzzuges rief - „Gott will es!“

Ich selbst habe nicht die Möglichkeit, die Könige und Feldherren des Abendlandes zum „Kreuzzug des 21. Jahrhunderts“ aufzurufen, das kann nur einer, der im Namen und im Sinne Gottes spricht – und das (so scheint es) haben wir nicht (mehr). Doch gelobe ich unserem Patron, dem Heiligen Ludwig, dass die Königliche Garde immer die Ehre des Dreifach Einen Gottes, die Ehre Seiner allerseligsten Mutter, und die Ehre der Heiligen Mutter Kirche verteidigen wird! Wir werden Unrecht beim Namen nennen. Wir werden Ungerechtigkeit anprangern. Wir werden die Verunglimpfung unseres Glaubens, unserer Kultur und unserer Werte und Traditionen nicht zulassen, komme sie von Islamisten oder von den in unserer Gesellschaft und in der Kirche Verantwortlichen.

Das erfordert natürlich, alle Gardisten und Ritter der Königlichen Garde Cohors Regia zu sensibilisieren. Nicht alles, was wir hören, sehen oder lesen darf in der heutigen Zeit als bare Münze genommen werden. Wie es in der Kirche seit zwei Jahrtausenden der Fall war, werden auch die Gardisten und Ritter der Königlichen Garde dazu erzogen, „nüchtern und wachsam“ zu sein, denn unser „Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.“ Gerade heute erfahren wir die Umkehrung, ja die Pervertierung aller Werte: Das Gute entpuppt sich als das Böse und das Böse zeigt sich plötzlich als das Gute. Hütet Euch! Lasst Euch nicht von dem schönen Schein blenden! Lernt von der Geschichte! Bildet Euch! Seid standhaft und immer treu zu DEM, dessen Symbol das Kreuz ist und nicht das Schwert!

„Nüchtern und wachsam“, aufmerksam und allezeit bereit, „Schluss jetzt!“ zu rufen. So wie der Islam nie Teil dieser unserer christlichen Gesellschaft war und es nie werden wird, so muss alles Nötige getan werden, auch dem Islamismus in unserer christlichen Gesellschaft keine Plattform zu bieten, denn sonst sehen wir uns mit Unruhen größten Ausmaßes gegenüber … die die von uns Gewählten „Volksvertreter“ zu verantworten haben. Dann Gnade uns Gott …

Ich wünsche Ihnen allen, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, einen schönen Festtag des Heiligen Ludwigs IX., König von Frankreich, Soldat und Kreuzritter. Es lebe Christus, der König!

Invictus Manus Domini Jesu Christi!

Thomas K.
Prior Marschall der
Königliche Garde Cohors Regia


PRESTO SUM!!!
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Grußbotschaft des Prior Marschall zum Weihnachtsfest 2013


Meine Herren Kameraden,

liebe Freunde und Interessenten der Königlichen Garde Cohors Regia,

Wie lautet die schöne Passage aus dem neuen Testament, die wir alle auswendig können: „Ehre sei Gott in
der Höhe; und Frieden den Menschen guten Willens“? Wer die sehr vielen Facebook-Beiträge auf unserer
Facebook-Diskussionsgruppe auch nur ein klein wenig mitverfolgt hat, der wird nachempfinden können,
dass man zu Weihnachten, dem Fest des Friedens, so gut wie keine erbauenden und AUFbauenden Worte
mehr findet.


Frieden stellt man sich zu Recht anders vor.
Als Jesus vor gut 2000 Jahren geboren wurde, da herrschte tatsächlich Frieden, zumindest berichtet uns das
das Römische Martyrologium, auch wenn das damalige Israel (also Galilea) von den Römern besetzt war.
Aber es herrschte Frieden. Und mit der Geburt des kleinen Kindes aus königlichem Geblüt sollte eine neue
Zeitrechnung beginnen. Eine Zeit des Friedens …


Und auch nach all den Jahrhunderten nach der Geburt des Christkindes sollten während der Weihnachtstage
die Waffen schweigen – immerhin war es das Fest des Friedens. Wir haben von Geschichten gelesen, in
denen Soldaten am Heiligen Abend mit feindlichen Soldaten ihr Brot brachen, und wo zum Beispiel britische
gemeinsam mit deutschen Soldaten auf dem Feld das „Stille Nacht, Heilige Nacht“ sangen.


Wie weit wir davon entfernt sind, von Frieden zu reden, können wir aufgrund der unzähligen Nachrichten
und Berichte aus unserem eigenen Land und der ganzen Welt nur erahnen.

"Wir leben in einer friedlichen Zeit, so friedlich wie noch nie zuvor", bekommen wir von unseren Politikern
immer wieder aufs Neue bescheinigt, und doch gibt es kein Land in Europa, wo die ersten Rauchwolken noch
NICHT aufsteigen, so z. B. in den skandinavischen Ländern, in den südeuropäischen Ländern, in den ehemals
sowjetischen Teilrepubliken, … überall kracht es, nicht selten sogar – wie im Falle der Ukraine –
sogar von vom Westen (U.S.A. und €U) großzügig bezahlten „Demonstranten“.


Dass so manchen politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen wahrer Frieden höchst unangenehm ist und
höchst ungelegen kommt, wissen wir ja spätestens seit dem Fall Syrien. Und auch die anderen größeren
Kriege des 20. Jahrhunderts kamen so manchen Herrschaften sehr zupass. Mit Krieg, mit Unfrieden in
welcher Form auch immer lässt sich sehr viel Geld verdienen, nicht zuletzt die Rüstungsindustrie reibt sich
die Hände, wenn Völker sich bekriegen.


Ein deutscher Bundeskanzler kann auf Feierstunden in salbungsvollen und andächtigen Worten noch so
sehr betonen, dass in Deutschland noch nie so lange Frieden geherrscht hat wie seit dem Ende des
Zweiten Weltkrieges, doch erwähnt er oder sie mit keinem Wort, dass unser Land unzählige Milliarden
verdient, indem es direkt oder indirekt andere Länder und Krisengebiete mit dem neuesten und technisch
hervorragendsten Kriegsmaterial versorgt. Genauso wenig wird gerade am Fest des Friedens der Familien
gedacht, deren Ehemänner,  Väter, Brüder, Söhne, Neffen oder Onkel irgendwo auf der Welt im
Kriegseinsatz sind. Es passt nicht so gut ins Bild vom friedlichen Deutschland … Ich möchte nicht in der
Haut eines Bundeskanzlers oder Verteidigungsministers sein, wenn heimlich, still und leise WIEDER ein mit
der deutschen Flagge verhüllter Sarg nach Deutschland eingeflogen wird.


„… und Friede den Menschen guten Willens!“ verkündete der Engel den Hirten rund um den Stall in
Bethlehem. Es war nicht irgendein Engel, der die herrliche Nachricht allen Menschen (und Tieren, also
der gesamten Schöpfung) kund tat: es war Gabriel, womit dieser einzigartigen und für den normalen
Verstand kaum zu erfassenden Tat – die Menschwerdung Gottes – mehr Gewicht verliehen werden sollte.

„EHRE sei Gott in der Höhe, und Frieden den Menschen guten Willens.“ Das ist zwar ein Frohlocken, ein
Jubeln, ein frommer Wunsch, aber es ist auch mehr: Es ist ein Konjunktiv, also ein Befehl von oben, von
Gottes persönlichem Botschafter mitgeteilt. Gott die Ehre – und Friede den Menschen. Wenn ich
Sprachwissenschaftler wäre, würde ich erkennen, dass es einen kausalen Zusammenhang gibt zwischen
dem Einen und dem Anderen. Je mehr Gott die ihm gebührende Ehre dargebracht wird, umso mehr KANN
und MUSS Frieden herrschen. Umgekehrt gilt also: Je mehr Gott aus unserem Alltag heraus gerissen wird,
desto mehr Unfriede muss herrschen. Selbst ich, der ich kein Wissenschaftler bin, sehe das Offensichtliche
ein. Ein wenig Interesse an der Geschichte, vor allem an der Französischen Revolution, und ein wenig
Aufmerksamkeit der Zeitgeschichte gegenüber beweist, dass „der Engel des Herrn“ vollkommen Recht
hat: es KANN keinen Frieden geben, wenn Gott nicht die Mitte unseres Lebens ist!


Die letzten Monate haben wir in Deutschland ein weiteres Kapitel des Kulturkampfes mit verfolgen
müssen. Am Auffälligsten waren die Diskussionen um die Jahrhunderte alten Feste Sankt Martin und
Sankt Nikolaus. Man mag ja über Heilige denken, wie man will (manche Religionsgemeinschaften
lehnen ja die Heiligenverehrung ab), doch wissen die Protagonisten der religions- und gottlosen Gesellschaft
nur ZU gut, dass es um weitaus mehr geht als um den einen oder anderen Heiligen. Es wird der Sturm auf
Gott selbst geblasen, denn jeder einzelne Heilige, selbst und allen voran die Gottesmutter, repräsentieren
die Größe und Herrlichkeit, die Gnade und die Vorsehung des einen, dreifältigen Gottes.

Wer also im Namen der Religionsfreiheit und der „Toleranz“ christliche Feste verbieten will, der hat es auf
Gott selbst abgesehen.


„… und Frieden den Menschen guten Willens!“ Das wirft unweigerlich die Frage auf, ob es überhaupt
noch „Menschen guten Willens“ GIBT? Schon Schiller erkannte: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden
leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Er hätte genauso gut schreiben können – und im
Prinzip IST es ja das Gleiche:  „… wenn es dem gottlosen Nachbarn nicht gefällt.“ Der Freimaurerkönig
(fast hätte ich "König der Freimaurer" geschrieben) Friedrich der Große wird ja allseits ob seines
Ausspruches gerühmt, dass „Jeder […] nach seiner Facon selig werden“ solle. Und seit Jahrzehnten
erleben wir, dass alle tatsächlich meinen, nach ihrer Facon selig werden zu können und zu müssen.
Für unsere „Freiheit“ („Liberté“) gehen wir sogar buchstäblich über Leichen. Keine Rücksicht auf Verluste!
Keine Rücksicht … MEINE Freiheit geht auf Kosten des Anderen, also keine Rücksicht!

Wie verblödet muss man denn sein nicht zu erkennen, dass Freiheit und „Freiheit“ absolut nicht das Gleiche
sind, wenn unter MEINER persönlichen Freiheit Andere, ja selbst Ungeborene, kleine Kinder und Alte, Kranke,
… leiden müssen? MIR soll’s gut gehen! ICH will meinen Spaß! ICH will mich selbst verwirklichen! ICH bin
mein eigener Gott – obwohl ich sicher bin, dass es gar keinen Gott GIBT!!!


„… und Frieden den Menschen guten Willens!“ Fremd klingende Worte in einer Zeit, in der wir alles andere
als Frieden rings herum sehen. Was müssen sich vor allem die unzähligen Christen bei diesen hehren
Worten des Engels denken, die in so vielen Ländern der Erde ob ihres Glaubens an diesen Gott, der in
er hochheiligen Nacht Mensch geworden ist, verfolgt, gefoltert und getötet werden? Was denken WIR,
die wir die schleichende Christenverfolgung in diesem unseren ach so friedlichen Land beobachten,
angesichts dieser Worte des Verkündigungsengels? Es GIBT keinen Frieden, solange Gott tagtäglich
angegriffen wird – in welcher Form auch immer! Es GIBT keine Freiheit, solange die Rechte Gottes mit
Füßen getreten werden - in welcher Form auch immer. Wir können noch so tolerant sein, wir können
noch so oft die andere Wange hinhalten und uns (als „kriminelle Sekte“ Christen, oder – noch schlimmer –
als Katholiken!) alles bieten lassen … Toleranz hat dann seine Grenze, hat dann seinen Sinn verloren, wenn
ich die Rechte Gottes und damit Gott selbst und meinen eigenen Glauben verrate – in welcher Form auch
immer.


Freiheit kann es demzufolge nur dann geben, wenn das Gemeinwesen sich auf dem göttlichen Recht,
auf die 10 Gebote, auf die göttlichen Gebote und Tugenden gründet. Und das ist auch genau das, was der
Engel den allerersten Zeugen der hochheiligen Geburt in Bethlehem sagen wollte: „Allein Gott in der Höh‘
sei Ehr‘!“ Und Gott wird erst dann die Ehre erwiesen, wenn ER und nur ER alleine, Sein Gesetz und Sein Wort,
unser aller Richtschnur, das Fundament unserer Gesellschaft sind. Erst DANN kann auch der Frömmste in
Frieden leben – um den guten alten Schiller wieder einmal zu bemühen.

Und auch Johannes wusste uns zu erläutern, dass nur die WAHRHEIT uns alle frei mache. Und wer anderes
als GOTT selbst ist die Wahrheit? Gott zu leugnen ist die Wahrheit und damit auch die Freiheit leugnen. Wie
anders ist zu erklären, dass diejenigen, die sich für die Liberalsten in unserer Gesellschaft halten,
ausgerechnet diejenigen sind, die die längsten Verbotslisten haben? Selbst bei Gott gab es keine Verbote …
nur GEBOTE. Wir können sie annehmen oder nicht - uns wurde die Freiheit geschenkt, selbst zu entscheiden.



Es ist an jedem einzelnen von uns, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, dem Engel von Bethlehem
sehr gut zuzuhören. „EHRE sei Gott, und Friede den Menschen guten Willens!“ Das ist kein frommer
Wunsch, es ist ein Auftrag, ein Befehl vom göttlichen Thron selbst. Und das ganze dreiunddreißigjährige
Leben des in der hochheiligen Nacht Mensch gewordenen Gottessohnes, welches im Neuen Testament
relativ ausführlich beschrieben wurde, sagt nichts anderes: „Ehre sei Gott, und Friede den Menschen guten
Willens!“ – „Liebe Gott und Deinen Nächsten wie Dich selbst!“ Doch derjenige, der weder Gott noch den
Nächsten liebt oder zumindest achtet, das ist derjenige, der am lautesten nach „Toleranz“ schreit. Es soll
nämlich nur sein Egoismus, seine „eigene Facon“, sein A-Theismus, also seine Gottes- und
Menschenfeindlichkeit toleriert werden. Damit sollen wir aber in Wahrheit die Unwahrheit, die
Ungerechtigkeit, den Unfrieden, … und nicht zuletzt die Kultur des Todes tolerieren.


Wie wäre es, wenn wir uns auf das Banner schreiben würden, dass wir uns mehr für die Tolerierung Gottes
insetzen wollen? Wie wäre es, wenn wir die Worte des Gabriel zu Eigen machten: „EHRE sei Gott, und
(damit) Frieden allen Menschen guten Willens“? Würden wir unserem Auftrag, unserer
Daseinsberechtigung als Christen gerecht werden, wenn wir das tun würden? Wir sind, als einzelne
Christen und noch weniger als Christengemeinschaft, keine Wohlstandschristen, keine „Wellness-
Christen“, die nur nehmen, was ihnen gefällt. Wir sind als Christen keine „Spaßgesellschaft“. Wir sind
– als Christen! – berufen, aufzustehen und zu verkünden von all den großartigen und herrlichen Taten
Gottes. Wir sind berufen, tolerant dem Nächsten gegenüber zu sein, den Sünder zu lieben. Aber wir sollen
uns davor hüten, die Sünde an sich, also die Unwahrheit, den Unfrieden, die Ungerechtigkeit, … die Kultur
des Todes zu tolerieren. Hat nicht auch Christus in den letzten Minuten seines Erdendaseins dem Verbrecher
zu seiner Rechten vergeben, ja ihm sogar das Paradies versprochen? Damit hat er aber keinesfalls
das Verbrechen, dessen der Sünder angeklagt war und weswegen er gekreuzigt wurde, gut geheißen oder
„toleriert“. Sünde bleibt Sünde, doch jeder Sünder KANN – wenn er denn überhaupt will – zur Wahrheit, zum
Frieden, zur Gerechtigkeit, zum Frieden … zu Gott zurück finden.


Auch wenn ich mich, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, anscheinend zu sehr mit dem
Verkündigungsengel und seinen Worten beschäftigt habe, so ist immer noch der kleine Junge in der
armseligen Krippe die Hauptperson meiner Betrachtungen gewesen: Das Wort, das Fleisch geworden war.
Gott selbst ist Mensch geworden durch die Jungfrau, und diese Wahrheit, diese Tatsache muss man
zugegebenermaßen erst einmal sacken lassen.

Gott ist „für uns und zu unserem Heil“ Mensch geworden, eben UM UNS FREI zu machen, um uns zu
erlösen, um uns von den Fängen des Todes zu entreißen – am Holze des Kreuzes. WER kann es erfassen?
WER kann auch nur im Geringsten die unerschöpfliche Güte und Liebe Gottes, die in der hochheiligen Nacht
offenbar wurde, erahnen? Gott ist Mensch geworden, auf dass wir Seine Größe und Herrlichkeit, seine
Liebe und Güte erkennen, und auf dass wir ihm die Ihm gebührende Ehre geben – DAMIT endlich Frieden den
Menschen guten Willens gegeben werde.

Welche Beweise brauchen wir denn NOCH, damit wir die Wahrheit erkennen? Nicht nur Theologen, sondern
alle möglichen Historiker und andere Wissenschaftler haben bewiesen, dass es sich genau so zugetragen hat,
wie es in der Heiligen Schrift beschrieben wurde. Wie kann ICH als Nichtwissenschaftler mich erdreisten,
das alles anzuzweifeln? WER bin ich zu urteilen? Als Christ MUSS ich es als Wahrheit annehmen. ALS
Christ weiß ich aber auch, dass die Wahrheit keine Diskussionsgrundlage ist. Die Kirche ist die Hüterin
der Wahrheit – und kein Debattierclub für Menschen, die erst noch „demokratisch“ über die Wahrheit
MIT-entscheiden wollen.

Wo steht in der Heiligen Schrift geschrieben, dass über die Entscheidungen und die Lehren des
Zimmermanns aus Nazareth erst einmal im Kreise der Jünger diskutiert und demokratisch entschieden
wurde? Jesus sammelte die Jünger nicht um sich, um einen gemeinsamen Konsens über die Wahrheit zu
finden, sondern er sammelte sie um sich, um ihnen DIE WAHRHEIT zu verkünden, auf dass sie von eben
diesen Jüngern unverfälscht weiter gegeben werde. Eine der sehr wenigen demokratischen Entscheidungen
der Apostel war die Wahl des Matthias, nachdem Judas sich nach dem Verrat selbst das Leben
genommen hatte. Auch die vielen Konzile waren im Grunde genommen keine demokratischen
Veranstaltungen, sondern es wurde DIE WAHRHEIT heraus kristallisiert, die ihnen von Gott (in der Person
Jesu) und/oder in der Offenbarung und in der Tradition gegeben wurde, alles andere, was die Klarheit
der Wahrheit trübte, wurde von diesen ökumenischen Konzilen (außer dem Zweiten Vatikanischen Konzil)
verurteilt und verbannt.

Wer heute – vor allem in der Kirche – nach Mitbestimmung und „Demokratie“ schreit, der hat KEIN
Interesse an der Wahrheit. Oder er/sie hat nur insofern Interesse daran, als dass er/sie sie nach
„SEINER/IHRER Facon“ zurechtbiegen kann. Dass also „jeder […] nach seiner Facon selig werden“ soll,
widerspricht also dem Wahrheitsanspruch Gottes … womit sich der Kreis wieder schließt.


Sie sehen also, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, warum wir - die Königliche Garde Cohors
Regia - den freimaurerischen Gedanken mit allen möglichen Mitteln bekämpfen; als Christen können
wir nicht anders! Entweder nehmen wir die Wahrheit an – ohne wenn und aber – und verteidigen sie, ODER
wir versuchen, jeder nach seiner Facon selig zu werden, womit Unfreiheit, Unwahrheit, Ungerechtigkeit,
Hass, Zwietracht und Neid vorprogrammiert sind.

„Ehre sei Gott, und Friede den Menschen guten Willens!“ Es sind keine Worte, über die wir – als "freie,
aufgeklärte Menschen“ - noch großartig diskutieren müssen, es ist ein Befehl, dem wir gehorsam Folge
leisten. Indem wir GOTT dienen, indem wir unserem König Gehorsam und unbedingte Folge leisten, leisten
wir einen Dienst am Frieden. Es ist der Frieden, der aus der unscheinbaren, armseligen, hölzernen Krippe
des Stalles zu Bethlehem aus geht. Können wir uns einen schöneren, ehrenvolleren, herrlicheren Dienst hier
auf Erden vorstellen?


Ich wünsche Ihnen allen, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, allen Ihren Angehörigen und Freunden,
ein freuden- und gnadenreiches, ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest. Die unermessliche Freude,
die die Hirten und die Engel, ja selbst die Tiere in und um den Stall beim Anblick des kleinen Christuskindes
erfasste, möge auch uns erfassen. Die Ruhe und der Frieden, welche die ganze Szenerie in Bethlehem
beherrschten, möge auch auf uns übergehen, und das Licht der Wahrheit, welches alle umstehenden in
dem Stall zu Bethlehem erleuchtete, möge auch uns in unserem täglichen Kampf leuchten, auf dass uns
immer der Satz, der Befehl, der im Grunde alle Menschen aufmunternde Gedanke des Engels gegenwärtig
werde: „Ehre sei Gott, und Frieden allen Menschen guten Willens!“.


Frohe Weihnachten Ihnen allen, und ein glückliches, ein gesundes, ein erfolgreiches und ein segens- und
gnadenreiches Neues Jahr!


INVICTUS MANUS DOMINI JESU CHRISTI!!!

+ Thomas
Prior Marschall Cohors Regiae

PRESTO SUM !!!


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Zum Christkönigsfest am 27. Oktober 2013

 

 (Zum Vergrößern bitte auf die Pfeile im unteren rechten Eck des Videos klicken)

 

"Mein Reich ist NICHT von dieser Welt", spricht der König der Könige, und die Welt hat sich von Seiner Göttlichen Majestät 
abgewandt. "Seht den Menschen!" ruft Pilatus der Welt zu, als er ihnen den mit der Dornenkrone und dem Purpurmantel
g
ekleideten Gottessohn präsentiert, und die Welt verlangt Seine Kreuzigung. Die "Crucefige!"-Rufe sind nach fast 2000 Jahren
nicht abgeebbt, sie werden sogar noch lauter, aggressiver, ohrenbetäubender.

Und DOCH ist Sein Blick nicht böse, nicht verurteilend, nicht verärgert, Seine Augen zeigen nur Milde und Barmherzigkeit -
und sie treffen einen mitten ins Mark, genauso wie bei Petrus, den der Christus König nur anzuschauen brauchte, so dass er
bitterlich weinend zusammen brach, weil er Ihn drei Mal verleugnet hatte.


Ein König braucht keine Befehle zu geben, Er braucht keine Kriege zu führen (sofern Sein Reich nicht angegriffen wird), und Seiner
Herrschaft und Macht muss Er nicht durch Ungerechtigkeit und Diktatur Ausdruck verleihen.

Ein König, dessen Reich von DIESER Welt ist, richtet Sich, Sein Sagen und Tun, nach DEM, dessen Reich NICHT von dieser Welt ist.
Seine Herrschaft ist gekennzeichnet von Milde und Barmherzigkeit, von Güte und Milde, von Freigiebigkeit und Gerechtigkeit. Er,
der König, der Erste und Edelste Seines Reiches, gewinnt die Akzeptanz und Liebe Seines Volkes nicht durch Strenge und
Machtbesessenheit, sondern durch Beispiel im Handeln und im Dienen. Dem König liegt einzig und allein das Wohlergehen
seines Volkes am Herzen, die Zufriedenheit und das Glück aller. Dem König ist es daran gelegen - einem Familienvater gleich
- das Schönste, das Edelste und Beste seiner Untertanen zu fördern und zu stärken, und das Volk, das seinen König liebt, das sich
mit Ihm - wie mit einem Familienvater - identifiziert, wetteifert darin, des Königs gutem Beispiel zu folgen, um Seinem Namen
überall auf der Welt Ehre zu machen.

Der König, der sich dessen bewusst ist, dass er allein "durch Gottes Gnade" Seine Herrschaft ausüben darf, weiß um Seiner
Verantwortung vor dem himmlischen Thron, und das Volk sieht IN Seinem Monarchen das Ebenbild dessen, dessen Reich nicht
von dieser Welt ist. Das Volk weiß, dass die Gesetze, nach dem sich Sein König richtet, von SEINEM König, von Seiner himmlischen
Majestät kommen, und da stehen an erster Stelle die Gottes- und Nächstenliebe.


Der König, Der dem Beispiel des Gottessohnes folgt, ist pflichtbewusst, fleißig und verantwortungsvoll. Er ist tugendhaft in all
Seinen Handlungen, Er teilt mit Seinem Volk Freude und Leid. Er tröstet die Betrübten, Er gibt den Hungrigen und Dürstenden, Er
kleidet die, die frieren, und Er ist großzügig und milde jedem gegenüber, vor allem jenen, die lauthals "kreuzige ihn!" rufen.


ER, der König, ist nicht nur der Erste und Edelste Seines Volkes - Er IST DAS VOLK! In IHM, in Seinem edlen und erhabenen Namen,
vereinigen sich die Vergangenheit, die Gegenwart UND die Zukunft des Volkes, von daher weiß der König von Seiner großen,
nicht zu unterschätzenden Verantwortung vor Seinen Vorfahren und Seinen Nachkommen.


Und der König ist sich immer dessen bewusst, dass Er Seine Herrschaft, Seine Macht über Sein Volk, stellvertretend für DEN
ausübt, dessen Reich NICHT von dieser Welt ist.


Die Königliche Garde feiert am Christkönigsfest sein Patrozinium, und von daher wünschen wir all unseren Kameraden, unseren
Freunden und Interessenten ein schönes, ein zufriedenes, ein gesegnetes Christkönigswochenende.


Es lebe die Monarchie!!!


ES LEBE CHRISTUS DER KÖNIG!!!


PRESTO SUM!!!


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Grußbotschaft des Prior Marschall der Königlichen Garde Cohors Regia zum Michaelsfest 2013

Meine Herren Kameraden,

verehrte Damen und Herren,

liebe Freunde und Interessenten der Königlichen Garde Cohors Regia,

Heute feiern wir das Fest des Heiligen Erzengels Michael.
Heute vor genau 1200 Jahren hatte Kaiser Karl der Große gemeinsam mit seinem Sohn und Mit-Kaiser Ludwig dem Frommen dieses Fest des Patronats Michaels für sein gesamtes Reich eingeführt – und er tat auch sehr gut dran. Michael sollte der größte und beliebteste Heilige Europas werden, nicht nur bei Soldaten und Wehrdienstleistende im Allgemeinen.

Michael spielte am Anfang der Zeiten eine gewichtige Rolle, und er wird am Ende der Zeiten – wie wir aus der Offenbarung lernen – eine gewichtige Rolle spielen. Nun sind ja viele Menschen der Überzeugung, dass das Ende der Zeiten bereits angebrochen sei; viele Anzeichen deuteten darauf hin: Naturkatastrophen, Klimaerwärmung, kriegerische  (und religiöse)Auseinandersetzungen überall auf der Welt.

Wer jedoch aus innerster Überzeugung Christ ist, der darf, der KANN kein Pessimist sein, denn ein Christ ist von Natur aus optimistisch, er KANN nicht anders, als seinem Herrn und Gott blind zu vertrauen, denn ein liebender Vater – wie es ja Gott ist – wird unter absolut keinen Umständen seine Kinder ihrem Schicksal überlassen. LEGIONEN von Engeln hat Er uns gesandt, dass wir rundherum geschützt sind vor allem, was uns körperlich oder seelisch etwas anhaben kann.

Andererseits kann einem schon Angst und Bange werden, wenn man sich die immer größer werdende Unruhe in Europa und in vielen Teilen der Welt anschaut – selbst ein kriegerisches Aufeinanderprallen der beiden „Blöcke“ (Ost und West) schien noch vor wenigen Tagen in Syrien in greifbare Hände gerückt. Und wir sind der Überzeugung, dass es nur dem Gebetssturm der Christenheit zu verdanken ist, dass in letzter Minute ein Weltkrieg verhindert werden konnte.

Doch wenn auch die Waffen vorerst schweigen und unzählige Länder nun doch nicht in einen Krieg ziehen müssen, der vor langer Zeit geplant wurde, und zu dem riesige Wirtschaftskonzerne – vor allem die Rüstungsindustrie - nachwievor drängen, so schauen wir dennoch dem Blutvergießen überall auf der Welt zu, weil die Christenverfolgung nicht nur nicht nachgelassen, sondern unserer Meinung nach sogar noch aggressiver und blutrünstiger geworden ist.

Der Islam jedoch ist gespalten, wahrscheinlich genauso wir vor 1800 oder 1900 Jahren, als die römischen Bürger teils höchst beeindruckt waren vom friedlichen, opferungswilligen Verhalten der Christen. Andere Römer machte dieses Verhalten nur NOCH wütender, so dass sie noch mehr Energie in das Töten der Christen legten, wenn sie  nicht freiwillig von ihrem „Aberglauben ´“ abließen.

Die Geschichte wiederholt sich; Heute werden die Christen vor die Wahl gestellt, entweder zum Islam über zu treten, oder den Tod zu erleiden.

Doch die stärkste, die effektivste, die durchschlagendste  und gefürchtetste Waffe der Christen IST (!) nun mal die Gewaltlosigkeit und das inbrünstige Gebet – und das sage selbst ICH als ein Soldat, als Anführer einer ganzen Garde. Es kommt nicht von ungefähr, dass jährlich mehr als 6 Millionen Moslems zum Christentum konvertieren, weil sie die Standhaftigkeit der Christen erkennen, weil sie mutig und treu zu ihrem Gott halten – selbst im Angesicht des Todes. WER ist NICHT beeindruckt, wenn Menschen – auch in unserer Umgebung – prinzipientreu und loyal sind, allen Widrigkeiten zum Trotz?

Das Thema Christenverfolgung wird uns noch eine ganze Zeit lang beschäftigen, denn immerhin sind es ja unsere Regierungen im sogenannten „Freien Westen“, die nicht nur nichts dagegen unternehmen, sondern die auch sehr stark in Verdacht stehen, ein Aufeinanderprallen der Kulturen und der Religionen wirtschaftlich und materiell zu forcieren.

Und dann haben wir den in Mitteleuropa viele Jahrzehnte gefürchteten Osten – sprich Russland, dem es zu verdanken war, dass nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur der Eiserne Vorhang, sondern ganze Mauern errichtet wurden.

Doch offenbar sind die Zeiten vorbei. Der ehemalige KGB-Chef Wladimir Putin entwickelte sich in den letzten ein oder zwei Jahren zu einer weltpolitisch herausragenden Führerfigur, weil irgendjemand das Vakuum ausfüllen musste, das der amerikanische Präsident hinterlassen hat aufgrund der Tatsache, dass er sich zu einem echten Gefahrenfaktor vor allem für den Weltfrieden heraus kristallisiert hat. Amerika – und damit der gesamte „Freie Westen“ – ist in jeder Hinsicht zu einer großen Gefahr für die Gemeinschaft aller Nationen geworden: Die Wirtschaftskrise, die Unterdrückung/Benachteiligung des christlichen Glaubens im Namen einer falschen „Religionsfreiheit“, und damit einhergehend den moralischen Niedergang der gesamten abendländischen Kultur.

Wladimir Putin hat es nicht nur erkannt, dass die Gemeinschaft der Nationen handeln muss – in jeder Hinsicht. Er ist der einzige Staatschef, der offen die Probleme anspricht und der offen der Ungerechtigkeit die Stirn bietet. Und er setzt all seine Energie daran, erst einmal in seinem eigenen Land aufzuräumen – sehr zum Missfallen der Welt, die alles dran setzt, die Welt in wirtschaftlicher, religiöser und moralischer Hinsicht ins Chaos zu stürzen. Bei Putin gibt es keine „Homo-Ehe“, noch nicht einmal eine „Homo-Lobby“ wird geduldet. Der Feminismus kann keinen richtigen Fuß fassen, und dem vom Westen herbei gezwungene Wirtschaftskollaps wird von Moskau souverän begegnet und entsprechend darauf geantwortet.

Gerade in wirtschaftlicher Hinsicht hatte Putin mit dem Westen einige offene Rechnungen offen, der das riesige Reich wie sein Eigentum behandelte und dran war, dieses Land ausbluten zu lassen. Doch Wladimir Putin hat sie nicht nur erkannt, sondern er hat in seinem Land IHR ein Ende bereitet: Der Arroganz und der Habgier der westlichen Industrienationen.

Vor einer Woche hatte ich in unserer Facebook-Gruppe ein Video hochgeladen, welches zwar knapp zweieinhalb Stunden lang ist, welches aber fantastisch dokumentiert, welchen Kraftaufwand Putin benötigt, um SEIN Land und SEINE Wirtschaft dem russischen Volk zugutekommen zu lassen und nicht einigen großen westlichen Industriekonzernen. Dieses Bilddokument sollte sich jeder einmal anschauen; es wird so manchem Die Augen öffnen …

Putin kennt die sogenannten „Demokratisierungsbestrebungen“ des Westens aus eigenen Erfahrungen in seinem eigenen Land, und das ist auch der Grund, warum er sich im Syrienkonflikt als einziger auf die Seite Assads gestellt hat. Der U.S.A. geht es nicht um Assad oder um das syrische Volk, es geht ihnen um Geld, und zwar viel Geld, und dafür verbünden sie sich sogar mit ihren größten Feinden: den islamistischen Terroristen, die von den Medien gerne als „Rebellen“ bezeichnet werden, und die aus aller Herren Länder herbei strömen, um Saudi Arabien und dem „Freien Westen“ als Söldner zu Diensten zu sein. Doch Putin wird dem falschen Treiben nicht lange tatenlos zuschauen – und das weiß der Westen …

Wir werden die Situation im Nahen/Mittleren Osten weiterhin beobachten. Doch tun wir gut daran, uns eher an die russischen Medien zu halten als an die „freien Medien“ des Westens, denn hier werden wir nur belogen und betrogen, die Berichte sind samt und sonders manipuliert, und WIR lassen uns höchst ungerne belügen …

Es ist schon interessant, welcher Wandel in Russland vorgegangen ist. NOCH interessanter ist jedoch, dass Russland in den Botschaften der Muttergottes von Fatima (1917) eine einzigartige Rolle spielen sollte. Unsere Liebe Frau forderte von der Kirche, Russland ihrem unbeleckten Herzen zu weihen, doch dieser Aufforderung ist die Kirche bis heute nicht nachgekommen – wer weiß warum …

Wir wissen nicht, wie sich alles entwickeln wird. Das einzige, DAS wir wissen ist, dass die Zukunft NICHT sehr rosig sein wird. Und damit ist nicht nur die weltweite Christenverfolgung gemeint, sondern auch die Entwicklungen in unserem eigenen Land und in Europa. Wir wissen, dass es höchste Zeit ist, UMZUKEHREN, und zwar lieber Gestern als Morgen. „Umkehren“ ist auch das zentrale Wort der Jungfrau von Fatima vor knapp 100 Jahren. UMKEHREN in wirtschaftlicher, in politischer, in religiöser und vor allem in moralischer Hinsicht. UMKEHREN, denn der Weg, den wir beschreiten, ist ein falscher Weg. UMKEHREN, um wieder zurück zu den (christlichen) Wurzeln zurück zu finden, denn ansonsten könnten wir alles verlieren: unseren Glauben, unsere Freiheit und den (sozialen) Frieden.

Schauen wir auf Michael, der mit seinem Flammenschwert wie ein mächtiger Leuchtturm auf dem von wütenden, tosenden, aufschäumenden Wellen umspülten Felsvorsprung steht. Schauen wir auf Michael, der es nicht duldet, dass irgendjemand oder irgendetwas die Stelle Gottes einzunehmen versucht. Schauen wir, liebe Kameraden, verehrte Ritter, liebe Freunde, auf Michael, der als mächtiger Himmelsbote keinen Moment zögert, Gottes Willen zu erkennen und umzusetzen – und wer immer sich Gottes Willen in den Weg stellt zu bekämpfen. Denn wer nicht wissentlich und willentlich Gottes Willen erkennt und umzusetzen versucht, der ist eindeutig GEGEN Gott!

Michael, der große Fürst der himmlischen Heerscharen, ist sehr bewusst zum (Haupt-)Patron der königlichen Garde Cohors Regia erwählt worden, denn wir wissen, dass unsere „Mission“ nicht ohne seine Hilfe zu bewerkstelligen ist. Michael ist aber nicht nur unsere Hilfe, unsere Unterstützung, Michael ist vor allen Dingen nicht ein lustiges Maskottchen, Michael ist unser Vorkämpfer und in gewisser Weise unser Anführer und Oberbefehlshaber.

Deshalb weihen wir uns IHM, so wie auch ER sich uns hingibt. So wie die Mutter Gottes für den Christen wie ein Fixstern am Firmament ist, so ist es für den christlichen Soldaten/Ritter Sankt Michael in gleichem Maße. Nur an ihn zu DENKEN lässt unser Herz und unser e Seele friedliche Ruhe finden, weil wir wissen, dass ER uns zu Seite steht – uns KANN nichts geschehen.

Uns KANN nichts geschehen, denn Gott  hat es uns versprochen. Daher hat er uns seinen schönsten, stärksten und mächtigsten Engel und Thronassistenten zur Seite gestellt. Das wusste auch Karl der Große, als er – nur vier Monate vor seinem Tod – vor 1200 Jahren Sankt Michael zum Patron des großen Frankenreiches erklärte. Und Sankt Michael sollte zum Segen für dieses Reich und ganz Europa werden – und er wäre es noch heute, hätten sich die Menschen nicht von Gott abgewandt …

Liebe Kameraden, liebe Freunde, vielleicht wird Michael eines Tages wieder der größte und herausragendste Patron Deutschlands – es wäre unserem Land zu wünschen. WIR können mit unseren bescheidenen Mitteln nicht mehr machen, als seine Ehre und all das, für das er steht hochzuhalten. Und wir tun es mit Freude und aus Überzeugung. Diese Überzeugung lässt uns unaufhörlich Bittrufe an ihn senden, uns zu helfen und uns zu stärken (körperlich, geistig, geistlich und seelisch).

Ihnen allen wünsche ich von Herzen einen schönen und gesegneten Michaeli-Tag – und allen Michaels und Michaelas Segenswünsche zum Namenstag.

Invictus manus Domini Jesu Christi!

Thomas Kroton

Prior Marschall Cohortis Regiae

 

PRESTO SUM !!!

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Grußbotschaft des Prior Marschall der Königlichen Garde Cohors Regia zum Fest St. Ludwig 2013

Meine Herren Gardisten,

sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde und Interessenten der Königlichen Garde Cohors Regia,

 

eines der schlimmsten Begriffe, den sich die meisten von uns vorstellen können, ist „Weltkrieg“. Der Erste und der Zweite Weltkrieg sind wahrscheinlich die allerschlimmsten Erfahrungen, die die Menschen des 20. Jahrhunderts machen mussten. Und NIEMAND von uns möchte auch nur im Entferntesten ähnliche Erfahrungen machen müssen.

Doch betrachtet man sich die äußerst besorgniserregenden  Bilder im Nahen Osten, hört man sich Nachrichten an, die NICHT unbedingt vom „Mainstream“ kommen, so kommt einem schon die Frage, ob wir uns nicht schon mitten im Weltkrieg befinden – in einem Krieg Aller gegen Alle. Das verhältnismäßig kleine Land Syrien ist – wenn man es genau betrachtet - das Schlachtfels des Ostens gegen den Westen. NOCH richten die Soldaten Russlands und der U.S.A. nicht wirklich die Waffen aufeinander, doch haben wir in Syrien die Armee des Präsidenten Assad, den Russland mit Waffen und Geld beliefert, auf der anderen Seite haben wir „die Rebellen“, die von den U.S.A. mit Geld und Waffen beliefert werden … als sei Syrien ein Schachbrett, auf dem Putin und Obama die Figuren hin und her bewegen.

Doch was wir beobachten ist alles andere als ein Spiel, es ist bitterer Ernst, und die Drohungen, die wie aus Moskau, aus Teheran, aus Tel Aviv, Washington, … hören, sind alles andere als „Säbelrasseln“. Die Nachrichten von einem kurz bevorstehenden Raketenangriff der erst letzten Woche in Syrien einmarschierten amerikanischen, israelischen und jordanischen Spezialeinheiten – TROTZ der deutlichen Drohung Moskaus – lassen uns Schlimmstes befürchten.

NIEMAND will einen Krieg, davon sind wir überzeugt, genauso wie seinerzeit niemand in Berlin  eine Mauer bauen wollte. Und vergessen wir EINES nicht: Barack Hussein Obama ist Friedensnobelpreisträger, also ist er doch wohl derjenige, der am Wenigsten einen Krieg will. Dass die halbe Welt bereits in Flammen steht – zumindest mal im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika – dafür kann Herr Obama doch wohl nichts, oder? Dass der Arabische Frühling in Sturmgetose umschlägt, ist ganz bestimmt nur ein böses Missverständnis.

Doch die Welt hält den Atem an …

Aber selbst WENN – was jeder einzelne von uns hofft – es nicht zu einem großen Krieg kommt, selbst WENN wir keine Neuauflage des Kalten Krieges zu befürchten brauchen,  so kommen wir dennoch nicht umhin festzustellen, dass wir uns bereits mitten im Krieg, in einem furchtbaren Krieg befinden. Weder sehen wir noch hören wir die Angriffe, die schweren Bombardements, doch sehen wir alles in Schutt und Asche. Vor knapp 300 Jahren haben sich unsere Feinde mobilisiert, und die erste Schlacht, die sie gewonnen haben, war der Thron Frankreichs zu zerstören. Und in den letzten 2 Jahrhunderten wurde der Krieg immer härter und unerbittlicher, denn worauf sie es wirklich von Anfang an abgesehen haben ist der Thron Christi, des Königs der Könige.

Man mag mir sehr gerne Paranoia oder Schizophrenie vorwerfen, wenn ich sage, dass wir von Feinden umringt sind. Doch ist diese These gar nicht mal so neu und originell, haben doch schon die Apostel dringend davor gewarnt und energisch aufgerufen, immerzu „nüchtern und wachsam“ zu sein, „denn Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann“. Interessanterweise wird dieser Vers aus dem 1. Petrusbrief (Kap.5, Vers 8) an jedem einzelnen Tag des Jahres zum Nachtgebet (Komplet) der Kirche gelesen – denn warnen und zur Vorsicht mahnen kann man nicht oft genug. Doch warum geben die Nachfolger der Heiligen Apostel diese Warnungen nicht weiter an die Gläubigen? Der Teufel ist nicht nur eine winzige Episode aus der Schöpfungsgeschichte, er ist genauso gegenwärtig wie der Dreifach Eine Gott. Wer an Gott glaubt, der glaubt auch an den Teufel. Wer NICHT an Gott glaubt, dem ist auch das Böse schnurzpiepegal. Mit dem Abnehmen der Ehrfurcht vor Gott, der „Gottesfurcht“, nahm auch die Furcht vor dem Teufel ab.

Doch dass er überall seine Hände im Spiel hat, dass das Böse nichts mehr liebt als das Fiasko, das Chaos, Wirrnis und Zwietracht, das kann man mit nur ein klein wenig Vernunft erkennen. Denn HABEN wir alleine in diesem unserem Land noch irgendwo Eintracht? Noch nicht einmal die Christen sind sich im Glauben eins, und auch die Katholiken (Modernisten und Traditionalisten) driften immer weiter auseinander, nicht merkend, dass das Böse sie heimgesucht hat, um Zwietracht zu säen.

Ich bin nun kein Theologe um zu urteilen, ob das Zweite Vatikanische Konzil daran Schuld ist, dass sich Angehörige der EINEN Kirche nicht mehr verständigen können. Doch wenn schon Kardinäle 50 Jahre nach Beginn des Konzilsbeginns in den Medien offen zugeben, dass Zweideutigkeiten ganz bewusst in die Konzilstexte eingebaut wurden, dann kommt in mir leichter Unmut hervor, weil ich der Meinung bin, dass ein Konzil eindeutig und klar sein muss, um Missverständnisse und Streit zu vermeiden. Doch der Teufel liebt nichts mehr als Zwietracht – im Gegensatz zu Christus, dem (im Johannesevangelium) die EINHEIT über alle Maßen wichtig ist.

Immerhin ist das ja auch der Grund, warum er die Apostel berufen und zudem Petrus als den Felsen, auf dem Er Seine Kirche gegründet hat, eingesetzt und ihm die Gewalt gegeben hat, zu lehren und zu richten. IN Petrus soll sich die Einheit („ut unum sind“) verwirklichen, und IN Petrus und im Lehramt vergegenwärtigt sich die Wahrheit der letzten 2000 Jahre. Das Petrusamt ist nicht nur die älteste Institution der Welt, sie ist auch – wenn ich es mal salopp formulieren darf – die genialste Erfindung, die man sich vorstellen kann, immerhin kam die „Idee“ von Gott selbst, einen Stellvertreter auf Erden einzusetzen, der den Menschen sagt, was Gottes Wille und Gebot ist.

Doch der Teufel liebt nichts mehr als Verwirrung und Zwietracht …

Nicht umsonst versucht er, alle christlichen Monarchen vom Thron zu stoßen. Heutzutage müssen sich selbst die noch übrig gebliebenen (christlichen) Monarchen der Demokratie, also der Mehrheitsmeinung, unterwerfen. Wie sonst kommt eine gesalbte und feierlich gekrönte Königin, die sich salbungsvoll „von Gottes Gnaden Königin von England“ nennt, dazu, ein Gesetz für die gleichgeschlechtliche „Ehe“ zu unterschreiben? Wie kommt eine Monarchin/ein Monarch dazu, Abtreibungen und Euthanasie zu befürworten? Weil er/sie abhängig ist von der jeweiligen Regierung und vom Parlament. Monarchen sind nicht mehr ihrem Gott und ihrem Gewissen verantwortlich, sie können und dürfen in ihren Ansprachen nicht mehr den Willen Gottes betonen, sondern müssen schauen, was der Wille des Volkes ist. Ob jedoch der Wille des Volkes immer mit dem Willen Gottes und Seinen Geboten kompatibel ist?

Einer, der sehr genau den Willen Gottes und seine Gebote kannte war König Ludwig IX. von Frankreich. Er sah sich als Werkzeug, als „Leutnant Gottes“. Gottes Wort und Wille war IHM, dem Monarchen, dem Souverän, dem König Befehl. Der Grund, warum nun ausgerechnet König Ludwig IX. ein Patron der Königlichen Garde Cohors Regia wurde, liegt daran, dass er als Monarch und Kreuzritter alle christlichen und ritterlichen Tugenden in sich vereinigte. Das macht ihn als Monarchen und als Ritter und Soldaten für uns zum Vorbild. Er hasste das Böse, Hass und Zwietracht waren ihm ein Gräuel. Das Göttliche Gebot der Gottes- und Nächstenliebe stand bei ihm an erster Stelle, und sowohl als Monarch als auch als Kreuzritter wollte er all seinen Untergebenen ein Vorbild sein. Mildtätigkeit gehörte für ihn genauso zum „Regierungsprogramm“ wie Aufrichtigkeit, Friedfertigkeit und Tapferkeit. Für ihn war es eine Selbstverständlichkeit, sich an den Kreuzzügen zu beteiligen; nicht um seine Lust am Töten zu befriedigen, sondern um die Christenheit zu verteidigen – was das Gleiche ist wie Gott selbst zu verteidigen.

Ich könnte den Lobgesang über unseren Patron Sankt Ludwig unendlich weiter singen, doch haben wir im kommenden Jahr 2014 reichlich Anlass dazu, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, wenn wir mehrere Gelegenheiten zu feiern haben. Am 28. Januar 2014 feiern wir den 1200. Todestag Kaiser Karls des Großen, womit wir uns näher beschäftigen werden, indem wir uns mit dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation im Rahmen einer Vortragsveranstaltung auseinander zu setzen versuchen. Am Fest des Heiligen Markus (25. April 2014) feiern wir den 40. Geburtstag Seiner Allerchristlichen Majestät König Ludwig XX. Alphonse von Frankreich und Navarra, Titularkönig von Jerusalem, Herzog von Anjou, etc., und am gleichen Tag feiern wir den 800. Geburtstag unseres Patrons, des Heiligen König Ludwig IX.. Wir wissen bis zur Stunde noch nicht, WIE wir diesen Festtag begehen wollen, den sie sich sehr gerne dick in den Kalender eintragen dürfen (25.4.2014), aber es wird ein großer Tag für die Königliche Garde Cohors Regia.

Nun können wir nicht vorsehen, was uns das nächste Jahr bringen wird, ganz besonders angesichts der Tatsache, dass sich Russland und die U.S.A. auf einen großen Krieg einstimmen. Tun wir es den Christen in Ägypten und Syrien gleich, die ihr Schicksal vertrauensvoll in die Hände Gottes legen. Lassen wir uns von den Medien nicht irre machen, sondern seien wir immer auf der Suche nach der  Wahrheit - es ist nicht umsonst eine christliche/ritterliche Tugend. Lassen wir uns nicht irre machen, widerstehen wir mit aller Kraft den Verlockungen und Versuchungen. Seien wir uns immer bewusst, dass unser Widersacher, der leibhaftige Teufel, alles dran setzt, Hass, Zwietracht und Verwirrung zwischen uns zu schüren. Widerstehen wir, wie wir bei unserer Taufe versprochen haben, all‘ seinen schönen Worten und entlarven wir in Aufrichtigkeit und Tapferkeit alles als Lug und Trug.

Seien wir – als Ritter und Soldaten – immer zum Kampf bereit, und ermutigen und stärken wir uns gegenseitig. Der Wunsch Christi, EINS zu sein, sei unser Befehl. Und diese Einheit in Christus zeigen wir auch, indem wir uns mit den Christen in Ägypten/Nordafrika und im Nahen und Mittleren Osten solidarisch zeigen. Seien wir IHNEN Halt und Stütze, so wie SIE, die verfolgten und vom Leid geprüften Christen weltweit, uns in ihrem Mut und ihrer Glaubensstärke Beispiel sein können.

Liebe Kameraden, hoffen und beten wir, dass die Macht des Bösen schwindet. Seine Macht KANN aber nur schwinden, wenn wir sie wieder unserem König Jesus Christus zurück geben. Wenn sich die Freimaurer vor knapp 300 Jahren auf die Tagesordnung schreiben konnten, Christus vom Thron zu stoßen, so soll es UNSERE Aufgabe sein, Ihn genau dort wieder hin zu platzieren. Erst dann wird wieder die Ordnung, die von Gott kommt, auch in unsere Gesellschaft zurück kehren, und die christlichen Werte wie Ehe und Familie, Gerechtigkeit und innerer und äußerer Frieden wird wieder zurück kehren.

Liebe Kameraden, liebe Freunde, freuen wir uns auf das Jahr 2014, aber freuen wir uns erst einmal auf diesen heutigen Sonntag, der ganz im Lichte unseres großen Vorbildes und Patrons Sankt Ludwig IX. stehen soll.

Ihnen allen wünsche ich einen gesegneten Ludwigstag, allen Freunden, die Ludwig heißen, wünsche ich einen gesegneten Namenstag, und uns allen in Nah und Fern wünsche ich, Sie alle herzlich grüßend, einen gesegneten Sonntag.

 

Invictus manus Domini Jesu Christi!

 

Thomas Kroton

Prior Marschall Cohortis Regiae

 

PRESTO SUM !!!

 

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Grußwort des Prior Marschall zum Fronleichnamsfest und zur Generalversammlung 2013

Meine Herren Kameraden,

liebe Freunde,

sehr geehrte Damen und Herren Interessenten und Förderer der Königlichen Garde Cohors Regia,

Das Fest Corpus Domini, also das Hochfest des Leibes und Blutes unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus (Fronleichnam), wird am kommenden Donnerstag von der Kirche gefeiert, und es bildet die geistig Einstimmung und den eigentlichen Auftakt der Generalversammlung der Königlichen Garde Cohors Regia, welches am Freitag nach dem Fronleichnamsfest eröffnet und feierlich am Sonntag mit einem Hochamt beendet wird.

Es ist unnötig zu betonen, dass der Besuch der Fronleichnamsliturgie für die Mitglieder der Königlichen Garde Cohors Regia verpflichtend ist – sofern nicht gewichtige Gründe (wie Arbeit) dem entgegen stehen oder die Feier in manchen Gemeinden auf den Sonntag verschoben wird.

Wir sind keine Theologen, doch ist für uns Gardisten das Fronleichnamsfest eines der wichtigsten im ganzen Jahr, weil wir Katholiken damit, dass wir mit dem Allerheiligsten Altarsakrament buchstäblich auf die Straßen, auf die Fluren, in die Täler und/oder in die Berge gehen, die REALE, die WIRKLICHE, wahrhafte und wesentliche Gegenwart Gottes vor aller Welt bezeugen, verkünden und auf das Festlichste feiern. Wir feiern Gründonnerstag, weil der Zimmermann Jesus von Nazareth nur wenige Stunden vor Seinem Leiden und Sterben dieses Allerheiligste Sakrament für alle Zeiten und gleichzeitig das Priestertum eingesetzt hat. Er hat sich uns im wahrsten Sinne des Wortes in seinem Fleisch und Blut hingeben und seinen Aposteln den Auftrag gegeben: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“.

An Fronleichnam feiern wir die Geburt Christi, wir feiern Seine Königsherrschaft, wir feiern Sein Leiden und Sterben, wir feiern Seine glorreiche Auferstehung und Himmelfahrt, wir feiern die Allerheiligste Dreifaltigkeit … wir feiern – IN diesem Sakrament, welches wir durch die Straßen tragen - unsere geistige Einheit mit der Gottesmutter, allen Engeln und Heiligen, allen Märtyrern … wir feiern – in dem gegenwärtigen Gott – UNS als die leidende, die streitende und die triumphierende Kirche.

Liebe Freunde, KANN eine Generalversammlung der Königlichen Garde Cohors Regie denn einen würdigen, schöneren und erhabeneren Auftakt haben? KANN es denn eine bessere innere, geistige Stärkung geben, bevor wir uns für das Wochenende zur Tagung zurück ziehen? Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, und das erhöht meine Freude auf die Generalversammlung um ein Vielfaches – und ich danke Ihnen, liebe Kameraden und Freunde – JETZT schon für Ihr Kommen am Freitag …

Die Königliche Garde Cohors Regia macht hier bei Facebook – wahrscheinlich auch auf unserer Homepage – für so manche Interessenten einen „zu religiösen“ Eindruck. Darüber kann man natürlich geteilter Ansicht sein. Wenn man die vielen Beiträge in unserer Facebook-Gruppe betrachtet, so mag man tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass man es mit einer kirchlichen Institution zu tun hat. Dem ist aber nicht GANZ so. Die Königliche Garde Cohors Regia ist kein ordensähnlicher Ritterbund, sondern eine hierarchisch strukturierte, straff organisierte soldatische Vereinigung, die ihre Dienste Christus König, der Kirche und dem (christlichen) Abendland verpflichtet hat. Es gibt in unserer Gesellschaft, es gibt in der Europa-, der Integrations-, der Migrations-, der Wirtschafts-, der Kultur-, … ja mittlerweile sogar der Kirchenpolitik Vieles, was mehr als kritik-, was bekämpfungswürdig ist, weil seit vielen Jahrzehnten so Vieles aus dem Ruder gelaufen ist, und weil das Abendland, das das Weltgeschehen Jahrhunderte lang im Verkünden der Königsherrschaft Christi maßgeblich beeinflusst hat, zur Hochburg des Relativismus, des Indifferentismus und des Atheismus geworden ist. Gerade in diesen Tagen beobachten wir das Auflodern der Flammen und das Fließen unschuldigen Blutes nicht nur im Abendland, sondern überall auf der Welt, und als überzeugte Christen KANN uns das Weltgeschehen, das ein einziges Bekämpfen der Königsherrschaft Christi ist, nicht kalt lassen. Denn egal wo auf der Welt: Wer sich an Gottes Geboten und an Seinen Rechten vergreift, wer auch nur einen einzigen Christen aufgrund seines Glaubens verfolgt und tötet, der vergreift sich am Throne des Christus Königs. Und andererseits: Wer schweigt, wer untätig, und wer sogar vollkommen desinteressiert ist an den Angriffen auf den Königsthron Christi, der macht sich SELBST zum Mit-Täter, denn Nichts-Sagen und Nichts-Tun heißt automatisch, Ungerechtigkeit gegenüber Gott zu unterstützen.

WENN also die Königliche Garde Cohors Regia den Eindruck vermittelt, liebe Freunde und Interessenten, dann liegt das möglicherweise daran, dass wir unsere Motivation aus unserem Glauben und unserer inneren Überzeugung heraus ableiten. Wir sind aber auch keine POLITISCHE oder politisch motivierte Vereinigung, doch beobachten wir in so gut wie allen politischen Entscheidungen der sogenannten „Freien Welt“ (der islamischen bzw. arabischen Welt ohnehin)  und einen hasserfüllten Kampf gegen alles Christliche, und damit einen Angriff auf die Göttliche Ordnung und damit auf Gott selbst, denn das Pervertieren und/oder Abschaffen wichtiger Werte wie Ehe und Familie z. B. betrachten wir als nichts anderes als ein Frontalangriff auf den König der Könige, dessen Gegenwart und Herrschaft wir im Fronleichnamsfest bekunden und feiern.

Diese kurzen Gedanken zum Fronleichnamsfest und zum Beginn der Generalversammlung am kommenden Wochenende sollen uns einstimmen auf den Weg, den die Cohors Regia in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gehen wird. Auf der Generalversammlung wird auch – wie wir es auch in unserer Facebook-Gruppe beobachten konnten - das politische und militärische Geschehen im Nahen und Mittleren Osten wie auch in der nördlichen Hälfte Afrikas analysiert werden, wie auch das politische Geschehen im einst christlichen Europa. Und dabei wird eines der wichtigsten Punkte sein, dass die Königliche Garde Cohors Regia für ganz Europa die Staatsform Monarchie anstrebt mit chritlichen (katholischen) Monarchen, die sich der revolutionistischen, atheistischen und relativistischen Tendenzen des "Zeitgeistes" mit aller Macht und aller Kraft entgegen stellen. Das bedeutet aber auch, dass wir uns eindeutig zu einer Wiederbelebung des römischen Königtums und damit  zu der Wiederbelebung des Heiligen Römischen Reiches bekennen, ganz besonders im Hinblick auf das Kaiser-Karl-Jahr, welches wir im kommenden Jahr (Januar 2014) feiern. Eine andere Lösung sehen wir für eine Rettung des Abendlandes nicht. Denn WIE können und sollen wir, die Königliche Garde Cohors Regia, uns für christliche Werte und Traditionen im Abendland mit all den  uns zur Verfügung stehenden Mitteln einsetzen, wenn wir uns nicht gleichzeitig für die Rückkehr der Römischen Kaiserkrone einsetzen?

Liebe Freunde, denken Sie an uns, wenn wir uns am kommenden Wochenende zu unserer Generalversammlung zurück ziehen, vielleicht haben Sie auch ein Gebet für uns übrig, dass die Generalversammlung eine erfolgreiche wird. Dass es eine GUTE, eine schöne, eine von kameradschaftliche und freundschaftliche Generalversammlung wird, davon bin ich alleine schon deswegen überzeugt, weil wir höchst motiviert und gestärkt sein werden durch das Fronleichnamsfest. Kann man sich einen schöneren, festlicheren und feierlicheren Auftakt unseres am Freitag beginnenden Generalversammlung vorstellen als das Fronleichnamsfest, an dem wir IHN auf den Straßen, auf den Fluren, in den Wäldern und auf den Bergen feiern: Christus, der König, der im Allerheiligsten Altarsakrament wahrhaft, wirklich und wesentlich mitten unter uns ist?

 

Invicta manus Domini Jesu Christi!

 

PRESTO SUM!!!
 

Thomas T.    

 Prior Marschall Cohortis Regiae




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Ostergruß 2013

Meine sehr geehrten Kameraden,

liebe Freunde und Interessenten der Königlichen Garde Cohors Regia,

„Frohe Ostern“ ist eigentlich eine Begrüßung, die relativ neu ist. In der Ostkirche sagt man sogar bis heute nicht „Frohe Ostern“ und „Guten Tag“, sondern man begrüßt sich gegenseitig mit einer für die gesamte Christenheit unwiderlegbaren Tatsache: Der eine grüßt mit „Christus ist auferstanden!“, woraufhin der Gegrüßte antwortet mit „Er ist wahrhaft auferstanden!“

Man fühlt sich sogar um 2000 Jahre zurück versetzt, in eine Zeit um das Jahr 30 n.Chr., in der die ganze Stadt Jerusalem nicht so recht zur Ruhe kommen wollte, hatte es doch gerade erst zwei Tage vorher seinen Messias ans Kreuz geschlagen. Doch plötzlich macht am Sonntagmorgen etwas die Runde, was die ganze Weltgeschichte auf den Kopf stellen sollte: Ein Mensch wie Du und ich steht von den Toten auf – und beweist damit, dass er eben NICHT ein Mensch wie Du und ich ist, sondern dass er wahrer Gott ist, der wahrhaft auferstanden ist, und der auf seinem Tod und seiner glorreichen Auferstehung seine Königsherrschaft errichtet, die bis heute währt, und die vor allem NIEMALS ein Ende finden wird – Halleluja!

Man möge es mir nachsehen, liebe Freunde, ich bin noch etwas benommen von der Osterfreude. Warum auch nicht? Auch Regenten und Herrscher können sich von der österlichen Freude packen lassen; über Jahrtausende war es dieser Tod des Menschensohnes und seine Auferstehung in Herrlichkeit, die seine Königsherrschaft über den ganzen Planeten verbreiten ließ und aus der sich alle irdischen Herrscher ihre Legitimation und ihr Recht herleiteten, „durch Gottes Gnaden“ Christi Königsherrschaft zu verkünden, seinen Willen zu erkennen und in seinem Sinne die Menschen zu regieren. Ohne das Leiden des Zimmermanns aus Nazareth und ohne die Auferstehung hätte das Christentum nie seinen Siegeszug um die Welt antreten können, soviel ist klar. Die zwölf Apostel säßen bis zu ihrem Tod ängstlich und verschüchtert in einer Jerusalemer Hütte, und MIT ihnen wäre die Frohe Botschaft dem Tode anheimgefallen – WÄRE der Messias nicht auferstanden und hätte er wenig später nicht seinen Geist nicht gesandt, der alles belebte und be-geist-erte.

Seit Jesu Auferstehung ist jedoch von „Tod“ nicht mehr die Rede – ganz im Gegenteil. Christus hat dem Tod die Stirn geboten, ihn besiegt und alle Menschen aus seinen Krallen gerissen. Alle! … bis auf die, die seine Königsherrschaft nicht anerkennen wollen und die damit auch der Wahrheit aus dem Wege gehen. … Wer das österliche Geheimnis bewusst leugnet, für den ist der Gedanke an den Tod ein Schrecklicher, während der, der das Ostergeheimnis verinnerlicht, vor nichts mehr Furcht haben muss, am wenigsten vor dem Tod. Denn dank des Opfertodes Christi ist unser eigener Tod der Hinübergang zur ewigen Glückseligkeit. Das Ende ist also der Anfang – so war es bei Christus, und so ist es bei jedem einzelnen von uns …

Ich habe letztens auf Facebook – auf dem ja hauptsächlich der Austausch der Cohors Regia mit Interessenten und Freunden stattfindet – eine Unterhaltung zweier Interessenten unabsichtlich verfolgt, in der einer über die Königliche Garde Cohors Regia sagte: „Interessant, aber zu religiös!“ Das hat mich im Grunde genommen schon getroffen, so dass ich mir sehr viele Gedanken über unsere Garde gemacht habe. Wir sind Soldaten, die sich bewusst unter das Dach der katholischen Kirche gestellt haben. Wenn man mich nun fragt: „WAS ist nun die ‚katholische Kirche‘?“, so gehen mir sehr viele Gedanken durch den Kopf, angefangen von der Geburt Jesu in einem armseligen, heruntergekommenen Stall in Bethlehem über die Einsetzung der 7 Sakramente und der Gründung der (Institution) Kirche auf Simon Petrus, dem Felsen, bis hin zur Vervollkommnung all dessen durch die Sendung des Heiligen Geistes an Pfingsten. Und wie ich anfangs schon geschrieben hatte, hätte das alles keinen Sinn und damit auch keine Dauer gehabt, hätte Christus sich selbst nicht um unseres Heiles Willen dem Vater zum Opfer hingegeben und wäre er – wie er angekündigt hatte – nicht drei Tage danach von den Toten auferstanden. So in etwa würde ich, der ich nun kein Theologe bin, die Kirche sehen. Zugegeben: Dank der Medien wird die Kirche heute als Hort des Verbrechens und der Scheinheiligkeit dargestellt, als eine geheimnisumwobene, in alle möglichen Machenschaften verstrickte Institution, die selbst vor Mord und Totschlag, vor Sodomie und Kindesmissbrauch nicht zurück schreckt. Doch das ist nicht die Kirche, da muss man sehr unterscheiden. „DIE KIRCHE“ als solches ist eine Heilige Kirche, und zwar die „eine heilige katholische und apostolische Kirche“, von Gott selbst auf dem Felsen (Petrus und seinen Nachfolgern) gegründet, und – als mystischer Leib, als Braut Christi – die himmlische Herrlichkeit und den himmlischen Hof hier auf Erden widerspiegelnd. Worüber aber die Medien und somit auch wir immer wieder reden ist eben NICHT der mystische Leib Christi. Wir reden über fehlbare Menschen. Niemand auf Erden ist heilig, wir alle sind jedoch – mithilfe der Kirche und all ihrer Sakramente – auf dem WEG zur Heiligkeit, denn dazu sind wir berufen von der ersten Minute unseres Erdendaseins bis zu unserer letzten Minute.

Und auch die Nachfolger des Petrus, der von Christus ausdrücklich zum leiten, lehren und richten beauftragt wurde, waren nicht alle vorbildliche Kirchenführer – die Namen „Medici“, „Borgia“ und wie sie alle heißen sagen uns bestimmt noch etwas, wenn es darum geht, die Kirche als das „schlimmste Übel des späten Mittelalters und der Renaissance“ darzustellen. Es stimmt, manche Päpste waren menschlich und moralisch gesehen keine Heilige, aber sie führten das „Schifflein Petri“ sicher und wohlbehalten durch die Jahrhunderte, und das zeichnet die Größe, die Erhabenheit und die Herrlichkeit der Kirche aus, in der Christus der Herrscher ist und Petrus „nur“ der Stellvertreter.

Nun stehen wir im 21. Jahrhundert und scheinen vor lauter weltlichen und kirchlichen Krisen keinen Lichtblick mehr erkennen zu können, und oft bin ich versucht, das Wort „Chaos“ zu benutzen, wenn es darum geht, unsere Weltsituation zu beschreiben. „Chaos“ ist wahrscheinlich sogar genau das richtige Wort, nirgends ist mehr Ordnung und Sicherheit zu erkennen, ganz besonders angesichts der vielen militärischen Unruheherde wo immer man auch hinschaut: China und Japan stehen sich gegenüber, Nord- und Südkorea rasseln mit den Säbeln, Russland und China lassen in der gesamten östlichen Hemisphäre die Muskeln spielen, in ganz Afrika lodert es, in ganz Europa ist die Gefahr des Bürgerkriegs nicht (mehr) zu leugnen, der Islamismus hat sich den Tod der Hindus und der Christen auf die Fahnen geschrieben, … und die U.S.A. hat ÜBERALL seine schmutzigen und blutigen Finger drin!

Kriege hat es immer gegeben, man braucht nur in die Geschichtsbücher zu schauen. Das fing schon damit an, dass Kain den Abel erschlagen hatte – aus Neid, aus Eifersucht, aus Ignoranz. Und so gut wie JEDE Armee wähnte ihren Gott (oder Götter) auf ihrer Seite, dem sowohl vor als auch nach der Schlacht Opfer dargebracht wurden, dem sowohl der Sieg als auch die Niederlage zugeschrieben wurden. Seit dem 20. Jahrhundert haben wir es aber mit einer anderen Qualität der kriegerischen, militärischen Auseinandersetzung zu tun. Die einen HABEN keinen Gott mehr, die anderen schreiben sich in ihrem Fanatismus einen blutrünstigen, kriegstreiberischen Gott auf ihre Fahnen. Das bringt es also mit sich, dass auch die Kriegsphilosophie eine vollkommen andere ist, in der alte Begriffe wie „Ehre“, „Gerechtigkeit“ und „(soldatische/ritterliche) Tugend“ keine Gültigkeit mehr haben. Das heißt aber auch, dass alles unvorhersehbar und unberechenbar geworden ist, weil sich keiner mehr an Richtlinien hält, die es AUCH im Kriege gibt, genauso wie es auch Richtlinien gibt, um die Ordnung in Friedenszeiten zu gewährleisten.

Heute macht jeder was er will, heute glaubt ein jeder an das, was er will. Denn jeder ist sein eigener Herr und sein eigener Gott: Jeder ist nach seiner Facon selig geworden, und die Französische Revolution hatte ihren nicht unwesentlichen Anteil daran. Und inmitten all dieses Chaos‘ steht die Kirche, die 2000 Jahre wie ein mächtiger, unüberwindlicher Fels in der Brandung thront – herrlich anzuschauen in ihrem Symbol, der Petersbasilika, an die jeder sofort denkt, wenn von „Kirche“ die Rede ist. Und dort im Vatikan, wo die mächtige Petersbasilika ihre mächtige Kuppel in den Himmel reckt, ist die „Zentrale“, und das ist sie, seit Petrus an exakt dieser Stelle unter der Peterskuppel begraben wurde. Diese Zentralstellung wurde der Kirche immer streitig gemacht, wie auch die Vorrangstellung des Petrus, des Stellvertreters Christi. Nun gut, niemand wird gezwungen, sich dem Primat (der Vorrangstellung) des Petrus zu unterwerfen, aber alle, die auf die Einheit im Glauben IN und MIT Petrus verzichteten, sind im Meer der Uneinigkeit verloren gegangen, wo es keine „Richtlinienkompetenz“ gibt und somit jeder machen und glauben kann, wonach ihm ist. Petrus ist der einzige Fels, dem in 2000 Jahren keine noch so gefährliche Brandung etwas anhaben konnte, und sehr viele lieben die Kirche eben WEGEN Petrus, der im jeweiligen Papst personifiziert ist.

Doch sind mit der Abdankung des Papstes Benedikt XVI vor gut einem Monat recht dunkle Wolken aufgezogen, und wo immer ich auch hinschaue, meine ich Unfrieden und Zwietracht zu erkennen. In meinem Grußwort zu „Kathedra Petri“ (22. Februar) habe ich ja meine Gedanken zur Abdankung des damaligen Papstes versucht darzulegen, und auch nun erlaube ich mir, den einen oder anderen Gedanken zum neuen Papst Franziskus mit Ihnen zu teilen. Ich bin mir natürlich bewusst, dass – was immer ich auch zu Papst Franziskus schreiben werde – es zu heftigsten und leidenschaftlichsten Diskussionen kommen wird, und hier müssen wir erkennen, dass dieser Papst die Katholiken entzweit.

Als erstes muss ich vorausschicken, meine Herren Kameraden und liebe Freunde, dass die Loyalität zum Papst eine der obersten Prinzipen der Königlichen Garde Cohors Regia gehört. Ich selbst erlaube keine respektlosen Kommentare und Abfälligkeiten zum 265. Nachfolger des Heiligen Petrus. Doch müssen beunruhigende Signale von Rom zur Sprache gebracht werden können, und es muss die Möglichkeit bestehen, alles sachlich zu analysieren und darüber zu diskutieren.

Wenn ein Kirchenfürst zum Papst gewählt wird, dann legt er seinen Namen und all seine Gewänder ab, weil er nunmehr Oberhaupt der Universalkirche geworden ist. Das bedeutet, dass er auch all seine Vorlieben und Eitelkeiten ablegen muss. Im Falle Papst Franziskus bedeutet es, dass er nun nicht mehr Erzbischof von Buenos Aires ist, sondern Wächter und Hüter von 2000 Jahre alten Traditionen, die er unversehrt an seinen Nachfolger weiter geben muss. Als Papst ist er der Stellvertreter Christi, dem es gelegen sein muss, in seiner Person – trotz all seiner Schwächen und Fehler (die ja auch Petrus hatte) – die Königsherrschaft Christi nicht nur ohne Unterlass zu verkünden, sondern auch sichtbar werden zu lassen mit dem, was er sagt, was er tut, mit seinen Gesten und mit seiner Kleidung. In IHM, der Person des Petrus, erkennen und verehren die Herrscher der Welt (so wie alle Menschen) den, der auf dem himmlischen Thron sitzt: Christus, den König.

Papst Franziskus bricht bewusst – oder soll man sagen ‚mutwillig‘ – alle Traditionen, und es wundert einen, dass er überhaupt noch die weiße Soutane trägt. Papst Franziskus scheint provozieren zu wollen, er scheint keinen Stein mehr auf dem anderen lassen zu wollen, dabei beruft er sich doch auf den heiligen Franziskus von Assisi, der doch von dem am Kreuz hängenden Christus den Auftrag erhalten hatte, die Kirche AUF-zubauen und nicht nieder zu reißen. Die Kirche – sowohl als Gebäude aus Stein als auch als mystischer Leib Christi – wird Papst Franziskus nicht nieder reißen KÖNNEN, doch bleibt immer noch meine Beobachtung, dass seit seiner Wahl am 13. März zum Teil heftig gestritten wird – und das von Menschen, die sich alle als Katholiken betrachten. Da frage ich mich, wie konnte es soweit kommen? Der Papst muss doch wissen, dass sich die Augen der ganzen Welt auf ihn richten, immerhin ist er nicht nur Vorbild in Sachen Wahrung der Tradition, der Liturgie und der Moral. Schon vor seiner Wahl war klar, dass wir einen Papst brauchen, der den „Laden“ aufräumt, so wie Christus seinerzeit – sogar mit Einsatz von Gewalt – die Händler aus dem Tempel vertrieben hatte. Der Vatikan ist – und für diese Feststellung brauchen wir keine Medien – zum Sumpf geworden, gegen den anzukämpfen Benedikt XVI. seine Kräfte geschwunden sah. „Frischer Wind“ ist tatsächlich vonnöten, doch kein brausender Sturm, der noch mehr Verwirrung und Unordnung verursacht. Behutsamkeit ist eine Tugend, die von einem Oberhaupt der Universalkirche erwartet wird. Und es ist alles andere als behutsam, die Jahrhunderte alten liturgischen Gewänder und Traditionen, die das Papsttum ausmachten und kennzeichneten, noch am Abend seiner Wahl als „Karneval“ zu bezeichnen, es ist sogar ein Schlag ins Gesicht seines noch lebenden Vorgängers, der eben sehr großen Wert auf diese „Äußerlichkeiten“ legten, weil es von Petrus erwartet wird/wurde.

Was jedoch NICHT von Petrus, dem obersten Wächter des ihm von Christus überantworteten Glaubensgutes, erwartet wird ist, dass er – wie es so schön heißt – aus „grenzenloser Liebe“ nicht nur Frauen bei der Abendmahlsfeier die Füße wäscht, sondern auch Muslimen … und als Krönung ALLEN in diesem vom Papst besuchten Jugendgefängnis (also auch den Muslimen) die heilige Kommunion reicht. Wer es nicht versteht, dass wir als einfache Gläubige in Verwirrung und Unsicherheit erstarren, der zeigt nur, dass ihm aber auch alles egal ist, Hauptsache es macht Schlagzeilen. Wir haben heute noch das unfassbare Bild vor Augen, auf dem Papst Johannes Paul II. den Koran küsste, und nun wirft sich Papst Franziskus „aus Liebe“ wenigen Muslimen zu Füßen, wäscht sie und küsst sie – das ist von Seiten des Islam der höchste Ausdruck der Unterwerfung. Und da sollen wir nicht verwundert und verunsichert sein?

Papst Franziskus scheint – das ist nur mein Eindruck – Schwierigkeiten damit zu haben, sich als „Papst“ zu sehen, das mag vielleicht damit zusammen hängen, dass sein Vorgänger (der sich als „emeritierter Papst“ bezeichnet wissen will) noch (in Zurückgezogenheit) lebt. Sich selbst bezeichnet Franziskus immer als „Bischof von Rom“, obwohl er seinen Bischofssitz in der Lateranbasilika, die Hauptkirche der Christenheit, noch nicht in Besitz genommen hat, obwohl es eine Jahrtausende alte Tradition ist, dass er erst DANN „Bischof von Rom ist, wenn er seinen Bischofssitz bestiegen hat. Wieder ein Traditionsbruch, der zumindest mich etwas irritiert …

Wir stehen als Königliche Garde Cohors Regia treu zum Nachfolger des Heiligen Petrus in Person Papst Franziskus‘ – darüber gibt es keine Diskussionen. Doch darf jeder von uns – gerade wenn er die Kirche liebt und wenn er sich verpflichtet fühlt, Werte und Traditionen des Abendlandes zu verteidigen – seine Sorge zum Ausdruck bringen. In vielen Diskussionen, die ja – wie bereits gesagt – teilweise recht heftig geführt werden, wird des Öfteren gesagt, auch dem Papst eine „Schonfrist“ (üblicherweise 100 Tage) zu gewähren, bevor man das Recht zur Kritik hat. Das ist nur legitim, aber andererseits wollen wir ihm, dem Papst gegenüber, keine Kritik äußern, nur unsere Sorgen. Wir wollen alle, also auch ich, dem Papst unsere Liebe und Treue schenken, doch – wie es bei Kindern ja auch der Fall ist – wollen auch WIR erkennen, dass der „Papa“ nicht nur uns, sondern auch die ihm übergebenen Traditionen liebt, ehrt und achtet. Wenn der Papst (in der Osternacht) „Überraschungen“ betont, und dass wir für sie offen sein sollen, so ist uns bei dem, was wir in den bisherigen zweieinhalb Wochen beobachtet haben, eher unwohl zumute, denn die Kirche ist nur durch EINE Überraschung groß geworden, und diese Überraschung hatte sogar einen Namen: Jesus Christus. Nichts war in der Kirchengeschichte so überraschend wie dieser unser König, der für die Augen, Ohren und Herzen seiner Zeitgenossen revolutionäre „Überraschungen“ im Gepäck hatte. Was will ein Papst unserem Glaubensgut denn noch „Überraschendes“ hinzufügen? Überraschend wäre es, wenn der Papst verkündet, sich bedingungslos wieder der Tradition zuzuwenden. Überraschendes kann es nur in seiner Person geben, doch darf er nicht außer Acht lassen, dass er nicht mehr der in einem kleinen Appartement in Buenos Aires lebende und vor sich sein Abendessen vor sich hin brutzelnde Kardinal Bergoglio ist, sondern der vom Heiligen Geist eigenhändig ausgesuchte Petrus, der das Steuer des Schiffleins fest und unbeirrbar in der Hand hat. Überraschungen kann es aber auch in der Kirchenleitung des Vatikan geben – das wäre sogar längt überfällig.

Also warten wir auf die Überraschungen, die uns der Stellvertreter Christi präsentieren wird. In der Zwischenzeit erfreuen wir uns an den umstürzlerischen, weltverändernden Überraschungen des Zimmermans aus Nazareth, dessen größte Tat wir am heutigen Ostersonntag gefeiert haben. Die Auferstehung Christi ist auch für uns als königliche Garde Cohors Regia der Urgrund, warum wir uns zusammen gefunden und organisiert haben, unser Herz und unsere Hand, unsere Gedanken und unsere Kraft, unsere Liebe und Treue zu eben diesem Auferstandenen König der Könige zur Verteidigung der Jahrtausende alten christlichen Werte und Traditionen zur Verfügung zu stellen. Wir setzen uns ein für die Wiedereinführung der christlichen (katholischen) Monarchien in Europa in den Ländern, in denen sie abgeschafft wurden. Nur mithilfe dieser christlichen Monarchien in Europa hat auch das heilige christliche Europa eine Chance, der Königsherrschaft Christi zu ihrer wahren Bedeutung zu verhelfen.

Es lebe Christus, der König der Könige, der wahrhaft von den Toten auferstanden ist! Halleluja!

Euch allen, meine Herren Kameraden, liebe Freunde und Interessenten, wünsche ich von Herzen ein fröhliches, gnadenreiches und gesegnetes Osterfest!

Invicta manus Domini Jesu Christi!

Thomas T.

Prior Marschall CR

 

PRESTO SUM !!!







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Zum Fest "Cathedra Petri", 22. Februar 2013

Meine Herren Kameraden,

Liebe Freunde und Interessenten der königlichen Garde Cohors Regia,

in unserer Facebook-Gruppe hatte unser Miles Hauptmann Hoffmann voreilig angekündigt, dass ich ein Grußwort zum heutigen Fest „Cathedra Petri“ (Petri Stuhlfeier) veröffentlichen würde. Es war zwar für mich überraschend, doch insofern nachzuvollziehen, als dass ich mit diesem Grußwort auch unsere Gedanken zum angekündigten Amtsverzicht unseres Papstes einflechten soll.

Nun habe ich in den vergangenen Jahren schon so einige Grußworte veröffentlicht, immer zu den großen Feiertagen der Kirche oder der kgl. Garde Cohors Regia, doch das Fest „Cathedra Petri“ war noch nie dabei. Und um GANZ ehrlich zu sein, war ich bis zum letzten Moment noch nicht sicher, was ich schreiben solle.

Die Cohors Regia ist ja keine religiöse, keine monastische Vereinigung, und doch hat die Kirche, das Lehramt der Kirche und das sichtbare Oberhaupt der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche, der Papst, eine wichtige, eine zentrale Bedeutung für uns. Wir erwarten von den Mitgliedern der Cohors Regia, dass sie volljährig und dass sie katholisch sind. „Katholisch“ heißt „allgemein“, „weltumspannend“. Und dass die Kirche Weltumspannend ist, erkennt man an der Einheit, die in einer einzigen Person auf der Welt symbolisiert wird: Der Papst.

Der Papst wiederrum ist der Nachfolger von Simon, dem Sohn des Jona und dem Bruder des Andreas, den Christus als Erstem zu seinem Jünger erwählt hatte. Es kennt garantiert jeder einzelne von Ihnen die biblische Geschichte und das Gemälde, in dem Christus – im Kreise seiner 12 Apostel – eben diesen einen Simon auswählt, um ihm - und NUR ihm - die Schlüssel des Himmelreiches zu übergeben. „Petrus“ nennt er den verdutzt dreinschauenden Apostel, „Petrus“, den Felsen, auf dem ER, der Sohn Gottes, Seine EINE Kirche erbauen werde.

IHM, dem Petrus, gab er die Binde- und Lösegewalt. IHN, den Petrus, beauftragte Christus zu lehren und zu richten. IHM, dem Petrus, gab der Heilige Geist am Pfingstfeste den Mut, be“geist“ert hinaus zu gehen und JEDEM in Jerusalem und danach auf all seinen Wegen bis hin nach Rom von der Frohen Borschaft zu künden. Das alles wird am heutigen Fest „Cathedra Petri“ gefeiert: Petrus als der Stellvertreter Christi, dem alleine alle Gewalt gegeben wurde, und der somit zum Apostelfürsten und zum Oberhaupt der Kirche bestellt wurde.

Es versteht sich von selbst, dass in der Geschichte der Kirche viele das päpstliche Primat (also die Vorrangstellung des Papstes) nicht anerkennen wollten (bis zum heutigen Tage), doch ist es ausgerechnet dieses Primat – verbunden mit der Tradition und dem Lehramt – das der Kirche in fast 2000 Jahren Kraft, Stabilität und Sicherheit gegeben hat. „Kraft, Stabilität und Sicherheit“ werden Sie fragen? Ja, denn Christus hat fernab jeden Zweifels den armen Fischer Petrus aus all den Aposteln als DEN Felsen erwählt, auf dem die Kirche bis ans Ende der Zeiten stehen wird, und der selbst die Pforten der Hölle nichts anhaben können. Dessen sind wir Katholiken „felsen“-fest überzeugt. Wir sind uns absolut sicher, dass es so ist, denn in den 2000 Jahren hat auch die Kirche durch die vielen „Mitarbeiter“ Fehler gemacht, und vor allem waren nicht alle Päpste, die auserwählt wurden, die Kirche zu lenken, zu leiten und zu regieren, Heilige. Auch gab es bis ins 15. Jahrhunderte hinein immer wieder Gegenpäpste, dann haben alle möglichen Horden – selbst die kaiserliche unter Karl V. – versucht, Rom zu überfallen und des Papstes habhaft zu werden – tot oder lebendig. Im 14. Jahrhundert befanden sich die Päpste in der „babylonischen Gefangenschaft“ (in Avignon), wo sie die Befehlsempfänger der französischen Könige waren. Auch Napoleon entführte einen Papst und ließ ihn über die Alpen verschleppen, und nicht zuletzt war es Hitler, dem der friedlichste Mann der Welt der größte Dorn im Auge werden sollte, so dass nur eine Entführung oder sogar die Ermordung des Pontifex in Betracht gezogen werden musste. Und wir alle kennen die Anekdote mit Stalin, der im Kreml schallend lachend ausrief: „Wie viele Divisionen hat der Papst?“ Er hat es aber – zu seinem eigenen Glück – nicht drauf ankommen lassen …

„Cathedra Petri“, die Feier des Stuhls (Throns) des Heiligen Petrus, des Stellvertreters Christi. Viele vermuten ja in der Petersbasilika über dem Hochaltar „schwebend“ den eigentlichen Thron Petri, doch ist er es nicht. In der Petersbasilika befindet sich „nur“ das Grab des Apostelfürsten – daran gibt es absolut keinen Zweifel. Der wirkliche Thron Petri befindet sich in Vorderasien … Und die Kathedra des Bischofs von Rom befindet sich in der noch von Kaiser Konstantin errichteten Lateran-Basilika, „der Mutter und dem Haupt aller Kirchen in Rom und des gesamten Erdkreises“. Erst wenn der neugewählte Papst DIESE Kathedrale aufgesucht hat, gilt er offiziell als Bischof von Rom, vorher nicht.

Gott hat IHN, den armen Fischer Simon, den Sohn des Jona, eigenhändig und ganz bewusst auserwählt und zum Felsen, zum „Petrus“ gemacht. Gott hat auch den Linus nach dem Märtyrertod des Petrus erwählt, wie auch nach dessen Märtyrertod den Cletus … und alle weiteren 263 Nachfolger, bis hin zu Benedikt dem XVI. Das ist unser Glaube und es ist unsere Überzeugung. Es ist genauso unsere Überzeugung wie die Tatsache, dass es ohne Petrus keine Kirche gibt, denn die Kirche ist ja AUF DEM FELSEN, dem Petrus, erbaut. Wo auch immer Petrus ist, da ist die Kirche („Ubi petrus, ibi ecclesia“).

Dieses herrliche Fest „Cathedra Petri“ wird nun dieses Jahr überschattet von der Nachricht, dass unser Petrus auf sein Amt verzichtet … Ganze 10 Tage habe ich gebraucht, diese Nachricht zu verarbeiten. Ganze 10 Tage habe ich so gut wie alles gelesen, was von den internationalen Medien an Berichten und Kommentaren, an Vermutungen und Abrechnungen herausgegeben wurde. Ganze 10 Tage habe ich gebraucht, das zu verarbeiten, was von meinem Familien- und Freundeskreis – auch auf den sozialen Netzwerken wie Facebook – an Reaktionen kamen. Und um ganz ehrlich zu sein bin ich über diese Reaktionen fast noch erschütterter und trauriger als über die Nachricht, dass der Papst auf sein Amt verzichtet.

Ganze 10 Tage habe ich mir den Kopf zerbrochen, meine Eindrücke, meine Gedanken, meine Emotionen irgendwie in Worte zu fassen. Es ist aber nicht möglich, vor allem keine offizielle Stellungnahme der Königlichen Garde Cohors Regia zu verfassen, denn was immer ich auch schreibe, es wird missinterpretiert werden. Das habe ich in diesen 10 Tagen sehen und lesen müssen, dass Menschen, die den Amtsverzicht des Papstes nicht so einfach hinnehmen können und wollen, ausgerechnet von Katholiken regelrecht gemobbt werden. Nun kann ich mir als Prior Marschall nicht erlauben, die kgl. Garde Cohors Regia in einem schlechten Licht dastehen zu lassen oder sogar in Streitigkeiten zu verwickeln, von daher werde ich mich den Millionen Katholiken (und den Millionen aller Religionen und Denominationen) anschließen, und heulend „Lebe wohl“ sagen. Ich werde – wie es der gesamte Erdball tut, die Entscheidung des Papstes akzeptieren und mich damit abfinden – „er ist halt alt und krank …“.

Ich habe – offen gesagt – einfach nicht den Mut, mich allen anderen Christenmenschen, die sich schon seit dem 11. Februar, dem Rosenmontag, an dem der Papst im Rahmen eines Konsistoriums die Kardinäle und die Welt vor die Tatsache stellte, dass er auf sein Amt verzichtet, mit Glockengeläut und Dankgottesdiensten von Papst Benedikt verabschieden. Ich habe einfach nicht den Mut, allen zu sagen, dass ich mich mit einem „Amtsverzicht des Papstes“ nicht so einfach abfinden kann. Er ist Petrus, von Gott selbst auserwählt, die Kirche zu leiten und zu regieren, gegen alle Stürme und Widrigkeiten.

Ich werde mich hüten zu sagen, dass ich keine einzige Minute daran gedacht habe, dass „Alter“ und „Krankheit“ der Anlass dafür waren, dass der Heilige Vater auf sein Amt verzichtet. Warum sollte ausgerechnet der deutsche Papst in Anbetracht der Jahrhunderte alten Kirchen- und Papstgeschichte sich von „Alter und Krankheit“ beeindrucken lassen. Unzählige Seiner Vorgänger waren auch alt und krank, und ALLE seine Vorgänger sind entweder im Martyrium,  oder eines natürlichen Todes gestorben, manchen wurde sogar (Gott sei’s geklagt) von außen nachgeholfen. Doch warum sollte ausgerechnet Benedikt XVI., der Seinen Freund und Vorgänger Johannes Paul II. durch Alter und schwere Krankheit bis in den Tod hinein begleitet hatte, nun davor zurück schrecken? Erweist er sich – wie die Italiener schmunzeln – als Deutsche „Mimose“? Das ist absoluter Humbug – aber das werde ich öffentlich nie sagen!

Doch auch die Medienwelt überschlägt sich in Vermutungen und Spekulationen, alle vermuten Verschwörungen und böse Mächte im Spiel. Ich werde mich hüten, mich in irgendwelche Verschwörungen zu verwickeln. Ich würde nicht nur MICH, sondern die ganze Kgl. Garde Cohors Regia in ein unseriöses Licht rücken, würde ich mich der Meinung so mancher Zeitgenossen anschließen, die behaupten, dass die Einsamkeit des Papstes der Hauptgrund für dessen Amtsverzicht war. Unter all seinen „Freunden“ hatte er keinen einzigen Mitstreiter, keinen einzigen Mitkämpfer an seiner Seite. ALLE, an vorderster Front seine deutschen Mitbrüder, kämpften gegen ihn, haben sich regelrecht auf ihn eingeschossen, alle seine Entscheidungen und das Lehramt der Kirche torpediert. Wir müssen uns einfach mit der Tatsache abfinden, dass die Kirchenleitung nicht eines Geistes ist … Nur die deutschsprachigen Bischöfe und ein Großteil der Priester sind sich einig: „Los von Rom“, lieber gestern als morgen, weil Rom ein Synonym ist für Rückschritt, für Frauen- und Menschenverachtung, für Starrsinn und Weltfremdheit. Die „Deutsche Kirche“ jedoch verspricht Fortschritt, Modernisierung, Demokratisierung, Gleichheit, Brüder- und Schwesterlichkeit, … Halten wir doch einfach fest, dass die gesamte Schiffcrew es dem Steuermann unmöglich gemacht hat, das Schiff durch die wütenden Wellen zu steuern. Geben wir zu, dass Don Boscos Vision von den Angriffen auf das Schiff „Kirche“ von der Wahrheit überholt wird.

Aber das würde ich nie in der Öffentlichkeit behaupten …

Auch nach 10 Tagen, nachdem wir von dem Amtsverzicht des Papstes wissen, fühlt es sich für mich als Katholik wie ein Schlag ins Gesicht, ein Tritt in die Magengrube an. Die Resignation des Vaters der Christenheit betrachte ich als einen gewaltigen Sieg der sekularistischen und modernistischen Revolutionäre. Der Glaube und die Kampfmoral der streitenden Kirche sind so gut wie nicht mehr vorhanden, und nun sind sogar – auch durch den Amtsverzicht des Papstes, -  die Pfeiler der Kirche ein wenig am wanken. Dadurch ist die Kampfmoral der atheistischen Revolutionäre gestärkt, die nun ihre Stunde für gekommen halten.

Und sie IST da, die Stunde, in dem der Erzfeind des militanten Atheismus – das Papsttum – in die Knie geht. Der Kirche können sie nichts anhaben, solange der Papst als sichtbares Oberhaupt die Stärke und die Kraft, die Festigkeit und die Einheit der einen Kirche repräsentiert – vollkommen gleich, wo der Papst sich auch immer befindet und wie alt und krank er auch ist. ER ist Petrus. ER ist der Fels, auf dem die Kirche erbaut wurde. ER ist der Stellvertreter Christi. Wer also der Kirche was antun will, der muss sich nur des Papstes bemächtigen. Wir sehen uns also erst am Beginn einer Zeit, von der wir wesentlich Schlimmeres erwarten. Nicht umsonst spricht man bereits in der Öffentlichkeit von einer offensichtlichen „Progromstimmung“ gegen die Kirche – und wir werden uns auf Schlimmeres einstellen müssen. Farbbeutel und Schmierereien an Kirchenwänden, zerbrochene Kirchenfenster, bespuckte, beschimpfte und verleumdete Priester sind nur der Auftakt des Krieges gegen die Kirche.

Doch würde ich mich NIE mit einer solchen Behauptung in die Öffentlichkeit stellen …

Gerade gestern las ich dann unter den zahlreichen Meldungen, die sich mit dem Amtsverzicht beschäftigen, dass ein Grund die Vorgänge um Vatileaks sei, wodurch nicht nur Bischöfe, sondern vor allem auch der Vatikan erpressbar wurden. Ein nachvollziehbarer Gedanke – von manchen jedoch als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet, weshalb ich mich als Prior Marschall der kgl. Garde Cohors Regia unter keinen Umständen dazu äußern kann. Ich würde doch nie auf den Gedanken kommen zu sagen, dass die Kirche gezielt von allen Seiten massiv angegriffen wird, selbst von innerhalb der eigenen Mauern. Dieser Gedanke, dass der Feind schon innerhalb der Kirche agiert, ist nicht neu, sondern kam schon auf, als sich vor 50 Jahren die Bischöfe und die Beobachter der ganzen Welt zu Tausenden nach Rom strömten, um „die Fenster [der Kirche] zu öffnen“. Und Leute wie Rahner, Küng und Ratzinger geben sogar offen zu, dass sie nach Rom fuhren, um mit Taktik und Strategie das Angesicht der Kirche zu erneuern. Die Bischöfe waren regelrecht in zwei Lager geteilt: die Traditionalisten und die „Erneurer“ (oder sollte ich „Modernisten“ sagen?). Die Konzilstexte möglichst zweideutig aufzusetzen war Absicht, so konnte der „[Un-]Geist des Konzils“ das Übrige tun – angefangen bei der unseligen Liturgiereform bis hin zur Hinwendung zur Welt, welches Papst Benedikt hier in Freiburg als „Verweltlichung“ brandmarkte. Die Kirche definierte oder verstand sich nun nicht mehr als DIE (!) Kirche, als die einzige Institution, in der das Heil zu finden ist. Der „Geist des Konzils“ machte es sogar möglich, die Kirche als EINE Alternative unter vielen anderen darzustellen – jeder kann also nach seiner eigenen Facon selig werden. Das widerspricht natürlich der Tradition, nach der es „außerhalb der Kirche KEIN HEIL“ gebe.

Die Diskussion um das Zweite Vatikanische Konzil jedoch kann ich als kleiner, bescheidener Katholik nicht führen, und ich würde mich auch hüten, das Konzil als Urgrund des Chaos‘ innerhalb der Kirche bis hin zur Spitze zu betrachten, auch wenn sehr viel nach dem Konzil abgeschafft, verändert und erneuert wurde, und mir bis heute keiner sagen kann, ob es denn nötig war, die Liturgie bis zur Unkenntlichkeit zu ändern oder den päpstlichen Hofstaat, die Liturgie, den Antimodernisten-Eid, ja sogar wichtige tägliche Gebete (wie das Michaels-Gebet) abzuschaffen. Ich wäre auch töricht zu behaupten, dass das Zweite Vatikanum kein „Konzil“, sondern eine Revolution war, die nicht nur die Kirche zum Wanken, die sogar den Felsen, auf dem die Kirche gebaut wurde, langsam bröckeln lässt …

Aber das darf man als Katholik auf keinen Fall öffentlich sagen – immerhin lieben wir die Kirche und den Papst.

Ja, wir lieben den Papst … Wir sind stolz auf ihn, den Nachfolger des Petrus, den Stellvertreter Christi und sichtbaren Oberhauptes der Kirche. Doch ist es uns nicht vergönnt zu sagen, dass wir uns nicht so einfach mit einem „Amtsverzicht“ abgeben können und wollen. Natürlich hat ein Papst vom Kirchenrecht her das Recht, (freiwillig) auf sein Amt zu verzichten; er kann von keiner Macht der Welt zum Amtsverzicht gezwungen werden. Doch habe ich Schwierigkeiten mit dem Bild des Petrus, den Gott selbst erwählt hat, und der diesem Gott ins Angesicht sagt, dass er keine Kraft mehr hat. Es käme mir der Gedanke in den Sinn, dass dieser Papst ein anderes, ein neues Verständnis von dem Amt und der Berufung des Petrus hat – und das kann und will ich nicht so einfach hinnehmen. Aber vielleicht habe auch nur ICH ein (veraltetes) Bild von einem Petrus, einem Felsen, dem peitschende Wellen und tobende Stürme nichts anhaben können. Ich weiß es leider nicht … von daher werde ich jede Vermutung, die mir in den letzten 10 Tagen gekommen ist, für mich behalten.

Ich werde mich dem Chor all der braven Katholiken anschließen, die schon seit dem 11. Februar Abschied von Papst Benedikt nehmen, obwohl er noch bis zum 28. Februar Papst, also Stellvertreter Christi auf Erden, ist. Ich werde mich all den Christen anschließen und sagen, dass der Papst alt und krank, dass er müde und erschöpft ist, und dass er von daher selbstverständlich das Recht hat, sein Amt einem jüngeren, einem gesünderen, einem kräftigeren Nachfolger in die Hand zu geben, wen immer Gott auch beim Konklave aussuchen mag.

Und gerade WEIL ich Papst Benedikt liebe wie ein Kind seinen Vater liebt, WEIL ich um den Zustand der Kirche fürchte, WEIL ich die Gewissheit habe, dass „die Pforten der Hölle […] ihr [der Kirche] nichts anhaben“ können, und WEIL ich weiß, dass das Herz der „schönen Frau“ von Fatima „am Ende siegen“ wird, … werde ich mich in soldatischer, in christlicher und in kindlicher Treue und Ergebenheit der Entscheidung des Kirchenoberhauptes beugen – trotz aller Enttäuschung, trotz Trauer und trotz der Sorge um die Kirche, der ich mich verpflichtet weiß.

Das heutige Fest „Cathedra Petri“ läutet die letzte Woche ein, in der wir uns noch an Papst Benedikt erfreuen dürfen. Am Donnerstagabend 20.00 Uhr wird der Papst mit einem Helikopter vom Vatikan aus in Richtung Castel Gandolfo geflogen werden, während in ganz Italien die Glocken läuten werden. Nach ungefähr zwei Monaten wird sich Seine Heiligkeit in das relativ neue Kloster „Mater Ecclesia“ zum Gebet und zur Betrachtung vollkommen zurück ziehen. Wie der Bruder des Papstes, Mons. Georg Ratzinger sagte, wird Benedikt nicht nur den Namen, sondern auch die weiße Soutane behalten und weiter nutzen, von daher ist davon auszugehen, dass seine Anrede auch „Heiliger Vater“ bzw. „Eure Heiligkeit“ sein wird.

Auch wenn es noch eine Woche hin ist, so möchte ich dieses Grußwort nutzen, mich auch im Namen aller Gardisten, aller Offiziere Großoffiziere und Ritter der Königlichen Garde Cohors Regia von Papst Benedikt zu verabschieden. Wir können unsere Trauer und Betroffenheit gar nicht recht in Worte fassen, und auch unser Dank drückt nicht das aus, was wir wirklich in tiefstem Herzen empfinden.

Papst Benedikt war bzw. IST ein wirklich großer Papst, dessen Größe jedoch unserer Meinung nach erst viel später in der Geschichte richtig erfasst werden wird, davon sind wir überzeugt. Genauso sehr überzeugt sind wir davon, dass der Papst auch in der Zurückgezogenheit und vollkommener Abgeschiedenheit seine Ruhe nicht wird finden können – der Feind wird NIE Ruhe geben. Von daher sichern wir ihm unser Gebet zu – und nur Gott weiß, ob wir dereinst auch – zum Schutz und zum Wohl der Kirche – andere Mittel und Wege werden suchen müssen, der einen heiligen Kirche zur Hilfe zu eilen.

In den kurzen Jahren hat Papst Benedikt uns weitaus mehr geprägt, als wir auch nur erahnen können. Mindestens 100.000 Menschen haben alleine wegen IHM den Weg zur Kirche gefunden. Zu den sonntäglichen Angelus-Gebeten und wöchentlichen Audienzen haben weitaus mehr Menschen die Heilige Stadt Rom aufgesucht als seine Vorgänger, ja selbst als Johannes Paul II.

Benedikt XVI. ist in die riesigen Fußstapfen seines Vorgängers getreten – und er hat in jeder Hinsicht Maßstäbe gesetzt. Er hat den Kampf gegen die Diktatur des Relativismus aufgenommen – aber er kämpfte vollkommen alleine. Umso mehr gebührt ihm Achtung und Respekt.

Wir werden Papst Benedikt vermissen, und wir werden für ihn beten. Vor allem wollen wir ihn wissen lassen, dass er nachwievor mit unserer Treue und unserer kindlichen Liebe rechnen kann. Ein sehr langes und gesundes Leben wünschen wir ihm und seinem Bruder Georg – möge Gott beide Ratzingers schützen und behüten.

INVICTA MANUS DOMINI JESU CHRISTI!!!

PRESTO SUM!!!

Thomas K.

Prior Marschall C.R.






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Weihnachten 2012

 

Meine Herren Kameraden,

liebe Freunde und Interessenten,

„Frieden“ … es gibt KEIN Fest im Christentum, in dem der Begriff „Frieden“ eine solch herausragende, wichtige, eindringliche Note hat wie das Weihnachtsfest. Weihnachten und Frieden bilden eine Einheit. Man kann sagen, dass Weihnachten und Frieden zwei Synonyme sind für ein und dasselbe.

Die Geburt des Königs der Könige geschah nicht unter Salutschüssen, Volksjubel, Militärparaden und Glockengeläut, die Geburt dieses Königs geschah in Stille und Anonymität, in Frieden und extremster Bescheidenheit. Aber sie geschah – auch wenn man sie heute aus allen Kalendern streichen lassen und vergessen will.

Vielleicht war die Geburt des Kleinen Königs etwas ZU still und friedlich abgelaufen, denn offensichtlich lassen sich von diesem weltbewegenden Ereignis heute kaum noch die Menschen beeindrucken. Es wird überschattet, überlagert vom Konsum, Rausch, Lärm, Hektik, Stress, Streit und Habsucht. Dabei sollte doch vom Augenblick der hochheiligen Geburt an Frieden Herrschen … Doch das einzige Interessante an den Feiertagen ist, dass man nicht zur Arbeit braucht.

20 Jahrhunderte nach der Geburt des Friedensfürsten, nach der Menschwerdung des EINEN Gottes, haben wir alles andere als ein friedliches und erfülltes MIT- und Nebeneinander aller Menschen erfahren müssen, und selbst ein Blick in irgend eine Zeitung oder auf die Nachrichten irgend eines Fernsehsenders lässt uns erkennen, dass wir vom englischen Aufruf zum „Frieden den Menschen Seines Wohlgefallens“ sehr weit entfernt sind. Weihnachten und Frieden gehören jedoch - wie wir weiter oben festgestellt haben - untrennbar zusammen. Wenn wir uns also vom Fürsten des Friedens entfernen, wie können wir denn dann noch Frieden an sich erwarten? Wer also den Urheber des Friedens leugnet, kann und will von Frieden nichts wissen, das ist meiner Meinung nach recht logisch.

Christus IST der Fürst des Friedens! Diese Tatsache lässt mich umso mehr staunen, dass man sich bewusst von ihm abwendet. Es ist so – um ein Bild aus dem Science Fiction Genre zu gebrauchen – als habe die Brücke in boykottiver Absicht den Schutzschild des Raumschiffes abgeschaltet, um zuzulassen, dass die Laserkanonen der feindlichen interstellaren Kräfte das Raumschiff, welches in friedlicher Mission unterwegs ist, möglichst großen Schaden erleidet. Irgendjemand unter uns WILL, dass nicht Frieden, sondern Unfrieden und Zwietracht unseren Alltag bestimmen. Gibt es denn irgendeinen Zweig am Baum des sozialen Miteinanders, der nicht von Unfrieden beherrscht wird?

Mord und Totschlag begleiten unseren Tagesablauf, auch wenn wir persönlich davon nicht betroffen sind, aber die Gesellschaft als solches ist es. Das Töten der kleinsten, unschuldigsten Kindern gehört genauso zum Tagesgeschäft wie das Töten Behinderter und der alten, von der Gesellschaft nicht mehr gebrauchten und dem Steuerzahler nur noch auf der Tasche liegenden Mitbürger. Jugendliche saufen und kiffen, fahren und prügeln sich zu Tode, Eheleute prügeln oder schlagen sich gegenseitig tot, und selbst wenn sich die Menschen mal NICHT gegenseitig umbringen, so ist das soziale Klima so kalt wie es ein eisiger Winter gar nicht werden kann.

Hinzu kommt noch die Unsicherheit auf dem Finanzmarkt, der Missgunst, Raffgier und Verzweiflung hervor ruft. Dann die Unsicherheit, die wir – mittlerweile fast täglich – erfahren, wenn wir die Beschlüsse der Bundesregierung oder der EU-Politikerkaste vernehmen. Noch menschen- verachtender und unzivilisierter können politisch und gesellschaftlich Verantwortliche nicht mit den ihnen anvertrauten „Untertanen“ umgehen, wenn es ihnen jede moralische Grundlage entzieht. Es gibt kaum noch ein Beschluss, kaum noch eine Entscheidung von den politischen Institutionen, von der/dem wir nicht behaupten können, dass sie sich gegen das Volk wendet. Es gibt - vom Standpunkt eines Konservativen, und erst recht vom Standpunkt eines Christen aus gesehen – so gut wie keinen einzigen Hinweis darauf, welcher uns guten Gewissens behaupten lässt, dass unsere Politiker zum Wohl des Volkes regieren bzw. entscheiden. Das erhöht den Unmut und den Unfrieden der gesamten Gesellschaft umso mehr …

Und dann sollen wir ihnen das „friedliche Feiertage“ („Frohe Weihnachten“ versuchen Politiker – politisch korrekt - tunlichst zu vermeiden) abkaufen, wenn sie es tatsächlich zulassen, dass unser ganzes soziale und gesellschaftliche Gefüge aus dem Leim gerät, indem sie nicht nur alles tun, dass das deutsche Volk langsam ausstirbt, sondern auch, dass unser Land übervölkert wird mit Migranten, von denen nur ein kleiner Teil an einer friedlichen Integration interessiert ist. Man bekommt den Eindruck, als wollten unsere Politiker im gesamten europäischen Raum ein Aufeinanderklatschen der Kulturen und Religionen herbei sehnen. Sie wissen jedoch, dass das Christentum – von seinem bethlehemitischen Ursprung her – eine friedliche Religion ist, und es auch immer bleiben wird, erst Recht, wenn unser Leben im Einstehen für unseren Glauben in Gefahr ist. Friedlich sein bedeutet jedoch nicht, untätig, phlegmatisch, verschlafen und verträumt seinen Weg zu gehen und sich alles gefallen zu lassen, friedlich sein bedeutet auch, seinen Standpunkt offen und beherzt zu vertreten – ohne jede Gewalt. Und friedliche Mittel, seine Meinung kund zu tun und seinen Standpunkt zu vertreten, gibt es genug – auch wenn wir erfahren müssen, dass uns immer mehr Rechte der freien Meinungsäußerung genommen werden. Doch das kann und soll uns nicht sonderlich stören …

Frieden – in gesellschaftlicher oder militärischer Hinsicht - soll uns sogar so wichtig sein, dass wir ihn sogar mit Waffen verteidigen würden, vor allem dann, wenn unsere Familien, unsere uns wertvollen

und erhaltenswerten Traditionen und unser Privateigentum angegriffen und verletzt bzw. beschädigt werden. Das mag sich nun widersprüchlich für manche Menschen anhören, doch wer Soldaten ausschließlich mit Kriegslüsternheit und Gewalt in Zusammenhang bringt, der hat das Wesen des Soldaten nicht verstanden.

Einem Soldaten ist der Frieden heilig, selbst wenn er mit einer Waffe auf Menschen zielt, die ihm oder den ihm Anvertrauten etwas in böser Absicht antun wollen. Am idealsten wäre es daher, wenn der Soldat gebildet ist und von daher auch weiß, was und warum er zur Verteidigung die Waffe in die Hand nimmt. Es kommt nicht von ungefähr, dass es auch in dem ganzen Hofstaat des Himmels auch Soldaten und Ritter befinden; es kommt nicht von ungefähr, dass einer der Hauptfiguren des himmlischen Hofstaates, Michael, der „Fürst der himmlischen Heerscharen“ ist, der immer mit einem Schwert dargestellt wird.

Doch betrachten wir uns einmal den einen kleinen Satz, den der Engel in der göttlichen Nacht – es soll Gabriel gewesen sein – den Hirten und damit der gesamten Menschheit verkündet: „Euch ist der Heiland geboren. Ehre sei Gott in der Höhe … und auf Erden sei Frieden allen Menschen, die Guten Willens sind“. Mein Latein ist nicht das Beste, um ehrlich zu sein, es ist eine Katastrophe, eine reine Trümmerlandschaft, aber ich denke und hoffe, die Worte Gabriels einigermaßen korrekt übersetzt zu haben. Es ist ein Satz, der rauf und runter geleiert wird, und auf dessen Inhalt man gar nicht mehr achtet: „Frieden auf Erden allen Menschen, die Guten Willens sind“. Gibt es denn noch Menschen guten Willens, so dass wir den Unfrieden auf der Welt bezweifeln könnten? Zumindest gibt es ganz offenkundig Menschen, die den Urheber des Friedens, Jesus von Nazareth, Emmanuel, leugnen, seinen Namen beschmutzen, seine Lehre der Lächerlichkeit preis geben und zu guter Letzt sogar seine Göttlichkeit und seine ganze Existenz bezweifeln. Wo also kein guter Wille, da kein Friede. Oder können wir es als friedliche Tat auffassen, wenn im österreichischen St. Pölten am gestrigen Sonntag gleich DREI Kirchen Opfer von Brandanschlägen wurden? Ist es Frieden, wenn alles Christliche aus unserem Alltag, selbst Weihnachtsbräuche und –Bäume, aus unseren Kommunen verschwinden, weihnachtliche Krippenszenen und –lieder aus Kindergärten und Schulen verbannt werden sollen? Ist es Frieden, liebe Freunde, wenn Christen überall auf der Welt erbarmungslos verfolgt werden, und die Schuld daran bei den Christen gesucht werden, die seit etlichen Jahrhunderten nicht nur in den bestimmten Ländern friedlich leben, sondern die das betreffende Land auch maßgeblich beeinflusst und geprägt haben?

Nein, Frieden ist nicht mehr, weil der Thron des Friedensfürsten verwaist ist. Und so macht es mich sehr beklommen, wenn ich „friedliche und fröhliche Weihnachten“ wünschen soll, obwohl ich weiß, dass am morgigen Weihnachtstag Nachrichten zu lesen und zu hören sein werden, dass überall auf der Welt wieder unzählige Christen Opfer von Gewalttaten geworden sind, bei denen unsere Politiker wort- und tatenlos zugeschaut, ja so manches Massaker an Weihnachten feiernder Christen sogar finanziell und ideell unterstützt haben.

Wenn ich nun also Ihnen/Euch allen, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, „ein frohes, friedliches Weihnachtsfest“ wünsche, dann ist dieser Wunsch auch ernst gemeint und nicht lapidar daher gesagt. Versuchen wir, Menschen guten Willens zu werden/zu sein. Das kann uns nur gelingen, wenn wir in der kleinen Krippe im herunter gekommenen Stall zu Bethlehem suchen. Erkennen wir in der mit Stroh gefüllten Futterkrippe den Thron, auf dem der Thronanwärter aus dem Hause David Platz genommen hat. Werfen wir uns – auch und erst Recht als stolze Ritter und Soldaten - dem König der Welt zu Füßen, der nun wirklich nichts anderes will, als dass Frieden herrsche. Seien wir uns bewusst, dass wir im „Ja“ zu dem neugeborenen König auch „Ja“ zum Frieden sagen, weil beides eins ist.

Wenn ich Ihnen ein friedliches Weihnachtsfest wünsche, dann ist es der bewusste Wunsch eines Soldaten und Oberhaupts einer königlichen Garde, eines Befehlshabers, eines Verantwortungs-trägers, dem nichts widerwärtiger ist als Gewalt. Doch im Bewusstsein meiner Verantwortung als Chef einer Garde mit Soldaten und Rittern muss Unfrieden erkannt und offen beim Namen genannt werden. Unfrieden muss mit allen möglichen Mitteln beseitigt werden, damit Frieden herrsche, der Frieden des Einzelnen wie der soziale und gesellschaftliche Frieden der ganzen Nation. Dieses zu erringen, bedienen wir uns verschiedener Mittel, wovon das Gebet noch nicht einmal das wirkungsloseste sein soll – ganz im Gegenteil.

Also wünsche ich Ihnen, uns  allen, meine Herren Kameraden, liebe Freunde und Interessenten, von Herzen ein Fest des Friedens, ein von Frieden erfülltes Weihnachtsfest, ein Frieden aus der kleinen Futterkrippe ausströmendes Christfest. Das kann es nur werden, wenn wir das kleine Kind bedingungslos als Friedensfürsten anerkennen, dessen einziger Wille es ist, dass Frieden sei auf Erden allen Menschen, die Guten Willens sind.

 PRESTO SUM!

Invicta manus Domini Jesu Christi!

Thomas T.

Prior Marschall CR


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Zum Volkstrauertag

Sonntag, 18. November 2012



Am heutigen Sonntag, den 18. November, dem Volkstrauertag, gedenken wir von der königlichen Garde Cohors Regia aller gefallen Soldaten der beiden Weltkriege, aber auch aller gefallenen Soldaten in der Zeit nach den Weltkriegen, wo immer sie ihren Dienst im In- und Ausland haben leisten müssen.
Mit Dank, Achtung und in tiefstem Ehrgefühl salutieren wir den vielen heldenmütigen Soldaten, die ihr Leben für unsere Freiheit und unsere Sicherheit haben lassen müssen.
Wir gedenken am Volkstrauertag aber auch aller Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind, vollkommen gleichgültig, von welcher politischen Richtung die Gewalt auch immer motiviert gewesen sei.
Wir gedenken aber auch aller Völker und Glaubensgemeinschaften, die Opfer von Verfolgung, Folter und Mord wurden und weiterhin werden, weil sie an Christus glauben.
Wir gedenken aller Völker im Nahen Osten, die in Kriege verwickelt wurden, die Andere - aus welchen (wirtschaftlichen, finanziellen, 
rassistischen, religiösen?) Gründen auch immer - angezettelt haben.

Wir beten für Gerechtigkeit und Frieden,
wir gedenken in Trauer und tiefstem Respekt,
Mit militärischem Gruß salutieren wir - in Stille und Demut.

Den Toten der Kriege, der Verfolgung, der politischen Willkür sei gewidmet unser
PRESTO SUM!!!
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Grußwort des Prior Marschall der Königlichen Garde Cohors Regia

zum Christkönigsfest (28. Oktober 2012):

Meine Herren Kameraden,

liebe Freunde und Interessenten der königlichen Garde Cohors Regia,

 

Viva Christo Rey!

 

Nein, Sie haben sich nicht verlesen. „Es lebe Christus der König!“

Die Königliche Garde Cohors Regia feiert am heutigen Sonntag das Christkönigsfest, und damit erklärt sie sich in aller Öffentlichkeit nicht nur der römisch-katholischen Kirche, sondern auch dem überlieferten Ritus (nach dem Missale Johannes XXIII. von 1962) zugehörig.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Die einzelnen Gardisten und Ritter der Königlichen Garde besuchen privat weiterhin den von ihnen bevorzugten Ritus, sei es die „Tridentinische Messe“ (wie sie gerne genannt wird) oder die Messfeier der Heimatgemeinde nach dem Novus Ordo, also nach dem Messbuch Papst Pauls VI., das bleibt Ihnen vollkommen überlassen.

Jedoch feiert sie Garde als solches bei öffentlichen Zusammenkünften, wie der Generalversammlung zum Beispiel, ihren Investiturgottesdienst ausschließlich nach der überlieferten Form des heiligen Messopfers, die unzählige Heilige animiert und inspiriert und zu wahrhaften Soldaten Christi gemacht hat. Papst Benedikt XVI. hat vor 5 Jahren in Seinem Motu Proprio („Summorum Pontificum“) das Verlangen vieler Gläubiger wohlwollend anerkannt und alle Bischöfe gebeten, diesem Verlangen in großzügiger Weise entgegen zu kommen. Wir als Garde spüren nicht nur ein Verlangen nach der Unversehrtheit und Reinheit des Darbringens des Messopfers, sondern wir treten auch unermüdlich dafür ein – immerhin ist Christus unser König!

Seit knapp 4 Jahrzehnten, seitdem der Novus Ordo (also die neue Form der Messfeier) eingeführt wurde, erleben wir leider viel zu häufig, wie unserem König Tag für Tag Leid angetan wird, indem IHM, dem Herrn und Gott, nicht die IHM gebührende Aufmerksamkeit, die Ehrfurcht und der Respekt dargebracht wird, sondern wir erleben viel zu sehr, dass Christus, der sich selbst in jeder einzelnen heiligen Messe dem Vater hingibt, und dessen Opfer von vor 2000 Jahren im Augenblick der Wandlung vergegenwärtigt wird, als würde Jesus sich genau in DIESEM Augenblick dem Vater – für uns und zu unserem Heil – hingeben, zur Nebensache degradiert wird, weil der Mensch sich in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt hat. Der Glaube an das Wesentliche der Heiligen Messe ist der „Gemeinschaft“, der „Geselligkeit“ und des Mahls von „Brot & Wein“ geopfert worden. Diesem Treiben haben wir zu lange zugeschaut, und wir werden bestimmte Ungehorsamkeiten bestimmter Priester nicht dulden, denn immerhin ist Christus unser König!

Das soll nicht heißen, dass die „neue“ Liturgie falsch ist (obwohl sie SO vom Zweiten Vatikanischen Konzil nie geplant war), sondern es soll heißen, dass sich in 40 Jahren bei einigen Priestern sehr viele liturgische Missbräuche eingebürgert haben, die weder das Konzil, der Vatikan und die einzelnen Bischöfe gutgeheißen hätten. Eine Messe ist kein „Happening“, eine Messe kann und darf keine Karnevals- und/oder Schützenvereinssitzung ersetzen. Auch die neue Messe kann sehr würdig und höchst erbaulich gefeiert werden, wenn nicht der an der Messe Anwesende Gläubige, sondern Christus in den Mittelpinkt gerückt wird – immerhin ist Christus unser König!

Während die Kameraden, die Gardisten und Ritter nun also wissen, wie die Königliche Garde (liturgisch) offiziell ausgerichtet ist, empfiehlt sie jedem Gardisten (und allen Freunden), sich ein wenig mit den Unterschieden zu beschäftigen. Es ist ja nicht nur so, dass die Generalversammlung das höchste Gremium unserer Garde ist, sondern dass der Gottesdienst mit den Investituren der Höhepunkt der Generalversammlung und somit der Höhepunkt des ganzen Jahres bildet. Vor allem wollen wir in Zukunft nicht nur bei den Heiligen Messen körperlich anwesend sein, sondern wir werden uns an hohen kirchlichen Feiertagen als eine Ehrengarde des Königs der Himmel und der Erde formatieren, als Ehrengarde an Prozessionen und Pontifikalämtern agieren und der Kirche (Priestern und Bischöfen) als solches auch zur Verfügung stehen – Als Ehrengarde des Allerheiligsten Altarsakramentes … immerhin ist Christus unser König!

Für diese mindestens ein Mal im Jahr stattfindende sehr wichtige und zentrale Messe der Königlichen Garde Cohors Regia steht uns dankenswerter Weise ein Priester zur Verfügung, der also für uns die Heilige Messe im Rahmen der Investiturzeremonie der Garde zelebrieren wird, und das ist mir persönlich eine große Freude, und ich bin sicher, dass es Sie alle, die Sie sich vielleicht mit dem Thema Liturgie noch nicht so richtig auseinander gesetzt haben, ebenso freuen wird, wenn Sie eines Tages eine unserer (Investitur-)Messen  besuchen haben werden. Wir werden aber als Königliche Garde auch selbst in offizieller Delegation und Formation an Gottesdiensten anderer Ritterschaften und Militärischer (Traditions-)Bünde teilnehmen, und da fragen wir selbstverständlich nicht nach, in welchem Ritus zelebriert wird. Wir können und werden aber nicht an gardefremden Gottesdiensten teilnehmen, wenn wir nicht sicher sind, dass auch keine vollkommen abwegige oder sogar blasphemische und modernistische Gottesdienste mit „Ringelrein“ oder „Geselliges Frühstück mit Brot & Wein“ veranstaltet oder verUNstaltet werden. Ehrfurchtslosigkeit und Respektlosigkeit dem Gottessohn innerhalb der Heiligen Messe können und wollen wir nicht unterstützen und durch unsere Anwesenheit und Teilnahme gutheißen – immerhin ist Christus unser König!

Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde also (ohne die Legitimation des Konzils) die Messform geändert, und zusätzlich kam dann Ende der 60er Jahre dann noch die Änderung des Heiligenkalenders – was leider Gottes bis zum heutigen Tage für Verwirrung und Verunsicherung bei den Gläubigen sorgt. Wir persönlich finden  es schade, dass zum Beispiel die einzelnen Feste der drei Heiligen Erzengel zusammengelegt und nunmehr gemeinsam am Fest des Heiligen Erzengels Michael gefeiert werden. Dafür ist aber die Änderung des HEUTIGEN Festtages „Christkönig“ auf den letzten Sonntag vor den Ersten Advent vollkommen nachzuvollziehen. Mit dem Ersten Advent beginnt das neue Kirchenjahr, und das Fest der Königsherrschaft Christi krönt sozusagen das vorausgegangene Jahr in feierlicher Weise, und das ist auch gut so – immerhin ist Christus unser König!

Nach dieser sehr ausführlichen Einführung zu meinem Grußwort zum Christkönigsfest – wozu ich um Ihr Verständnis bitte – wenden wir uns nun DEM zu, vor dem alles im Himmel, auf der Erde und unter der Erde die Knie beugt. Er ist der, der uns voraus geht. Er ist der, der uns den Weg weist. Er ist der, der die Vergangenheit und die Zukunft in sich vereinigt, weil er vor aller Zeit war und auch nach aller Zeit sein wird. Er ist der, dem selbst der Tod nichts anhaben kann und in dem alles Leben zu finden ist. Er ist der, der der Weg, die Wahrheit und das Leben in Vollendung ist. Er ist der, der mit dem Vater und dem Heiligen Geist eins ist. Er ist der, der den Thron des Himmels und der Erde inne hat, und dessen Herrschaft kein Ende kennt. Er ist der, der IST.

Und WIR?

Wir sind SEINE Garde, ihm geweiht, und für ihn allzeit zum Kampfe bereit. Wir sind seine Garde, die sich dafür einsetzt, dass seine Herrschaft hier auf Erden wieder bedingungslos anerkannt wird. Wir sind seine Garde, die sich für die Wiedererrichtung der christlichen Monarchien in Europa einsetzt, die die Herrschaft des Gottessohnes im Himmel hier auf Erden repräsentieren – immerhin ist Christus unser König!

Meine Herren Kameraden, liebe Freunde, ich habe schon zu verschiedenen Anlässen Grußworte verschickt, und es kann sein, dass sie alle im Tenor auf das Gleiche hinaus laufen, nämlich dass wir von der Königlichen Garde Cohors Regia unsere erste Aufgabe darin sehen, für unseren König „Gewehr bei Fuß“ zu stehen. Wir sind – und das sei hier ausdrücklich betont – keine politische Institution, und wir lassen uns auch von keiner Partei – welche Couleur auch immer – instrumentalisieren. Wir werden auch nie für irgendeine Partei Werbung oder Propaganda machen können, weil absolut kein König, sei es der im Himmel oder der auf Erden, sich von irgendeiner Partei abhängig sieht. Jeder Monarch steht über den Parteien, und es kann und darf niemals anders sein. Das beste Beispiel sieht man in den sogenannten christlichen Parteien in Deutschland. Die Parteien, die sich der christlichen Botschaft zumindest vom Namen her verschrieben haben, sind weiter davon entfernt als es jemals hätte gedacht werden können. In den christlichen Parteien rumort es, weil sie inhaltlich von linken Parteien kaum noch zu unterscheiden sind. Man gewinnt sogar zunehmend den Eindruck, als sähen die Politiker ihre Aufgabe in allem außer dem Dienst am Menschen, von denen sie gewählt und beauftragt wurden. Es ist keine Institution mehr da, die über den Parteien steht und die dem Treiben der Parteien gegen das eigene Volk Einhalt gebietet. Kaum ein Verfassungsorgan in Deutschland, vom Verfassungsgericht über den Bundespräsidenten bis zum Parlamentspräsidenten vermag es, über seinen parteipolitischen Schatten zu springen. Das alles kann uns als Garde insofern nicht stören, als wir uns am politischen Geschehen nicht beteiligen – wir beobachten nur und nehmen zur Kenntnis.

Wir nehmen auch zur Kenntnis – und das mit größer werdendem Unmut - was auf der Welt vor sich geht. Wir nehmen zur Kenntnis, dass der Frieden in Europa, wie auch auf der ganzen Welt – nicht nur in Gefahr ist, sondern dass er mittlerweile gebrochen wurde. Wir nehmen zur Kenntnis, dass unsere Freiheit, für die unsere Vorfahren sich die Hände blutig gearbeitet und ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, auf dem gottlosen Altar der „Toleranz“ und der „Religionsfreiheit“ geopfert werden. Und wir nehmen zur Kenntnis, dass von unseren Politikern sowie allen Verantwortlichen von Gesellschaft, Kultur und Kirche geduldet wird, dass man unser Land erpresst, bedroht und mehr und mehr in den Kriegszustand versetzt wird.

Es mag sich drastisch anhören, ich weiß, aber wie anders soll man es bezeichnen, dass mitten in Europa Kirchen geschändet und vandalisiert werden, wenn Priester und Gläubige angegriffen werden – verbal und mit Steinen - … und das nicht NUR von unseren kulturbereichernden Mitbürgern mit Migrationshintergrund, sondern mittlerweile auch von unseren „multikulturellen“ Medien.

Wir nehmen es zur Kenntnis …

Die Königliche Garde Cohors Regia ist aber keine Organisation, die NUR - regungs- und teilnahmslos -zur Kenntnis nimmt. Wir beobachten, wir stellen fest, wir nehmen zur Kenntnis, wissend, dass unsere Zeit zur Verteidigung unseres Glaubens, unserer Kultur und unserer Traditionen bereits angebrochen ist, seit dies alles auf dem Jahrmarkt der Indifferenz feilgeboten wird von liberalistischen Verbrechern, die wahrlich nicht viel besser sind als die, die Anno 1793 die Köpfe des französischen Königspaares haben rollen lassen.

Wer Werte repräsentiert, wer Werte vertritt und an ihnen festhält, ist ihnen ein Dorn im Auge, den es heraus zu reißen gilt. Monarchien symbolisieren Jahrhunderte alte Werte wie Tradition und Identität, wie Dauer und Beständigkeit, wie Treue und Vertrauen. Monarchien – auch wenn sie noch so veraltet und verkrustet scheinen mögen – haben den Schwung der Jahrhunderte, die uns den Weg in die Zukunft weist. Monarchien schöpfen ihr Vertrauen aus der Vergangenheit, um ein vertrauensvolles Morgen zu garantieren. Monarchien sind die höchste Form der Identität zwischen Herrschendem und Beherrschtem. Und im Idealfall spiegeln Monarchien das himmlische Jerusalem und den himmlischen Hofstaat wider.

Und so wie der himmlische Hofstaat verteidigt und beschützt wir von den Mächten und Gewalten, deren Anführer Michael ist, so versuchen auch wir auf der Erde die permanenten Angriffe auf unseren Herrn und Gott, auf den König der Könige abzuwehren. Angegriffen wird unser König von allen Seiten und zu allen Zeiten. Angegriffen wird unser König schon in dem Moment, wenn Graffitis an Kirchenwände geschmiert, wenn Glasfenster splittern, wenn Menschen angespuckt, beschimpft und mit Steinen beworfen werden. Angegriffen wird unser König, wenn irgendwo auf der Welt auch nur ein einziger Mensch wegen seines Glaubens verfolgt, gefoltert und getötet wird. Schweigen und Tatenlosigkeit zu all den Vorgängen in Europa und überall auf der Welt ist gleichzusetzen mit Mitschuld tragen in mittelbarer Täterschaft. Das Schweigen unserer Politiker, der Medien und der Kirchen ist – wenn man es genau nimmt – das Dulden und Tolerieren aller Verbrechen, die an Zehntausenden von Menschen begangen werden.

Ich, meine Herren Kameraden und liebe Freunde, fürchte nicht Tod und erst recht nicht den Teufel – so abgedroschen sich das auch anhören mag. Aber ich habe eine einzige Furcht, und diese Furcht trifft mich bis ins Mark und schnürt mir fast die Kehle zu. Es ist die Furcht, dass – wenn ich dereinst die große Gnade habe, am Throne Seiner göttlichen Majestät zu stehen, an dessen einen Seite die jungfräuliche Gottesmutter, an dessen anderen Seite der Fürst der himmlischen Heerscharen steht – der ewige Weltenrichter mich fragen wird, warum ich schweigend zugeschaut habe, während Sein Name entehrt und Sein Königreich von allen Seiten angegriffen wurde. Was soll ich ihm antworten, wenn ich denn tatsächlich mein Leben lang untätig geblieben bin? Ich denke, Gott würde in Seiner Weisheit und Gnade, in Seiner Gerechtigkeit und Güte viele Antworten von mir armen Sünder akzeptieren. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er EINE einzige Antwort gelten lässt: „Ich habe nicht gehandelt, weil sich ALLE daran beteiligt haben, Dich, mein Herr und König, vom Thron zu stoßen.“

Das Wort „Hochverrat“ habe ich schon mehrfach in meinen vorherigen Schreiben an Sie zu den verschiedensten Anlässen gebraucht – und es gibt nichts Schlimmeres, nichts Entehrenderes, nichts Würdeloseres, als mich als Soldat und Gardist (indirekt) an einem Komplott gegen unseren Herrn und König zu beteiligen. Es wäre mindestens genauso schlimm, als wenn ich mit verschränkten Armen gemütlich im Sessel säße und tatenlos zuschaute, wie Terroristen in mein Haus eindringen und Frau, Kinder UND Eltern abmetzeln, nur weil sie „Schmidt“, „Müller“ oder „Meier“ heißen. Wer also irgendwo auf der Welt Menschen verfolgt und tötet, nur weil sie Christen sind, der vergeht sich an Christus selbst – und das KANN und DARF uns nicht kalt und uninteressiert lassen. Es kann uns aber auch nicht uninteressiert lassen, wenn von Seiten unserer Medien solche Verbrechen verschwiegen oder verschleiert werden, und wenn uns von Seiten der Verantwortlichen der Politik, der Gesellschaft und der Kirche ein mindestens so ohrenbetäubendes Schweigen und Dulden entgegen schlägt.

Die Cohors Regia ist keine politische Vereinigung, aber wir nehmen zur Kenntnis. Wir beteiligen uns nicht an politischen Demonstrationen oder unterzeichnen irgendwelche politische Pamphlete … Wir sind die Garde unseres EINZIGEN und wahren Königs, der es gelegen ist, SEIN Reich in Gedanken, Worten und Werken zu verteidigen und zu verkünden. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Das Christkönigsfest ist von daher einer unserer höchsten Feiertage. Indem wir IHM, dem König des Universums, huldigen, tun wir unser Bestes, uns auch für die Wiedererrichtung der weltlichen Monarchien zu arbeiten, sofern sie - die potentiellen Monarchen - in Christus ihren eigentlichen Lehnsherren anerkennen, durch dessen Gnade sie ihre Macht und ihre Legitimation erhalten – immerhin ist Christus der König der Könige!

Wenn die Monarchen ihren ihnen zustehenden Thron wieder bestiegen haben werden, wird auch das Angesicht des ganzen Abendlandes ein anderes sein, und das zentralistische Gebilde willen- und mittelloser, ihre Souveränität verloren habender Staaten wird dem Totalitarismus entrissen werden, so dass ein Europa souveräner, ihre Würde und Identität wieder gefunden habender Staaten wieder entstehen kann, welches DEM Respekt, Achtung und Ehre geben kann, der alles in seinen Händen hält: Christus, unser aller König.

Meine lieben Kameraden, liebe Freunde, vielleicht komme ich in meinem Grußwort zu Weihnachten dazu, diesen Gedanken von einem Heiligen Europa weiter auszuarbeiten (an Weihnachten des Jahres 800 wurde Kaiser Karl der Große zum Römischen König und damit zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation gekrönt, und im Januar 2014 gedenken wir des 1200 Todestages). Europa wird uns jedenfalls in der nächsten Zeit sehr beschäftigen, so wie uns (als Christen und als königliche Garde Cohors Regia) die Frage beschäftigen werden wird, welche Aufgaben auf uns warten und welchen Beitrag WIR für ein Heiliges Europa – falls es so etwas geben sollte – leisten können … für IHN, den wir unumschränkt und unbedingt als unseren König, als unseren Herrn und Gott anerkennen, IHM unsere Kraft, unser Herz und unser Leben weihend.

Ihnen allen, meine Herren Kameraden, liebe Freunde, wünsche ich ein schönes und gesegnetes Christkönigsfest (auch wenn Sie ihn erst am letzten Sonntag im Jahreskreis feiern). Möge jedes einzelne „PRESTO SUM!“, das wir aus Inbrunst zu Ehren unserer Garde ausrufen, ein „Viva Christo REY!“ beinhalten, denn unser „PRESTO SUM!“ (Ich stehe allzeit bereit!) bedarf keiner Frage mehr, für WEN wir bereit stehen: „Viva, Christo Rey!“

 

PRESTO SUM!!!

INVICTA MANUS DOMINI JESU CHRISTI!

 


Fr. † Thomas C.

                                       Prior Marschall Cohortis Regiae

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Ulm, 29. September 2012
Zum Fest des Hl. Erzengels Michael
Patrons der Kgl. Garde Cohors Regia

Meine Herren Kameraden,

liebe Freunde und Förderer der Königlichen Garde Cohors Regia,

 

Der Name des Heiligen Erzengels „Michael“ – dessen Fest wir heute feiern, löste vor gar nicht allzu langer Zeit jedem große Ehrfurcht und Respekt ein. Neben dem Fest des heiligen Johannes des Täufers war dieser Tag der mitunter größte Heiligenfesttag in Europa. Schwindlig wird es einem, wenn man auf die lange Liste seiner Patronate schaut: Michael ist der Patron der ganzen Kirche, ganz Europas (und Deutschland im Besonderen), der Kaufleute, der Ritter, Soldaten und Fallschirmjäger, und … und … und …

Es kommt nicht von ungefähr, dass wir den „Fürsten der himmlischen Heerscharen“ – wie er in dem vorzüglichen Gebet Papst Leos XIII. genannt wird - zum Hauptpatron der Königlichen Garde Cohors Regia erwählt haben.

Diese Garde sieht sich – den Erzengel Michael als Vorbild nehmend - unbedingt den Werten und dem christlichen Fundament des christlichen Abendlandes verpflichtet. Sie will kein politischer Arm irgendeiner Partei sein, sie will auch nicht in offiziellen Stellungnahmen für die eine oder andere Partei Stellung beziehen. Wir folgen dem großen Erzengel Michael, der zu allen Zeiten nur für EINEN Partei und für IHN sogar das Schwert ergriffen hat: Der EINZIGE, der WAHRE, der DREIFACH EINE.

Michael ist der erste, der – Gott in Seiner Größe, Herrlichkeit und Majestät schauend - sich vor dem majestätischen Thron des Himmels verehrend und anbetend auf den Boden wirft. Michael war der erste, der – noch bevor die Erde erschaffen wurde – den Luzifer („Lichtträger“) aus den himmlischen Sphären verbannte, weil dieser dem Hochmut verfiel und sich an die Stelle Gottes setzen wollte. Und Michael wird der Erste und der Letzte sein, wenn am Ende aller Zeiten Gericht gehalten werden wird über alle, die sich für oder gegen Gott entschieden haben. 

IN Michael, dem „obersten Heeresführer des himmlischen Hofes“, können wir einen winzig kleinen Hauch der Herrlichkeit des himmlischen Jerusalem erahnen, für das hinzugelangen unzählige Selige und Heilige in den letzten 2000 Jahren regelrecht sich innerlich und äußerlich verzehrend alles an Opfern gebracht haben – viele sogar ihr (anscheinend) höchstes Gut gegeben haben: Ihr Leben. 

Doch sind es gerade die Gottesmutter Maria und der Erzengel Michael, an denen wir in aller Klarheit und Deutlichkeit erkennen, dass es unsagbar töricht ist, an diesem Leben, diesem „Jammertal“ anzuhangen. Haben wir denn vergessen, dass „SEIN Reich nicht von [und IN] dieser Welt“ ist? Haben wir denn vergessen, dass die paar Jahre, die wir hier auf der Welt verbringen, nur als „Zwischenstation“ betrachtet werden sollten? Haben wir denn vollkommen vergessen, dass uns ein anderer, ein schönerer und weitaus herrlicherer Ort bestimmt ist, dessen Pracht, Schönheit und Herrlichkeit nicht im Entferntesten in den schönsten und prachtvollsten Schlössern und Palästen dieser Erde ZUSAMMEN wiedergegeben werden kann? 

Niemand hat JEMALS behauptet, dass das Leben auf dieser Erde ein Zuckerschlecken werden wird – ganz im Gegenteil. Im Volke Israel erkennen wir, dass der Weg zum gelobten Land ein sehr schlimmer, schwerer, schmerzlicher, ein sehr langer Weg sein wird. Nicht ALLE werden – so lernen wir in der Geschichte des Volkes Gottes im Alten Testament - dorthin gelangen, aber man soll wenigstens alles versuchen, DEN Ort zu erreichen, für den wir alle bestimmt sind, sofern wir uns an die Regeln und Gebote unseres Gottes halten. 

Ist aber nicht GOTT SELBST der beste Beweis dafür, dass nicht die paar unbedeutenden Jahre, die wir auf dieser Erde zu verbringen verdammt sind, alles andere als „gemütlich und kuschelig“ werden sollen? ER selbst wurde in Jesus von Nazareth Mensch, kam in einer armseligen Krippe zur Welt und richtete bis zu seinem unvorstellbar schmerzlichem Tod am Kreuz immer wieder unsere Aufmerksamkeit auf Sein Reich, das nicht von dieser Welt ist. 

Genealogisch betrachtet hätte Jesus durch seine jungfräuliche Mutter Maria Anspruch gehabt auf den Königsthron Davids – weswegen Herodes bei Jesu Geburt auch so nervös wurde und alle männlichen Neugeborenen ermorden ließ. Er wollte sich von Niemandem, auch nicht von dem in der Heiligen Schrift verheißenen König der Juden seinen Thron streitig machen lassen. Doch Jesus WOLLTE gar nicht auf den Thron, den zu besetzen mit Hilfe aller himmlischen Mächte für ihn ein Leichtes gewesen wäre. Jesus wollte in ALLEM, wie Paulus uns berichtet, auch in unserem Elend und in unserem täglichen Daseinskampfe, gleich sein – der WAHRE GOTT wollte auch wahrer Mensch sein, ihm gleich bis hin zum Tode. Zu keinem einzigen Zeitpunkt Seines irdischen Lebens war Jesus von Nazareth alleine; immer waren Seine himmlischen Streitkräfte (unsichtbar) an Seiner Seite. Das ist keine Vermutung meinerseits, sondern Gewissheit, denn immerhin hat Gott selbst jedem einzelnen von uns armseligen Erdenbewohnern zugesagt, uns jederzeit seine Engel zur Seite zu stellen, damit wir uns noch nicht einmal den Fuß an einem Stein stoßen. Rund um die Uhr sind wir rundherum geschützt – in väterlicher Liebe und unendlicher Treue. 

Ich weiß, meine lieben Kameraden, liebe Freunde, das sind alles schöne Worte, ganz besonders in Anbetracht der Situation, in der sich unsere Glaubensschwestern und -brüder in Europa und überall auf der Welt befinden. Es IST auch alles sehr schwer zu verstehen und nachzuvollziehen – und unser Gespür von „Gerechtigkeit“ kommt beim Grübeln sehr ins Wanken. Es ist aber gerade mal ein Jahr her, dass der Papst, als er in seiner Heimat Deutschland zu Besuch war, uns wieder auf den Boden der Tatsache zu holen versuchte: wir sollen uns vom Weltlichen distanzieren. Seine Worte richteten sich in Freiburg an die Kirchenvertreter, doch tun wir gut daran, sie uns auch ans Herz zu legen. 

Blut und Wasser strömten, als der römische Soldat Longinus seine Lanze durch die Brust und durch das Herz des am Kreuz tot hängenden Gottessohnes bohrte, aus der Seite Jesu. Blut und Wasser wuschen alle Sünden von uns und machten uns somit zu Anwärtern auf eine Wohnstatt im himmlischen Jerusalem. Unsere Seele erhielt eine neue, eine strahlend weiße Bekleidung – wie es im Sakrament der Taufe deutlich symbolisiert wird. MIT der Taufe sind wir alle berufen, mithilfe der anderen Sakramente – sozusagen als Werkzeuge – dieses weiße Kleid sauber und rein zu halten; denn niemand will schmutzig und ungepflegt vor dem König erscheinen, wenn er an den Thron vorgeladen wird, oder? Nun wissen wir aber, dass der Herr dieser Welt alles daran setzt, uns immer und immer wieder nieder zu reißen und in den Dreck zu werfen. Er verspricht uns alles, er versucht uns immer aufs Neue mit den schönsten und herrlichsten Versprechen – so wie er ja auch den Gottessohn in der Wüste versucht hat, während dieser fastete. Während aber der Messias innerlich stark und gegen alle Versuchungen des Teufels gewappnet war, so sind wir alles andere als das. Es wäre vermessen zu behaupten, dass jeder einzelne von uns, mag er sich noch so fromm und kirchentreu wähnen, den Versuchungen des Bösen widerstehen könnte. Doch wir HABEN Hilfe, eine unvorstellbare und unbesiegbare Streitmacht an unserer Seite: Michael und die gesamte Armee des Himmels, die uns im (inneren und äußeren) Kampfe beisteht. Denn eines dürfen wir nie vergessen, eines dürfen wir nie herunter spielen und verharmlosen:

1. Es gibt das Böse – genauso wie es das Gute gibt.

2. Die Macht des Bösen darf unter keinen Umständen unterschätz werden.

3. Das Böse hat absolut keine Chance, wenn wir fest auf dem Fundament des Glaubens stehen und wenn wir immer bewaffnet sind – mit dem Schwert und der Rüstung des Glaubens.
 
Die widerwärtige Fratze des Bösen erkennen wir aber auch um uns herum. Wie anders ist es zu erklären, dass die Nachrichten kürzlich vermeldeten, dass (Ost-)Deutschland das atheistischste Land der Erde ist? Wie anders ist zu erklären, dass die Zahl der Abtreibungen im vergangenen Jahr weiter in die Höhe gegangen ist. Wie anders ist zu erklären, dass man mittlerweile selbst keine Skrupel mehr hat, bereits geborene Kinder zu töten wie auch alte, kranke und hilflose Mitmenschen? Hatte nicht die Euthanasie in der dunkelsten Zeit unserer Geschichte Hochkonjunktur? All das Geschwätz unserer Politiker von Freiheit, Toleranz und Solidarität kann uns nicht das Gespür vernebeln, dass wir uns wieder in einer sehr dunklen Phase in der Geschichte des Abendlandes befinden; wahrscheinlich war sie in all den Jahrtausenden noch nie so dunkel und hoffnungslos wie heute. Denn selbst die Heiden - vor der Christianisierung unserer Kulturen in Europa - hatten ihre Götter, ihre Gesetze und ihre Ordnung. Heute, im Computerzeitalter, im Zeitalter der „Aufklärung“, der individuellen „Freiheit“  gibt es keinen Gott mehr. Und keiner merkt, dass unsere Freiheit in den letzten gut 50 Jahren immer mehr eingeschränkt wurde. 

Denn in all der scheinbaren Idylle um uns herum bemerken wir überhaupt nicht mehr, dass überall Flammen auflodern. Hass, Zwietracht und Neid versengen die Erde, dessen Angesicht einst durch den Zimmermann Jesus von Nazareth auf wundersame Weise erneuert wurde. Da stellt sich einem schon die sorgenvolle Frage: Geht der Jahrtausende währende Kampf zwischen den himmlischen Mächten und denen der Hölle seinem Ende entgegen? Und hat sich die himmlische Macht geschlagen gegeben und steht sie kurz vor der Kapituation? Tatsächlich kommt so manchem der Gedanke, als ginge die Schlacht ihrem Ende entgegen. Was wir nämlich augenblicklich erleben, sieht wie die letzte Generalmobilmachung des Bösen aus. Regierungen ignorieren Gott nicht mehr, sie bekämpfen Ihn offen, indem sie zulassen und mit allen Mitteln fördern, dass Christus und Seine Mutter in den Medien und in der „Kunst“ beleidigt, verhöhnt und verschmäht, und ihre Namen besudelt und beschmutzt werden, selbst mit Fäkalien.

Priester, Ordensleute und Kirchen werden mittlerweile mitten in Europa am hellichten Tage angegriffen, selbst mit Waffen und Steinen, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dass die ersten Kirchen brennen und die ersten Bischöfe, Priester und Nonnen erschlagen unsere Straßen pflastern. Regierungen schauen tatenlos zu und harren nur dem schmachvollen Untergang des Christlichen. Komischerweise werden sie höchst aktiv, wenn Islamisten sich über die eine oder andere Karikatur oder einen vollkommen unbedeutenden und belanglosen Filmstreifen beschweren und mit Mordanschlägen drohen oder Gebäude wie z.B. Botschaften niederbrennen. Da stellt sich einem die Frage: Sind unsere Volksvertreter erpressbar geworden oder steckt dahinter Kalkül, indem im Namen einer falschen „Religionsfreiheit“ Religionen gegeneinander ausgespielt werden. 

Selbst die Medien konnten nicht umhin festzustellen, dass die Christen die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft ist, und dass alle 5 Minuten ein Mensch stirbt, nur weil er sich mutig zu Jesus von Nazareth bekennt. Die Medien verschweigen aber, dass nach Jahrhunderten relativ friedlichem Nebeneinanders zwischen den Religionen mit EINEM Mal der Islam seine Chance gekommen sah, das Szepter in die Hand zu nehmen und seine Macht und Stärke zu demonstrieren – und das ausgerechnet mit der Unterstützung unserer eigenen politisch Verantwortlichen! Hier sind wir an einem Punkt angelangt, an dem unser Verstand an seine Grenzen kommt. Mal ganz ehrlich: Welche Regierung tut alles Mögliche, um eine ganze Kulturgemeinschaft ins Verderben zu schicken - und das gerade mal gut 300 Jahre nach 1683? Was aber genauso schlimm ist: Was ist das für eine Kulturgemeinschaft, die still schweigend, still zustimmend und offenen Auges, ihrem eigenen Verderben entgegen geht?

Öffnet doch einmal Eure Augen: Mit der Abschaffung alles Religiösen aus unserer Mitte geht die Abschaffung aller Werte einher, für die unsere Vorväter unendliche Opfer gebracht und für die sie jederzeit Ihr Leben eingesetzt hätten, angefangen von der Familie als dem Fundament und Keimzelle einer gesunden Gesellschaft bis hin zu unserer Freiheit, über unser Wohl und Wehe selbst zu entscheiden.

In Michael, dem Fürsten der himmlischen Legionen, sehen wir Gardisten und Ritter der Cohors Regia unser absolutes Vorbild. Wir erkennen den Dreifaltigen Gott als einzige Richtschnur unseres Denken und Handelns. ER ist unser Herr und Gott, ER ist unser König und Heiland, dessen Ehre zu mehren unsere Pflicht und unsere Freude ist. Wer die Autorität Gottes, des Schöpfers des Himmels und der Erde, ignoriert oder in Frage stellt, der stellt ALLE Werte wie Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden, wie Nächstenliebe, Ordnung und Freiheit, in Frage. Wer den Plan Gottes zu durchkreuzen versucht, der macht sich für Unordnung und Chaos verantwortlich. Wer sich selbst an die Stelle Gottes setzen will – wie vor Urzeiten der Engel des Lichtes – der muss mit der furchtbaren Strafe der himmlischen Heere rechnen, und der Schlachtruf des obersten Befehlshabers der himmlischen Legionen wird abermals durch die Galaxien hallen: "WER IST WIE GOTT?" 

Niemand soll die unendliche Liebe, die Güte und die scheinbar grenzenlose Geduld des obersten Weltenrichters unterschätzen. Denn Gott hat seine Streitkräfte im Himmel nicht nur als hübsche Dekorationsfiguren um Seinen Thron versammelt.

Auch wenn die ganze Welt nicht mehr an Gott und sein furchtbares Gericht am Ende der Zeiten glaubt, so bedeutet es alles andere, als dass es das nicht GIBT. Eines müssen wir uns immer vor Augen führen: Das Christentum ist alles andere als ein geselliger Verein mit dem Prinzip „Friede, Freude, Eierkuchen“. Das ist es genauso wenig im Neuen Bund wie es das im Alten Bund war. Wer das glaubt, wer nur von „Gott ist Liebe“ erzählt, der hat nur ein Teil der Wahrheit, die in Gott ist, verstanden. Denn - das kennen wir alle - irgendwann ist auch die Geduld des allerliebsten Vaters überreizt, so wie auch Jesus im Tempel zu Jerusalem deutliche Grenzen aufgezeigt hatte.

Bei Gott darf man sich VIELES erlauben – eben WEIL Er uns liebt - aber nicht alles. Denn durch das Überreizen aller mir von Gott gegebenen Freiheiten erweise ich mich als Ihm gegenüber nicht mehr ehrfürchtig, weil ich immer weiter versuche, wie weit ich seine Geduld weiter strapazieren kann. Ist DAS kindliche Liebe, wenn ich den Vater immer und immer wieder aufs Neue reize, nur um zu sehen, wie weit ich gehen kann? Ich persönlich betrachte das nicht als Liebe, sondern als Respekt- und Ehrfurchtslosigkeit. Und das sehen wir nicht zuallererst an Adam und Eva ...
 
In Michael erkennen und erfahren wir: Gott ist die Liebe. Gott ist aber AUCH die Wahrheit und die Gerechtigkeit. Wir werden uns NIEMALS an Seine Stelle setzen können, mögen die Wissenschaften noch so sehr versuchen, sich an die Stelle des Schöpfervaters zu stellen.

In Michael erkennen wir die Größe, die Herrlichkeit und die Macht Gottes, Seine Gerechtigkeit und Güte.

In Michael erkennen wir aber auch die grenzenlose Treue und die unendliche Liebe: die Liebe und Treue des Vaters zu seinem Geschöpf, wie auch die des Geschöpfes zu seinem Vater.

In Michael erkennen wir letztlich die Notwendigkeit, jederzeit dem Willen des Vaters zu folgen - ohne Fragen, ohne Bedingungen zu stellen. Immerhin war Michael persönlich Zeuge, als Gott srach, als es geschah, und es gut war. Daran herun diskutieren oder zweifeln gibt es für Michael nicht, warum sollten also WIR?

Wir glauben daran, und das ist auch der Grund, warum wir uns Ihm - wie unser Vorbild Michael - mit Leib und Seele zur Verfügung stellen, um von Seiner Ehre und Herrlichkeit zu künden, und um hier auf Erden in allem, was wir sagen und tun, Seine Ehre verteidigen - mit der Ehre, dem Mut, der Tapferkeit und der Treue eines Soldaten, eines Gardisten und eines Ritters.

Heiliger Erzengel Michael, stehe uns bei im Kampfe!

Ihnen allen, meine lieben Kameraden und verehrte Freunde unserer Garde, wünsche ich einen gesegnetes Michaelifest und ein schönes Wochenende.

Invicta manus Domini Jesu Christi!

PRESTO SUM!!!

Thomas T. CR

Prior Marschall

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Ulm, den 29.09.2012 

 
Sehr geehrte Gardisten,

 

es ist mal wieder soweit, ein Jahr ist wieder vergangen, und die Garde C.R. hat ihren großen Tag.

Der Hl. Erzengel Michael Schutzpatron der Garde, der Fürst der himmlischen Legionen, der treue Herold Gottes , der vorweg marschiert, um alles vorzubereiten für die zweite Ankunft unseres Königs der Könige, unseres Herren der Herren, des Imperator et Salvator Mundi (Herrscher und Erlöser der Erde) und des Universums.

Ich verehre diesen Hl. Erzengel über alle Maßen, weil er mein leuchtendes Vorbild ist, wegen seiner unerschüterlichen Treue, der sofort den Befehlen Gottes gehorcht und sie ausführt, egal was kommt, egal was passiert - er steht immer auf die Seite des Herrn. Ich kann mir sogar vorstellen, dass Michael, als unser König gemartert wurde, und Jesus ihm befohlen hat, sich zurück zu halten und nicht helfend anzugreifen, damit die HL. Schrift sich erfülle, er (Michael) zähneknischent dem Befehl gehorcht hat, weil er weiß, dass es nichts Schöneres gibt, als sich für das Gute und die Gerechtigkeit Gottes einzusetzen, für die Wahrheit, für das Gute, für die Schwachen und Hilflosen, für Gott, dem König des himmlischen wie auch des irdischen Vaterlandes.

Gott sendet jeden Menschen in seinem Land, wo er geboren wird, um seinen Auftrag zu erfüllen, bis seine Zeit abgelaufen ist.

Die Königliche Garde COHORS REGIA steht bereit, für Gott, König und Vaterland (christliches Abendland), auch wenn sie noch so Klein ist - steht doch hinter uns ein mächtiger Fürst, der uns beschützt , weil er weiß, dass die Garde COHORS REGIA für Christus bereit steht, seinem Herrn und unserem Herren.

Noch können die Menschen hier im Westen nichts anfangen mit der Garde, weil sie sich in Sicherheit wähnen und glauben, dass die Dekadenz und Ungerechtigkeit hier weiter geht. Aber dem ist nicht so. Die Zeit des Sturms naht immer mehr, weil der Herr sich das nicht mehr anschauen wird, diese Ungerechtigkeit.

Seien wir miteinander als Gardisten und Ritter der COHORS REGIA treu wie unser Schutzpatron, mutig wie unser Schutzpatron, tapfer wie unser Schutzpatron, den Befehlen abwartend, wie unser Schutzpatron Gott gegenüber.

Heiliger Erzengel Michael, stehe der Garde COHORS REGIA bei, beschütze unsere Gardisten, unsere Ritter, verleih ihnen Mut, Tapferkeit und Gehorsamkeit gegenüber dem Willen des himmlischen Königs.

Stärke ihre Treue in ihren Herzen, verleih ihnen den Sieg im Namen des Herrn Jesus Christus, König der Könige, der zur Rechten des Vaters sitzt, um zu richten die Lebenden und die Toten.

INVICTA MANUS DOMINI JESU CHRISTI.

PRESTO SUM !!!

Fr. † Thomas T. CR

Prior Marschall

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Grußwort des Prior Marschall CR zum Fest St. Georgi (23.4.2012)

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde und Interessenten,

meine Herren Kameraden,

 

Sie werden sich wundern, dass schon wieder eine Grußbotschaft des Prior Marschall der königlichen Garde Cohors Regia bei Ihnen eintrifft, wo die letzte gerade mal zwei Wochen alt ist, aber diese kommende Woche ist eine gar nicht mal so Uninteressante.

Schon der morgige 23. April ist das Fest eines unserer Hauptpatrone: Wir gedenken des Heiligen Georg, neben dem Heiligen Michael eines der herausragendsten europäischen Soldaten, Kämpfer, Streiter. Ein Ruf des Namens des Heiligen Georg reichte, und der Sieg war auf der Seite dessen, der ihn angerufen hatte.

Zwei Tage später, also der 25. April, ist das Fest des Heiligen Evangelisten Markus (er war Arzt und Begleiter des Heiligen Apostelfürsten Paulus), es ist aber AUCH der Geburtstag des französischen Königs Ludwigs XX. Alphonse, der im Kreise seiner entzückenden und liebenswürdigen Familie Seinen 38. Geburtstag feiert.

Wir wissen nicht, liebe Freunde, wann wir Seine allerchristliche Majestät auf Seinem Thron sehen werden – wir werden aber alle Bemühungen der monarchistischen Bewegung Frankreichs unterstützen, so gut wir es mit unseren bescheidenen Mitteln tun können.

Nun werden sich die meisten von Ihnen fragen, was denn ein Thronprätendent aus Frankreich mit UNS zu tun hat. Die Antwort ist mindestens genau so Fragen aufwerfend: Wir sind der felsenfeste Ansicht, dass die ganze Misere, der sich das Abendland konfrontiert sieht, durch einen einzigen, den katholischen König von Frankreich wieder beseitigt werden kann. Er muss den vom Freimauertum vor 220 Jahren geraubten Thron wieder an sich reißen und die Herrschaft des Königs der Könige ausrufen, und zwar für alle Welt sicht- und hörbar.

Frankreich gilt als „die älteste Tochter“ der Kirche, und unzählige Heilige kommen von dieser „Grand Nation“, nicht nur der hl. Martin, hl. Irenäus, hl. Bernhard, … vor allem auch die hl. Johanna und der Hl. König Ludwig … für unsere Garde unschätzbare Vorbilder: Streiter, Kämpfer, Soldaten, Ritter (teilweise mit dem Schwert in der Hand, die anderen mit dem Schwert auf der Zunge. Sie sind Zeugen für uns, dass man für die Wahrheit kämpfen muss. Ich wiederhole es noch einmal: Die Heiligen sind unsere Vorbilder dergestalt, dass man mit allen den von Gott gegebenen Talenten und Mitteln für die Wahrheit einstehen, dafür kämpfen und dafür vielleicht sogar sterben muss.

Nun haben wir das Jahr 2012, und uns sowie unseren Kindern wird etwas ganz anderes beigebracht: Es GIBT keine Wahrheit. Und wenn es DOCH eine geben sollte, dann besteht die Möglichkeit, dass auch ANDERE die Wahrheit besitzen. Demzufolge ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass wir alle die Wahrheit besitzen – dass wir alle (zumindest die monotheistischen Religionen) den einen, den gleichen Gott haben, und dass insofern auch „alle Menschen […] Brüder“ sind, weil sie EINEN Gott anbeten.

Wie wir ja wissen, wiederspricht dies alles der Heiligen Schrift, dieses Buches, auf dem sich das gesamte Abendland aufgebaut und das diesen Kontinent für mehr als 1700 Jahre zum Hüter und Hort der Wahrheit gemacht hat – IN DEM, der am dritten Tage auferstanden ist von den Toten. Es ist dieser König der Juden, der gesagt und durch alle seine Wunder gezeigt und bewiesen hat, dass er „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist, und der durch seinen Tod die Menschen mit dem EINEN Gott versöhnt, und durch seine Auferstehung die Menschen zu wirklich freien Menschen gemacht hat …

Ich bin wieder zu weit abgeschweift … aber wir müssen einmal im täglichen Leben die Ohren spitzen und – gerade in unserem Land – dem Nonsens lauschen, den man uns von Kindesbeinen an beizubringen versucht. Die Königsherrschaft eines weltlichen sowie des himmlischen Monarchen wird vollkommen ad absurdum geführt, erst gar nicht in Erwägung gezogen. Wir sind „freie“ Menschen, die keinen Monarchen mehr brauchen. Wir sind alle „gleich“, was der göttlichen Ordnung vollkommen zuwider läuft; vor allem was den „gender mainstream“ betrifft. So sagt die Schrift, dass er den Menschen „als Mann und Frau“ erschaffen hat, worauf auf den jeweiligen Aufgabenbereich (wenn ich es einmal so ausdrücken darf) hingewiesen werden soll. Mann und Frau sind gleich-WERTIG, aber nicht gleich-ARTIG. Die neue „Lehre“ zwingt aber die Frauen auf die Barrikaden, weil sie sich von Männern nicht unterscheiden wollen, von daher also die gleichen Aufgaben und Tätigkeiten übertragen zu bekommen meinen. Das endet dann damit, dass sie auch zu Priestern und Bischöfen geweiht werden wollen …

Doch hat Gott in Seiner Weisheit für jeden SEINEN Aufgabenbereich vorgesehen, so dass SEIN Plan - vor allem der der Schöpfung – seine Ordnung hat.

Unterdessen wird von denen, die die Nation lenken, alles getan, Frauen und Männer von ihrer eigentlichen Berufung abzubringen. Überall werden Frauenquoten eingerichtet, Frauen müssen arbeiten, um den Lebensunterhalt der Familie (falls es überhaupt noch eine gibt) zu besorgen, die Kinder müssen von daher schon kurz nach der Geburt in Krippen und Kindergärten, womit sie der Fürsorge und der Aufsicht der Mütter entzogen werden … Das wiederum bedeutet, dass die Kinder von staatlicher Seite schon sehr früh beaufsichtigt und „geimpft“ werden können. Familienwerte gehen langsam verloren, Ehen verlieren ihre Kostbarkeit und Wichtigkeit für das Gemeinwesen, … und „jeder [wird] nach seiner [eigenen] Facon selig“ …

Wir könnten uns noch viele Beispiele betrachten, die beweisen, dass wir es mit einem Ungetüm zu tun haben, gegen das anzukämpfen fast schon ist wie das berühmte Kämpfen gegen die Windmühlen ist. Was kann eine kleine Schar treuer Anhänger des Christus-Königs gegen die Übermacht der Kultur des Todes und der Menschen- und Gottesverachtung ausrichten? Manchmal habe ich tatsächlich den Eindruck, als hätten wir es mittlerweile mit dem Drachen der Offenbarung zu tun, des Drachens, der das Symbol ist für alles ANTI-Christliche wie die liberalistische, die kommunistische/sozialistische/nationalsozialistische, faschi-stische Weltanschauung, der das Symbol ist für den Relativismus, den Islamismus, dem Okkultismus und dem Freimaurertum. Es sind alles Ideologien, die einen gemeinsamen Feind haben: den König der Könige Jesus Christus.

Doch diese eine Woche, die übrigens auch „die Woche für das ungeborene Leben ist“, ist für die Garde eine recht bedeutungsvolle. König Ludwig XX. Alfons von Frankreich feiert am 25. April seinen 38. Geburtstag. Der 25. April ist das Fest des hl. Evangelisten Markus, des Wegbegleiters des hl. Paulus, womit wir eine Verbindung zum Neuen Testament haben. Und in Georg, dem größten der Ritter, haben wir ein Vorbild, dass wir, die königliche Garde Cohors Regia, es wagen dürfen, trotz der vermeintlichen Übermacht des „Drachen“, mit dem wir es heute zu tun haben, den Kampf aufnehmen dürfen. Wir nehmen den Kampf beherzt und entschlossen auf – für Jahrhunderte alte christliche Werte und Ideale, für die Wiederherstellung der Königsherrschaft Christi und der christlichen Königreiche auf Erden (vor allem dem Frankreichs), und für die Wiederherstellung der christlichen Kultur im Abendland, so dass Frieden und Tugendhaftigkeit wieder Einzug halten können.

Wir nehmen den Kampf auf – mit dem Heiligen Georg als Leitfigur. Der Feind, der Drache, die Ideologie mag NOCH so unbesiegbar scheinen, doch SEINE Macht und Herrlichkeit wird am Ende siegen – WENN wir uns der ritterlichen Tugenden besinnen, WENN wir Ihm treu sind, WENN wir all unser Vertrauen und unsere Zuversicht auf IHN legen, genauso wie es der siegreiche und heldenhafte Hl. Georg tat.

 INVICTA MANUS DOMINI JESU CHRISTI!!!


Thomas Tricoli

Prior Marschall CR

 

PRESTO SUM!






"PRESTO SUM!"
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